Wird mit dem Tod bedroht: Benny Gantz

Wird mit dem Tod bedroht: Benny Gantz

Geheimdienst übernimmt Schutz für Gantz

Politiker sind in sozialen Netzwerken immer wieder Beschimpfungen und Hetze ausgesetzt. Oppositionsführer Gantz wird dort mit dem Tod bedroht und muss nun wie der Premierminister vom Inlandsgeheimdienst geschützt werden.

JERUSALEM (inn) – Der israelische Inlandsgeheimdienst Schabak hat wegen massiver Drohungen den Schutz für Oppositionsführer Benny Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß übernommen. Nach der Parlamentswahl in der vergangenen Woche soll es laut der Zeitung „Ha'aretz“ Morddrohungen gegen den 60-Jährigen gegeben haben.

Der Schabak hatte die Maßnahme empfohlen und bestätigte am Mittwoch, die Überwachung habe bereits begonnen. Wie „Ha'aretz“ berichtete, soll es in sozialen Netzwerken Drohungen gegen Gantz gegeben habe. So habe es in einem Beitrag geheißen: „Gantz muss ermordet werden.“ In einem anderen: „Es gibt eine Beerdigung von Gantz heute Abend, wir müssen dringend alle Linken verbrennen, die einen Bürgerkrieg wollen, besonders Gantz, den Teufel, Gantz soll nicht das Licht des Tages erblicken.“

Bisher wurde Gantz laut „Ha'aretz“ durch den Sicherheitsdienst des Parlaments geschützt. Premier Benjamin Netanjahu hatte der Empfehlung des Schabak nach Angaben des Geheimdienstes zuvor zugestimmt. Der Schabak schützt derzeit den Premierminister, den Präsidenten, den Verteidigungsminister, den Außenminister, den Knessetpräsidenten sowie den Präsidenten des Obersten Gerichtshofs.

Von: dpa/dn

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus