Die beiden „The Right Cup“-Gründer Isaac Lavi (h.l.) und Eres Rubinstein (h.r.)
Die beiden „The Right Cup“-Gründer Isaac Lavi (h.l.) und Eres Rubinstein (h.r.)

Wasser in Saft verwandeln

TEL AVIV (inn) – Eine israelische Start-Up-Firma hat einen Becher entwickelt, der Wasser wie Fruchtsäfte schmecken lässt. Das Gefäß überlistet dabei das Gehirn.

Auf der Innenseite des Bechers sind Frucht-Aromastoffe verteilt. Durch diese Ergänzung schmeckt Wasser beim Trinken wie Saft, verspricht der Hersteller „The Right Cup“. Die Nase gebe das gleiche Signal ans Gehirn weiter, als ob die Zunge etwas Süßes schmecken würde.

Für übergewichtige Menschen oder Diabetes-Kranke könnte „The Right Cup“ eine echte Alternative darstellen, schreibt das Nachrichtenmagazin „Israel21c“. Gerade auch für Kinder, die süße Getränke lieben, sei der Becher gemacht. Firmenchef Isaac Lavi leidet selbst an Diabetes. Als er mit 30 Jahren die Diagnose gestellt bekam, verordnete der Arzt ihm ausschließlich Wasser als Durstlöscher. Aber er habe den Geschmack gehasst und deswegen „The Right Cup“ entwickelt. Der Name heißt sinngemäß übersetzt „Die einzig wahre Tasse“.

Cola-Geschmack noch in der Entwicklung

Fünf Jahre Forschung hat die israelische Firma in den Plastikbecher investiert. „The Right Cup“ wird ab Februar in Israel produziert und soll ab April auf den Markt kommen. „Der Vorteil gegenüber Wasser mit Fruchtgeschmack liegt auf der Hand“, sagt Mitbegründer Eres Rubinstein. Bei „The Right Cup“ werde auf natürliche oder künstliche Süßungsmittel verzichtet.

Über die Crowdfunding-Seite „Indiegogo“ wollte „The Right Cup“ im vergangenen November 50.000 Dollar einsammeln. Durch 3.200 Unterstützer kam letztlich viermal so viel Geld zusammen. Die ersten produzierten Geschmacksrichtungen sind Orange, Waldfrucht, Zitrone-Limette und Apfel. Laut des Herstellers bleibt das Fruchtaroma mindestens sechs Monate im Becher erhalten, wenn er handgewaschen wird. In der nächsten Crowdfunding-Kampagne will sich die Firma auf Cola-Geschmack konzentrieren. (mim)

Von: mim

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