Die "Norwegian Cruise Line" nimmt die Diskriminerung israelischer Passagiere in Tunesien nicht einfach hin.
Die "Norwegian Cruise Line" nimmt die Diskriminerung israelischer Passagiere in Tunesien nicht einfach hin.

Kreuzfahrtlinie wehrt sich gegen Israelboykott

MIAMI (inn) – Die norwegische Kreuzfahrtlinie „Norwegian Cruise Line“ will keine Häfen in Tunesien mehr ansteuern. Grund ist der Boykott der tunesischen Regierung an israelischen Touristen.

Während eines Aufenthalts am vergangenen Sonntag im tunesischen Hafen La Goulette hatte die tunesische Regierung israelischen Passagieren verboten, die „Norwegian Jade“ zu verlassen (Israelnetz berichtete). Der Chef der Reederei mit Sitz in Miami, Kevin Sheehan, erklärte laut dem Internetportal „touristik aktuell“: „Wir möchten ein starkes Zeichen an Tunesien und an alle Häfen weltweit senden, dass wir derartige willkürliche Handlungen der Diskriminierung gegen unsere Gäste nicht tolerieren werden.“ Er und sein Team seien empört und entschuldigten sich bei den betroffenen Passagieren. „Norwegian Cruise Line“ sagte sämtliche geplante Anläufe in Tunesien ab und will vorerst nicht mehr dorthin zurückkehren.

Der Geschäftsführer der jüdischen Organisation „B’nai Brith Canada“, Frank Dimant, begrüßte die Entscheidung der Reederei. „Die Aktionen der tunesischen Regierung sind beschämend. Wir sind sehr glücklich zu sehen, dass die Kreuzfahrtlinie körperschaftliche Verantwortung gezeigt hat, indem sie sich geweigert hat, die Diskriminierung der Gäste zu unterstützen“.

Von: sz

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