Freut sich auf die neue Zusammenarbeit: Der neue Botschafter von Guinea, Camara, mit Präsident Rivlin

Freut sich auf die neue Zusammenarbeit: Der neue Botschafter von Guinea, Camara, mit Präsident Rivlin

Rivlin empfängt neue Botschafter

Nach einer Unterbrechung haben zwei muslimische Länder in Westafrika wieder Botschafter entsandt, die für Israel zuständig sind. Am Dienstag traten sie ihr Amt offiziell an.

JERUSALEM (inn) – Vier neue Botschafter haben am Dienstag ihre Beglaubigungsschreiben an den israelischen Staatspräsidente Reuven Rivlin überreicht. Zwei von ihnen repräsentieren muslimisch geprägte Länder, die für eine längere oder kürzere Zeit keine Beziehungen mit dem jüdischen Staat hatten. Nun freuen sie sich über die Chance für einen Neuanfang.

Nach 50 Jahren hat Guinea wieder einen Diplomaten, der für die Beziehungen mit Israel zuständig ist: Amara Camara. Die westafrikanische Republik hatte die Verbindung nach dem Sechs-Tage-Krieg abgebrochen. Vor einem Jahr unterzeichneten die beiden Länder in Paris eine Vereinbarung zur Wiederaufnahme der Beziehungen.

„Die Beziehung zwischen uns war lange Zeit abgeschnitten, zu lange. Diese Periode hat uns daran gehindert, von unserer jeweiligen Erfahrung zu lernen“, sagte Camara bei der Zeremonie in Jerusalem laut einer Mitteilung des israelischen Präsidialamtes. „Ich habe die Geschichte Ihres Volkes verfolgt. Sie können ein Licht für die Nationen sein.“

Senegal: Neuer Botschafter betont lange Freundschaft

Bei den Beziehungen zwischen Israel und dem Senegal währte die Unterbrechung deutlich kürzer: Anlass für den vorläufigen Abbruch war hier die siedlungskritische Resolution 2334 des Weltsicherheitsrates im Dezember 2016, die das westafrikanische Land gemeinsam mit Neuseeland eingebracht hatte. Dieser Streit wurde Anfang Juni bei einem Besuch des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu in der liberianischen Hauptstadt Monrovia beigelegt.

Ab sofort vertritt Talla Fall die Angelegenheiten des Senegal in Israel. Er betonte gegenüber Rivlin die Bedeutung der Wiederaufnahme der Beziehungen und ergänzte: „Ich komme als Botschafter des Senegal, und als wahrer Freund. Israel war das erste Land, das die Unabhängigkeit des Senegal anerkannt hat. Seitdem hatten wir gute Beziehungen. 1961, als wir unseren ersten Unabhängigkeitstag feierten, ehrte uns Israel mit einer großen Delegation – vielleicht nicht von der Größe her, aber von den Leuten, die sie anführten, einschließlich des verstorbenen Premierministers Jitzhak Rabin.“

Sowohl Fall als auch Camara werden ihren Dienstsitz nicht in Israel haben. Mit ihnen überreichten zwei weitere Botschafter ihre Beglaubigungsschreiben an Rivlin: Christopher Cannan für Australien und Pablo Macedo für Mexiko.

Von: eh

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