Meinung

Spielfilm über Palästina 1936: Es geht nur einseitig

Ein weiterer Spielfilm stellt die Geschichte von Juden und Arabern im Palästina der britischen Mandatszeit einseitig und propagandistisch dar. Erstaunlich, dass diese Filme nicht längst einen größeren Aufschrei unter Historikern auslösen.
Von Jörn Schumacher

Die arabischen Familien in Palästina sind normale Menschen, die in Frieden in ihrem Land leben wollen; doch leider kommen die brutalen Zionisten ins Land, und die haben nur ein Ziel: Araber vertreiben und töten. Diese Darstellung zieht sich inzwischen durch unzählige Filme, die sich mit der Zeit rund um die israelische Staatsgründung auseinandersetzen.

Die Produktionen werden dabei immer aufwändiger und teurer, die Hauptrollen immer prominenter besetzt, verlässlich gewinnen sie Filmpreise auf der ganzen Welt. Nun kommt ein weiterer, unerträglich propagandistischer Film über Palästina im Jahr 1936 in die Kinos. In einer Hauptrolle: Oscar- und Golden-Globe-Preisträger Jeremy Irons.

Der Spielfilm „Palästina 36“ von der in Bethlehem geborenen Regisseurin Annemarie Jacir soll die Zeit vor der Staatsgründung Israels zeigen. Die Muster, die sie verwendet, sind die selben, die mittlerweile zuverlässig in Filmen aus palästinensischer Sicht angewandt werden. Somit ist „Palästina 36“ in seiner Einseitigkeit vollständig vorherseh- und durchschaubar. Die palästinensischen Familien sind hier ganz normale Menschen, die Liebe und Fürsorge ihren Familienmitgliedern angedeihen lassen möchten – es könnte alles so schön sein, wären da nur nicht die Juden, die ins Land kommen mit dem Ziel, alle zu vertreiben.

Der „Feind“ bleibt auch hier den kompletten Film über eine diffuse Gefahr in der Ferne. Juden kommen praktisch nicht vor. Vielmehr sind sie zuverlässig als brutale Monster dargestellt, die man nicht näher zu Gesicht bekommt.

Gegenpart zum Film „Exodus“?

Regisseurin Jacir hat sich auch dank großer finanzieller Unterstützung viel Mühe gegeben, eine Art Gegenpart zum bekannten Drama „Exodus“ aus dem Jahr 1960 zu erstellen. Und tatsächlich brachte die in London erscheinende arabische Zeitung „The New Arab“ bereits diesen Vergleich ins Spiel. Namhafte Schauspieler konnten für den Film gewonnen werden, darunter Robert Aramayo und Liam Cunningham („Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“) sowie Jeremy Irons als Hochkommissar der britischen Kolonialverwaltung. Irons gewann 1991 für seine Hauptrolle in „Die Affäre der Sunny von B.“ einen Oscar.

Das palästinensische Kulturministerium hat den Film als palästinensischen Beitrag für die 98. Oscarverleihung in der Kategorie „Bester internationaler Film“ vorgeschlagen. Er landete auf der Shortlist, wurde jedoch nicht nominiert. Es ist eine Koproduktion der Filmgesellschaft „Philistine Films“ mit Büros „in Palästina und Jordanien“, der gemeinnützigen Organisation „Doha Film Institute“ in Katar, den „Katara Studios“ sowie verschiedenen Produktionsfirmen aus Großbritannien und Frankreich. Zu den Unterstützern gehören unter anderem „BBC Film“, das „British Film Institute“, „Watermelon Pictures“, die Türkische Hörfunk- und Fernsehanstalt TRT, der Jordanische Film-Fonds und das Dänische Filminstitut.

Pogrome der Araber werden verschwiegen

Die Zeitung „The Free Press“ kritisierte bereits eine ahistorische Darstellung des Films. Er stilisiere den Aufstand der Araber zu einem „Moralstück über koloniale Grausamkeit und arabischen Widerstand“.

Die Nachrichtenseite „Times of Israel“ urteilte, der Film ignoriere die Fortsetzung der jahrzehntelangen Gewalt gegen jüdische Gemeinden und verschweige auch dessen Anführer, Großmufti Amin al-Husseini. Der Rezensent schreibt: „In den 1920er Jahren kam es zu einer Reihe von Pogromen, der schwerwiegendste ereignete sich 1929, als der Großmufi zu Gewalt anstiftete und die seit Generationen dort ansässige jüdische Gemeinde Hebrons auslöschte. Die Angriffe auf jüdische Siedlungen hielten an und nahmen während des Aufstands zu.“ Der Film zeige Szenen, in denen Briten Land an Juden übertragen, obwohl es überwältigende Beweise dafür gibt, dass praktisch das gesamte Siedlungsland der Juden legal erworben wurde.

Der Historiker Oren Kessler dokumentierte in seinem Buch „Palestine 1936“, dass bis zum Ende der Revolten 500 Juden getötet worden waren. Im Film werden solche Tötungen nicht einmal erwähnt; er zeigt ausschließlich Araber als Opfer der Gewalt.

Der Film ignoriert auch den Widerstand unter den Arabern während des Aufstands. In der Anfangsphase wurde beispielsweise der Bürgermeister von Haifa ermordet, weil man ihm vorwarf, mit Juden zusammenarbeiten zu wollen. Obwohl Juden 30 Prozent der Bevölkerung ausmachten, lautete die Empfehlung, ihnen lediglich 12 Prozent des britischen Mandatsgebiets zuzusprechen, während der Großteil des restlichen Landes einem arabisch-palästinensischen Staat zugesprochen werden sollte.

Für den Großmufti und seine Anhänger war jedoch kein unabhängiger jüdischer Staat, wie klein er auch sein mochte, zulässig. Er wird in der palästinensischen Geschichtsschreibung ebenfalls ausgeblendet, da er seinen Judenhass auch im Exil fortsetzte und im Irak Pogrome anstiftete. Nach seiner Vertreibung ging er nach Berlin, um Hitlers Kriegsanstrengungen zu unterstützen. Dass er auch in „Palästina 36“ keine Erwähnung findet, überrascht nicht.

Regisseurin: „Ich will keinen Staat“

Die Filmemacher behaupten laut dem Magazin „Deadline“, eine Aufführung ihres Films in Jerusalem sei von der israelischen Polizei abgebrochen worden. Dies soll am 22. Januar 2026 im Kulturzentrum „Jabus“ in Ostjerusalem geschehen sein, der Filmvorführer sei für eine Befragung zudem festgenommen worden. Ferner habe die Polizei jegliche zukünftige Vorführungen des Films untersagt. Dazu lassen sich keine unabhängigen Presseberichte finden.

Regisseurin Jacir will ihren Film offenbar durchaus im Hinblick auf den heutigen Nahostkonflikt verstanden wissen. In einem Interview des britischen „Guardian“ sagte sie: „Alles, was heute geschieht, hat seinen Ursprung in den Ereignissen von 1936; alles, was die israelische Armee tut, ist im Grunde auf diesen Moment zurückgeführt.“ Weiter sagte die 50-Jährige: „Es findet ein Völkermord statt.“ Und: „Ich will keinen Staat. Mir ist ein Staat völlig egal. Wir wollen einfach nur leben.“

Ihr Vater, Jahrgang 1936, habe die „Nakba“ („Die Katastrophe“), also die Staatsgründung Israels von 1948, überlebt. Es ist pure Ironie, wenn der „Guardian“ schreibt: „Von Anfang an bestand sie darauf, in Palästina zu drehen, doch die Produktion wurde wenige Tage vor dem geplanten Beginn nach den Anschlägen vom 7. Oktober gestoppt.“ Das Filmteam musste für 13 Monate nach Jordanien ausweichen.

Die Filmemachererin drehte 2023 bereits den Film „Wajib“, der in der ARD im November 2023 ausgestrahlt werden sollte. Doch der Sender nahm den Film aus dem Programm wegen der Anschläge wenige Wochen zuvor im Süden Israels.

„Die Juden bekommen mehr Lohn“

Die Zeit um das Jahr 1936 stellt der Film als Okkupation dar: Einerseits nehmen hier die Juden den Palästinensern das Land weg, andererseits unterstützen die Briten sie dabei. Erst sind es nur Gerüchte, dann wird es für die Palästinenser zur Gewissheit: „Die Siedler haben alle im Dorf Sakhina enteignet. Die Fabriken entlassen alle Palästinenser. Die Juden bekommen mehr Lohn für ihre Arbeit als die Palästinenser. Die Juden dürfen Demonstrationen veranstalten. Die Palästinenser nicht.“ (Alles wörtliche Zitate aus dem Film.)

Im Hafen von Jaffa werden dann auf einem Schiff Waffen gefunden, die von Juden ins Land geschmuggelt wurden. Klarer Fall: Man muss sich wehren, bevor es zu spät ist.

Diesen Kampf nennen sie zunächst „Streik“. Aber komischerweise sind die Streikenden schon von Anfang an bis zu den Zähnen bewaffnet, sie überfallen Züge und pressen den Fahrgästen Geld ab – Pardon, Hilfe für die Streikkasse. Dann brennen Felder. Es kann nur einen Schuldigen geben: Die jüdischen Siedler. Auch daraus wird sogleich eine Parole gemacht: „Unser Land brennt!“

Wer braucht Grundbucheinträge, wenn man hassen kann?

Der Film „Palästina 36“ folgt der uralten Erzählung: Die haben angefangen. Viele Bilder ähneln frappierend Szenen aus heutigen palästinensischen Filmen: Passkontrollen durch Soldaten (nur sind es hier eben nicht israelische, sondern britische), und die sollen nicht etwa Terror verhindern, sondern dienen ausschließlich der Schikane. Sogar Wachtürme sind zu sehen, und auch hier wird ein Palästinenser mitten in der Nacht grundlos aus der Entfernung aus einem jener Türme erschossen.

Kein Kontext, keine Vorgeschichte. Alles geschieht im Dunklen, nie werden konkrete Hintergründe erklärt. Fest steht nur: ein Palästinenser wurde erschossen, und das ist grundsätzlich Unrecht. Sogar Gefangenenlager werden in diesem Film gezeigt, hinter Stacheldrahtzaun fristen unschuldige arabische Frauen und Kinder ihr Dasein, unter Durst und Hunger. Mit Juden gibt es in diesem Film keine Interaktion, sie werden ausschließlich als eine diffuse Gefahr aus einer großen Entfernung oder nachts dargestellt.

Bezeichnend sei nur eine Szene herausgegriffen: Thomas Hopkins, Privatsekretär des Hochkommissariats, bemüht sich, das System des Grundbuchs auf das Mandatsgebiet zu übertragen. Das soll Klarheit schaffen, wem welches Land gehört.

Die Antwort der Palästinenser ist Abweisung. Es ist ja ganz klar, dass das Land ihnen gehört, und zwar schon seit „Jahrtausenden“ – so einfach ist das. Viel wichtiger als Besitzzuschreibungen ist doch die emotionale „Beziehung zwischen uns und unserem Land“. Das Argument, dass ein Grundbuchsystem letzten Endes auch den Palästinensern zugutekommen würde, wird hinweggewischt. Dahinter stehen ja die Briten, und die führen von Grund auf Böses im Schilde. Ein neues Gerücht macht stattdessen die Runde: „Die Zionisten nehmen den Arabern das Land weg.“

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Es sei festgehalten: Einerseits weigern sich die Palästinenser in diesem Film, anhand von Grundbucheinträgen ihre Besitztümer festschreiben zu lassen; gleichzeitig behaupten sie, die Zionisten würden genau dieses System verwenden, um ihnen Land zu stehlen.

Filme wie „Palästina 36“ betonieren die Spaltung zwischen den Seiten des Nahostkonflikts. Es scheint hoffnungslos, dass ein Film aus palästinensischer Sicht jemals historisch nicht verzerrt ist – dass er nicht die Palästinenser glorifiziert und die Juden einseitig verdammt.

„Palästina 36“, Regie: Annemarie Jacir, 119 Minuten, Kinostart: 14. Mai

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37 Kommentare

  1. Ja, diese Einseitigkeit schreit zum Himmel! Es soll der Eindruck erweckt werden, dass die Juden, der Störfaktor im Nahen Osten sind, und alles kaputt machen wollen. Ob dieser großen Ungerechtigkeit, tun sich Christen sehr schwer, die biblische Wahrheit zu benennen, und wettern gegen die Feinde Israels, und sehnen sich nach ein wenig Gerechtigkeit für das jüdische Volk – vergessen jedoch, dass nur einer in der Lage ist, uns diese Gerechtigkeit zu schenken, die der Sohn Gottes am Kreuz für alle Menschen erworben hat. So lassen alle Beteiligten, die Feinde Israels, aber leider auch die Freunde Israels, das Wichtigste unter den Tisch fallen
    Lieber Gruß Martin

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    1. @Untertan
      Sie verurteilen schon wieder. Denken Sie an Jesus Worte: Matthäus24,6-8. Das ist jetzt erst der Anfang. Sie wissen das doch. Gott wird alles zurecht rücken. Aber nicht jetzt. Wir können nur beten.🙏🙏 ER hat einen Plan und den wird ER auch umsetzen. Ich finde das auch furchtbar,wie alles verdreht wird. Aber das muss so geschehen. Jeder,der sich zu Jesus bekennt wird auch erhört. Auch die Juden werden ihn erkennen. Nur hören Sie bitte auf anzuklagen. Was nützt es,wenn ich bei meiner Arbeit den Leuten ständig in den Ohren liege,wir müssen Jesus annehmen. Aber sie wollen davon nichts hören? Ich unterhalte mich oft mit Mietern. Und dann kommt wie aus dem Nichts ein Gespräch über die Bibel zustande. Aber eben nicht immer und bei jedem. Das müssen die Leute schon selbst entscheiden. Die meisten wissen,das ich gläubig bin und zu Israel stehe. Das ist ok für Sie. Nur ich kann denen nicht ewig vorhalten,sie sollen sich zu Jesus bekennen. Entweder sie fragen mich,oder sie lassen es. Und einige fragen schon. Nur das muss von denen kommen.
      Viele Grüße Manu 🙏🇮🇱💙✝️

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      1. Liebe Manu, gerade Matth. 24, das ganze Kapitel ist ein Aufruf Jesu, eine Ermahnung zur Wachsamkeit, damit es den Menschen (Juden und Heiden) eben nicht so ergeht, wie den Menschen zur Zeit Noahs – weil es nämlich „ein Zuspät gibt“.

        Lieber Gruß Martin

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  2. Filme wie „Palästina 36“ sind Müll, besser gesagt, Agitprop gegen Israel.

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  3. Nichts, was ich mir anschauen werde, nicht einmal kommentieren werd ich das.
    Es ist nichts wert.
    SHALOM

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    1. Sie haben hier vollkommen Recht. Anschauen werde ich mir den Film auch nicht.

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    2. Verschließen Sie sich vor etwas lieber Klaus? Wenn Sie nicht einmal einem Film die Chance geben, wie würden Sie dann wohl gegenüber einem Palästinenser stehen?
      Hier mit solch einem Film könnte schon der erste Schritt der Akzeptanz gegangen werden, aber aus Sturheit stoßen Sie die Möglichkeit nach Frieden von sich.

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      1. @Blub: Was für eine dreiste Verlogenheit!

        Die „Palästinenser“ hatten seit der Staatsgründung Israels unzählige Male die Möglichkeit, Frieden mit Israel zu haben – das ging vonseiten Israels sogar so schmerzlich weit, dass Ehud Barak* damals in Camp David dem Terroristen Arafat Ost-Jerusalem als Hauptstadt angeboten hatte. Was hat die „palästinensische“ Seite gemacht? Richtig, sie hat abgelehnt.

        Die erfundenen „Palästinenser“ haben immer und immer wieder die Hand der Israelis, die ihnen gereicht wurde, ausgeschlagen. Selbst als Israel sich gänzlich aus dem Gaza-Streifen zurückgezogen hatte und die so genannten „Palästinenser“ mit Abermilliarden an Hilfsgeldern ein blühendes Land hätten schaffen können, haben sie mit dem Geld nichts Großartiges zustandegebracht, außer Terrortunnel natürlich.

        Hören Sie doch auf mit den Friedenslügen!

        *Ehud Olmert? Ich verwechsel beide immer wegen des Vornamens. Ich kann mir das nie merken.

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      2. @ Blubberer
        Haben Sie die Meldung gelesen, dass die Hamas gegenüber den Geiseln aus Israel ein System der sexualisierten Gewalt ausübte? Nehmen Sie doch dazu Stellung, bevor Sie weiterhin Unsinn blubbern.

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        1. 🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧🫧 Gunther , so witzig 🫡🤔🙄😻😁

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      3. Blub, Was hat meine Einstellung zu gerechtem Frieden mit meinem Urteil zu einem einseitigen Machwerk zu tun?
        Die Generalrichtung dieses Film ist doch eindeutig. Akzeptanz,sagen Sie?
        Fragen Sie die arabischen Großgrundbesitzer, die ihren Pächtern das Land weggenommen haben, um es in ihrer Geldgeilheit an die jüdischen Siedler zu verhökern. Die haben sogar eigenhändig mitgemacht bei der Vertreibung der Pächter.
        Und wie weit die Akzeptanz von Seiten Amin
        Al Husseinis ging, hat man auch gesehen.
        Geborener Antisemit, hat er aus Machtgier mehr seiner eigenen Leute umbringen lassen als Juden und Briten zusammen. Dieses Schwein hat sich im zweiten Weltkrieg sogar noch an Hitler rangewanzt, um nach der Eroberung Palästinas durch die Nazis noch möglichst viele Juden umbringen zu können ,
        und der wird als Urheber dieser Unruhen in der Mandatszeit überhaupt nicht erwähnt. Einseitiger gehts wohl kaum noch.
        Was die Palästinenser selbst betrifft, so ist meine Einstellung ihnen gegenüber neutral, ein paar der besten Freunde und Nachbarn meiner Verwandten in Beit Yanai sind Palästinenser.
        Ich hab sie selber kennengelernt, es sind gute, anständige Menschen, die mit der Politik wenig am Hut haben, die wollen auch nur in Frieden mit ihren Nachbarn leben.
        Das ist alles was ich dazu zu sagen habe.

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        1. Auch Ahmad Mansour ist „Palästinenser“, in erster Linie aber Israeli und Kämpfer gegen Antisemitismus. Und ich bin ein begeisterter Fan seiner klaren Worte!

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  4. Durch Filme wie diese lassen sich Emotionen sehr schön transportieren, historische Ereignisse manipulieren und die selbst herbeigeführte Misere auf andere (Juden) schieben. Es bleibt wie es ist: der „Palestinäser“ ist an allem unschuldig und das ewige Opfer. Gäbe es keine Juden, könnten die Araber in Frieden und Freiheit leben – der Himmel auf Erden. Dieses kann man in allen muslimischen Ländern beobachten.

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    1. Es bleibt wie es ist: der „Jude“ ist an allem unschuldig und das ewige Opfer. Gäbe es keine Pals, könnten die israelis in Frieden und Freiheit leben – der Himmel auf Erden. – trifft eher meine wahrnehmung.
      Aber ich würde nicht „der jude“ sagen da ich nicht alle in einen topf werfe, ich nehme jedoch viele kommentierer hier so wahr.( hallo ella, albert, caia)
      Am ende sind wir alles menschen und gleich viel wert egal welcher religion wir angehören.

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      1. @ Dl

        Ja klar, Sie allein sind hier bei uns der wahrhaft Reflektierte, der um Ausgewogenheit bemühte User.

        Ihr „Wir-sollten-uns-alle-lieben“ ist reines Geschwafel und wird von Ihnen ausschließlich dazu genutzt, sich selbstverliebt zu inszenieren.

        Für Leute wie Sie wünsche ich mir, dass Sie noch so jung sind, dass Sie in vielleicht 10 bis 20 Jahren ein Europa in vollen Zügen genießen dürfen, das ganz viele muslimische Emigranten aufgenommen hat, die hier ihre Werteordnung, unbehelligt von unserem abendländischen, humanistisch und christlich geprägten Werte-Kanon, etablierten und ausleben.

        Es gibt viele Migranten, die nach Flucht und Vertreibung entschlossen sind, sich von den ihnen in ihren Heimatländern eingebläuten Ideologien zu befreien, gerade weil sie in ihren von Religionseifer und hasserfüllter Indoktrination besessenen Heimatländern nur Unterdrückung, Gewalt und Willkür erfahren haben. Palästinenser gehören, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht dazu.

        Leider werden diese durch Leute wie Sie noch darin bestärkt, sich als „Widerstandskämpfer“ zu feiern.

        Ich bin mir sicher, wenn Israel irgendwann mal vom Erdboden getilgt werden sollte, wird deren „Widerstandseifer“ sich auf vieles erstrecken, was Leute wie Ihnen heute noch die Freiheit ermöglicht, mit uns so offen in den kontroversen Diskurs zu treten. Die Überlebenschancen dieser Freiheiten wird dann gegen Null gehen.

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      2. @ Dl

        (Fortsetzung)

        Ich werde das hoffentlich nicht mehr erleben müssen. Ihnen würde ich es aber gönnen!

        Und meine Kinder finden, wenn es soweit ist, hoffentlich, weil gut ausgebildet und international standfest, irgendwo noch ein Plätzchen in dieser Welt , an dem man die von Ihnen propagierte links-woke Kapitulation vor der islamistischen Indoktrination hat abwehren können.

        Ich hoffe also, dass Sie eine Zukunft erwartet, in der Sie die Früchte Ihrer grenzenlosen Toleranz vollumfänglich ernten dürfen.

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      3. @ Dl

        Übrigens: Sie sollten zur Abwechslung mal etwas mehr Inhalt in ihre Messages packen.

        Oder geht nur meckern an den Standpunkten anderer?

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    2. Lieber JK, und das Schlimme ist, dass genau die selbe Argumentation, Europa, USA – alle Nationen, schon fast eingenommen hat – „Gäbe es keine Juden/Israel“, dann hätten wir keine Energieprobleme (Öl/Benzin), keine Teuerung – das wiederum ist der Treibstoff für den globalen Antisemitismus überall auf der Welt.
      Lieber Gruß Martin

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  5. Filme über historische Ereignisse sollten einigermaßen realistisch und auch möglichst in ihrer Handlung und Darstellung neutral gestaltet sein, damit sie nicht Propaganda-Zwecken dienen.

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  6. Entsetzlich und abstoßend, diese historischen Verdrehungen.
    Das taugt bestenfalls als Propaganda und „Gehirnwäsche“. Ab in den Müll mit diesen ekelhaften Perversionen und Lügen. Dieser Film sollte definitiv als „schandhafte und schädliche Volksverhetzung“ verboten werden. Traurig, dass dies überhaupt gedreht werden durfte.

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    1. @ Ana(i) @AlbertN
      Sie haben diesen Film schon gesehen, obwohl er noch nicht ausgestrahlt wurde?
      Intelligente Filmkritiker haben immer was weit voraus u. sind so rar gesät!

      Da hat doch Jörn Schumacher wieder voll zugeschlagen!

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      1. @Brigitte
        Hatten Sie denn das Buch gelesen,das ich Ihnen empfohlen hatte? Drei Gesichter des Antisemitismus? Hatten Sie mir da nicht geschrieben,Sie haben die Kritik gehört im Deutschlandfunk? Und da können Sie entscheiden,wie das Buch ist???

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      2. Liebe Brigitte, beste Filmkritikerin von allen, Sie dürfen nicht uns, meiner Ehefrau und mir selbst, zumuten diesen Film zu sehen und Sie wissen auch warum.

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  7. Filmemacher pro Pals haben Hochkonjunktur. EINSEITIG. Ebenso Kulturelle aus Film und Musik.
    Antisemitismus ist“ in“, was für eine “ dümmliche, gefährliche“ Menschheit.
    AM ISRAEL CHAI.💙✡️🇮🇱

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  8. DIese Geschichtsverfälschungen sind bitter, aber die Wahrheit wird kommen, und alle werden erkennen, dass der liebe Gott wieder auf Israelischer Seite steht und Seinem Volk Recht schaffen wird. „Palästinenser“ werden verlieren, wenn sie nicht mit Israel in Frieden leben wollen. Solche Filme sind natürlich Gift für die derzeitige Situation.

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  9. Sich nicht an die letzten 100 Jahre zu erinnern oder sie zu leugnen, aber davon zu sprechen, was „vor 3.000 Jahren“ passiert ist…🤔

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    1. Ach Ludovico. Ein Volk, das Geschichte hat, kann darauf zurückblicken. Welche hatten denn die Palästinenser vor 3000 Jahren? In dem Museum in Ramallah, das für die Geschichte gebaut wurde, findet man bis heute nichts anderes als eine verhungerte Maus. Ein bisschen wenig Geschichte, oder? Aber das Museum wurde wahrscheinlich gebaut, dass man Zeitgenossen wie Ihnen einreden kann, dass man über Geschichte verfügt.
      Vielleicht sollten Sie sich mal über Mäuse informieren, da gibt es wenigstens etwas an Hintergründen. Die lebten wenigstens schon vor tausenden Jahren als „Volk“ zusammen.

      Aber möchten Sie jetzt auch den Ägyptern ihre Geschichte verbieten. Pyramiden, Pharaonen? Denn offensichtlich beginnt bei Ihnen ja die Zeitrechnung der Welt erst vor 100 Jahren.

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  10. Herzlichen Dank, Jörn Schumacher, für diese inhaltsreiche Rezension! Ausgezeichnete, anregende Hinweise, z, B auf Oren Kesslers wichtiges Buch und auf zahlreiche real-historische Ereignisse! 👍👍

    Ich zitiere lediglich einen Satz aus der Rezension; „Der Film ‚Palästina 36′ folgt der uralten Erzählung: Die haben angefangen.“ – War’s nicht umgekehrt?

    Einer meiner Lehrer hatte eine Vorliebe für „Stichpunkte“. Ich versuche, ihm nachzueifern:

    November 1935: Nürnberger Gesetze; Ha’avara – 1931: ca. 4000 ins Mandatsgebiet; 1935: ca. 62000 – Landverkauf nimmt zu (dazu @Klaus‘ Kommentar: arab. Großgrundbesitzer!) – 15.04.1936: Araber im Mandatsgebiet beginnen einen Generalstreik – Streik eskaliert: heimtückische Überfalle auf jüdisches Eigentum – 2 Juden in Nablus von Arabern getötet; Kettenreaktion: Vergeltung – landesweite Gewaltausbrüche – Angriff auf Haifa-Lyddah-Eisenbahnlinie – Demonstrationen gegen die Briten – Vergeltungsschläge durch Irgun Zvai Leumi – im Norden terroristische Anschläge (organisiert auch durch Syrer) – September 1936: Orde Wingate kommt im Mandatsgebiet an – Bekämpfung Sabotage an Kirkuk-Haifa-Pipeline – Jewish Settlement Police – Special Night Squads – Agieren anstatt Reagieren

    Soweit meine Skizze: lückenhaft, vermutlich nicht fehlerfrei . . . Kritik, Hinweise auf Fehler? Sind erwünscht!

    Ich lehne es durchaus nicht von vornherein ab, mir dieses Machwerk anzusehen. Es schadet einem nicht, ab und zu einen Blick auf die Machenschaften der Feinde des jüdischen Volkes zu riskieren, die sich im Schlepptau der Hamas und Hisbollah so wohlfühlen.

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