Neun Anklagen nach versuchtem Lynchmord

JERUSALEM (inn) – Anderthalb Wochen nach dem brutalen Angriff auf einen Araber hat das Bezirksgericht Jerusalem am Dienstag Anklage gegen neun Jugendliche erhoben. Den Israelis wird schwere Körperverletzung aus rassistischen Motiven und Aufhetzung zur Gewalt vorgeworfen.
Neue Terrorakademie bildet Kämpfer aus

GAZA (inn) – Trainieren für den Kampf gegen Israel: Dies können Palästinenser in der neuen Akademie der „Volkswiderstandskomitees“ (PRC) im Gazastreifen. Der Leiter der Ausbildungsstätte ist stolz auf die Professionalität seiner Dozenten.
Peres legt Haftstrafen für sieben Araber fest
JERUSALEM (inn) – Israels Staatspräsident Schimon Peres hat die lebenslangen Haftstrafen von sieben israelischen Arabern umgewandelt. Die Männer befinden sich seit den 1980er Jahren in Gefängnissen in Israel. Sechs von ihnen waren wegen Mordes verurteilt worden.
Mursi: Friedensabkommen mit Israel bleibt

KAIRO (inn) – Der neue Präsident Ägyptens, Muhammed Mursi, will am Friedensvertrag zwischen seinem Land und Israel festhalten. Das sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.
Kampagne für jüdische Flüchtlinge

JERUSALEM (inn) – Die israelische Regierung will die Weltöffentlichkeit verstärkt auf das Schicksal der jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern aufmerksam machen. Unter anderem soll dazu im September eine Veranstaltung bei den Vereinten Nationen in New York stattfinden.
Rachel Corrie: Zivilklage gegen Staat Israel zurückgewiesen

HAIFA (inn) – Der Staat Israel trägt keine Schuld am Tod der amerikanischen Aktivistin Rachel Corrie. Dies verfügte das Bezirksgericht Haifa am Dienstag. Die US-Amerikanerin war 2003 bei einer pro-palästinensischen Demonstration im Gazastreifen von einem Militärbulldozer überrolt worden.
HRW prangert Straffreiheit bei palästinensischen Sicherheitskräften an

Die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ (HRW) hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) dazu aufgerufen, gewalttätige Sicherheitskräfte strafrechtlich zu verfolgen. Sie forderte die EU und die USA dazu auf, einen kritischen Blick auf die Liste der Straffreiheit innerhalb der PA zu werfen.
Die andere Seite des Raketenabwehrsystems

JERUSALEM (inn) – Sie wollen anständige Unterkünfte, regelmäßige Duschmöglichkeiten und eine Kantine. Die am mobilen Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ eingesetzten Soldaten haben es offenbar nicht leicht. „Es gibt keinen Grund, warum fest stationierte Soldaten unter besseren Bedingungen leben sollten als wir“, sagte einer von ihnen gegenüber der israelischen Tageszeitung „Yediot Aharonot“.