U-Boot-Vertrag zwischen Deutschland und Israel verschoben

Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung über den Bau und die Lieferung dreier U-Boote zwischen Deutschland und Israel ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Dies berichtet die israelische Tageszeitung „Ha'aretz“ unter Berufung auf eine Quelle aus dem israelischen Nationalen Sicherheitsrat. Eigentlich hätte der israelische Botschafter in Deutschland den Vertrag kommende Woche unterzeichnen sollen. Derzeit laufen bezüglich des U-Boot-Kaufes in Israel staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf Korruption. Mehrere Verdächtige wurden verhaftet und befragt. Unter ihnen ist auch der persönliche Anwalt von Premierminister Benjamin Netanjahu, David Schimron. Der eigentliche Handelsvertrag bleibt von der Verschiebung unberührt.

Von: dsp

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