Knobloch: „Linker Antisemitismus ist gefährlich“
MÜNCHEN (inn) – Der Zentralrat der Juden hat den Antisemitismus linker Prägung lange Zeit unterschätzt. Dies sagte die Zentralratsvorsitzende Charlotte Knobloch in einem Interview, das am heutigen Mittwoch in der Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlicht wurde.
Frankreich spendet Geld für Medikamentenlager im Westjordanland
NABLUS (inn) – Frankreich will den Bau eines Medikamentenlagers in Nablus finanzieren. Der palästinensische Planungsminister im Westjordanland, Ali Dscharbawi, und Frankreichs Generalkonsul in Jerusalem Frédéric Desagneaux unterzeichneten am Dienstag eine entsprechende Vereinbarung über 5,8 Millionen Euro.
Netanjahu verspricht mehr Einsatz für äthiopische Juden
JERUSALEM (inn) – Der Staat Israel ist dazu verpflichtet, die äthiopische Gemeinschaft im Land voranzubringen und Diskriminierung gegen sie zu bekämpfen. Das betonte Premierminister Benjamin Netanjahu am Dienstagabend in einem Grußwort anlässlich des Gedenktages für die äthiopischen Einwanderer, die auf dem Weg nach Israel ums Leben kamen.
Libanesischer Regierungschef für Scud-Raketen in Hisbollah-Besitz
BEIRUT (inn) – Der libanesische Premierminister Sa´ad Hariri befürwortet die Anschaffung von Scud-Raketen durch die radikal-islamische Hisbollah. Dies sagte er laut einem Bericht der libanesischen Tageszeitung „As-Safir“ vom Dienstag bei einem Treffen mit Beamten.
Medwedew warnt vor Katastrophe in Nahost
DAMASKUS (inn) – Russlands Staatspräsident Dimitri Medwedew hat die Hamas am Dienstag in Damaskus dazu aufgefordert, eine baldige Lösung im Streit um die Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit zu finden. Nach einem Treffen mit Hamas-Führer Chaled Mascha´al und Syriens Präsident Baschar al-Assad warnte er zudem vor einer neuen „Katastrophe“ im Nahen Osten.
Obama warnt vor Provokationen während Annäherungsgesprächen
WASHINGTON / RAMALLAH (inn) – US-Präsident Barack Obama hat den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas in einem Telefongespräch am Dienstag dazu aufgefordert, jegliche anti-israelische Hetze während der Annäherungsgespräche zu unterbinden. Zudem drängte er beide Konfliktparteien, möglichst bald in direkte Verhandlungen zu treten.