Der israelische Staatspräsident Rivlin hat die neuen Botschafter Ägyptens und Jordaniens empfangen (Archivbild)

Der israelische Staatspräsident Rivlin hat die neuen Botschafter Ägyptens und Jordaniens empfangen (Archivbild)

Neue Botschafter Ägyptens und Jordaniens nehmen ihre Arbeit auf

Die Botschafter Jordaniens und Ägyptens haben sich am Donnerstag Präsident Rivlin vorgestellt. Beide mahnen Fortschritte im Friedensprozess mit den Palästinensern an. Rivlin wünscht sich herzlichere Beziehungen.

JERUSALEM (inn) – Die neuen Botschafter Ägyptens und Jordaniens haben am Donnerstag dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin ihre Beglaubigungsschreiben überreicht. Damit treten die Diplomaten offiziell ihren Dienst an. Die beiden bekräftigten die Friedensverträge ihrer jeweiligen Länder mit Israel. Zugleich mahnten sie, der Friedensprozess mit den Palästinensern müsse vorankommen.

Rivlin empfing die Botschafter jeweils einzeln. Er lobte dabei die Friedensverträge als Anker der Stabilität für die Region. Er brachte jedoch auch seinen Wunsch zum Ausdruck, dass die Beziehungen zwischen den Ländern freundschaftlicher werden – sowohl auf zwischenmenschlicher als auch auf Regierungsebene.

Der ägyptische Repräsentant Chaled Asmi traf bereits am Sonntag in Israel ein. Zuletzt leitete er die Abteilung für Terrorabwehr im ägyptischen Außenministerium. Er löst Hasem Chairat nach zweieinhalb Jahren ab. Asmi ist der siebte ägyptische Botschafter in Israel. Die beiden Staaten schlossen 1979 einen Friedensvertrag.

Friede mit Spannungen

Der Jordanier Ghassan Madschali hält sich seit Oktober in Israel auf. Er war zuvor Botschafter in Spanien. Sein Vorgänger in Israel, Walid Obeidat, bekleidete den Posten fünf Jahre lang.

Zwischen Israel und Jordanien besteht seit 1994 ein Friedensvertrag. Zuletzt kam es jedoch zu diplomatischen Spannungen aufgrund eines tödlichen Vorfalls in der israelischen Botschaft in Amman. Im Januar erzielten die beiden Seiten eine Einigung. Im Oktober sorgte Jordanien durch die Ankündigung, einen Pachtvertrag mit Israel nicht verlängern zu wollen, für Irritationen.

Von: df

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