Mit steigenden Passagierzahlen: Der Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv
Mit steigenden Passagierzahlen: Der Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv

Neue Fluglinien für Israel

TEL AVIV (inn) – Für den kommenden Sommer bauen Luftlinien weltweit ihr Angebot für Israel aus. Ein deutscher Betreiber kündigt zusätzliche Flüge an.

Die deutsche Fluggesellschaft „Germania“ bietet ab März je zweimal pro Woche Flüge von Karlsruhe/Baden-Baden und Hamburg direkt nach Tel Aviv an. Laut dem Fachportal „Airliners.de“ ist „Germania“ der einzige Anbieter auf diesen Strecken.

Mit dem Ausbau des Angebots folgt die deutsche Fluglinie einem weltweiten Trend. Einige Fluglinien nehmen den Ben-Gurion-Flughafen erstmals in ihr Angebot auf, darunter die chinesische „Hainan Airline“ und die „Small Planet Airlines“ aus Litauen.

Andere Fluglinien erweitern ihr Angebot für Israel in der Sommersaison. Die israelische „El Al“ bietet erstmals Direktflüge zwischen Tel Aviv und Boston, Florenz oder Bologna. „Arkia“, ebenfalls aus Israel, steuert Ibiza und Porto an. Das berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“.

Fernziel: Fünf Millionen Touristen

Der Leiter des Ben-Gurion-Flughafens bei Tel Aviv, Schmuel Sakai, berichtet auch von wachsender Nachfrage ausländischer Fluglinien. Im Jahr 2014 flogen 15 Millionen Passagiere nach Tel Aviv, ein Anstieg von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 14,3 Millionen der Passagiere kamen dabei aus dem Ausland, der Rest vom südisraelischen Eilat. Der steigenden Nachfrage entsprechend wird der Ben-Gurion-Flughafen ausgebaut. So entsteht gerade eine vierte Wartehalle für umgerechnet 151 Millionen Euro.

Der Vorsitzende des israelischen Tourismusverbandes, Schmuel Marom, gab am Montag das Ziel von fünf Millionen Touristen pro Jahr aus. Diese Zahl könne binnen zwei Jahren erreicht werden. „Seit Jahren treten wir mit 3,5 Millionen Touristen pro Jahr auf der Stelle. Das ist für uns alle ein Armutszeugnis. Natürlich ist die geopolitische Lage schwierig, aber wenn die israelische Wirtschaft in solch einem Umfeld wachsen kann, dann kann es auch der Tourismus.“

Von: df

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