Die Armee will zum Dienst in Kampfeinheiten motivieren

Die Armee will zum Dienst in Kampfeinheiten motivieren

Höherer Sold für Kampfeinheiten

Die Motivation, in Kampfeinheiten zu dienen, nimmt ab. Die Armee reagiert auf diesen Trend mit neuen Anreizen. Außerdem sollen die Eliteeinheiten besser aufgestellt werden.

TEL AVIV (inn) – Der israelische Generalstabschef Gadi Eisenkot will mit einer Reihe von Maßnahmen den Zustand der Armee verbessern. Vor allem die Eliteeinheiten sollen professioneller werden. Durch einen höheren Sold will die Armee den Dienst in Kampfeinheiten attraktiver machen.

Eine zentrale Veränderung ist die Verlängerung der Dienstzeiten in Eliteeinheiten von vier auf acht Jahre. Ziel ist es, länger auf die ausgebildeten Kräfte zurückgreifen zu können. Allein das Training nimmt bis zu zwei Jahre in Anspruch. Die längste Dienstzeit in der Armee haben mit neun Jahren die Kampfflieger.

Eisenkot: Kampfeinheiten das Wichtigste

Zu den Maßnahmen gehört außerdem eine Erhöhung des Soldes für den Dienst in einer Kampfeinheit. Damit will die Armee einen Anreiz schaffen, diesen gefährlicheren Dienst auf sich zu nehmen. Armeeangaben zufolge haben sich im Juli 67 Prozent der Anwärter für Kampfeinheiten beworben, im November waren es noch 74 Prozent. Immer mehr ziehen Cyber- oder Technikeinheiten vor.

Der Sold für Kampfeinheiten beträgt nun umgerechnet etwa 473 Euro pro Monat; bislang erhielten die Dienstleistenden 402 Euro. Darüberhinaus wird die Armee auch das Studium von Menschen fördern, die in Kampfeinheiten gedient haben.

Die Soldaten werden zu diesem Zweck in drei neue Kategorien eingeteilt: „Vorhut-Krieger“ für den Fronteinsatz, „Krieger“, die diese unterstützen, und „Soldaten“, die etwa in Aufklärungs- und Kommunikationseinheiten dienen. „Sicherheitsaufklärung ist wichtig, Cyber ist wichtig“, erklärte Eisenkot laut der Nachrichtenseite „Arutz Scheva“. „Aber das Wichtigste in der Armee ist ihre Kampfabteilung. Diese führt die Aufgaben aus und riskiert Leben.“

Von: df

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