Israelische F-16-Kampfflugzeuge bei einer Luftwaffenübung

Israelische F-16-Kampfflugzeuge bei einer Luftwaffenübung

Kroatien verzichtet auf Kauf von Kampfjets aus Israel

Kroatien hat den geplanten Kauf von Kampfflugzeugen aus Israel aufgegeben. Zuvor hatte der US-Kongress Einspruch gegen den Verkauf erhoben.

ZAGREB (inn) – Kroatien hat den Plan zum Kauf von zwölf Kampfflugzeugen aus Israel aufgegeben, weil Israel eine Billigung des Geschäfts durch die USA nicht garantieren kann. Das teilte die kroatische Regierung am Donnerstagabend über Twitter mit.

Das NATO-Land wollte die gebrauchten Flugzeuge des in den USA entwickelten Typs F-16 für umgerechnet 440 Millionen Euro erwerben. Israel hatte die einstrahligen Kampfflugzeuge mit modernerer Elektronik ausgestattet. Ihr Weiterverkauf ist an eine Genehmigung der US-Regierung gebunden. Der US-Kongress hat wegen der elektronischen Aufrüstung allerdings Einspruch gegen den Verkauf an Kroatien erhoben.

Kroatien wollte jedoch auf die israelische Elektronik nicht verzichten. Als Argument wird genannt, es wäre zu teuer, die Flugzeuge erst in ihren Originalzustand zu versetzen und anschließend erneut auf den Stand der Technik zu bringen. Die F-16 sollten noch aus sowjetischer Produktion stammende Maschinen vom Typ MiG-21 ersetzen.

Israels Verteidigungsministerium bedauerte das Scheitern des Geschäfts. Leider „waren die Bedingungen nicht reif dafür“, sagte der Generaldirektor des Ministeriums, Udi Adam, laut einer Stellungnahme. „Wir konnten das Projekt nicht realisieren aufgrund unerwarteter Umstände, die außerhalb unserer Kontrolle liegen.“

Von: dpa/dn

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein beim Christlichen Medienverbund KEP e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Anzeige