Israelnetz - Neueste Nachrichten https://www.israelnetz.com Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten de https://www.pro-medienmagazin.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif Israelnetz - Neueste Nachrichten https://www.israelnetz.com 18 16 Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 23 Aug 2017 21:20:59 +0200 <![CDATA[Netanjahu warnt vor Iran]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/23/netanjahu-warnt-vor-iran/ SOTSCHI (inn) – Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat bei einem Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin vor dem wachsenden Einfluss des Iran in Syrien gewarnt. Die Terrorgruppe Islamischer Staat werde zwar erfolgreich bekämpft, das Vakuum fülle jedoch der Iran, sagte der Likud-Chef am Mittwoch in Sotschi.

Netanjahu erklärte, das Regime in Teheran sei ein Förderer von Terrorismus. „Wir vergessen keine Sekunde, dass der Iran täglich mit der Zerstörung Israels droht. Er rüstet Terror-Organisationen auf und sorgt selbst für Terror. Er entwickelt Interkontinentalraketen mit der Absicht, diese mit Nuklearsprengköpfen auszustatten.“

Der Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Jossi Cohen, begleitete Netanjahu an den Küstenort am Schwarzen Meer. Er überließ den Russen sensible Geheimdienstinformationen über die iranische Präsenz in Syrien. Das berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Auch der neue Vorsitzende des nationalen Sicherheitsrates, Me'ir Ben-Schabbat, war bei dem Staatsbesuch zugegen.

Ernste Lage

Israel geht es nach einem Bericht der Onlinezeitung „Times of Israel“ darum, bei einem Waffenstillstand für Syrien dem Iran oder dessen Ablegern wie der Terrormiliz Hisbollah nicht zu erlauben, sich in Syrien festzusetzen. Allerdings sei es Israel nicht gelungen, von den USA ein entsprechendes Zugeständnis zu erhalten.

Israelis schätzen die Lage in Syrien als sehr ernst ein. Selbst der frühere Verteidigungsminister Mosche Ja'alon, der die Regierung aus Protest gegen Netanjahu verlassen hatte, unterstützte den Premierminister. „Es ist gut, dass Netanjahu versucht, diese inakzeptable Front zu blockieren“, schrieb er auf Twitter.

Der Oppositionsführer Jitzhak Herzog (Avoda) wünschte dem Premierminister Glück, auch wenn er „nicht sehr optimistisch“ sei. „Die Iraner, hauptsächlich die schi'itischen Milizen, die der Iran nach Syrien gebracht hat, sind die wahre Macht.“

Drohung aus Teheran

Die Lage ist umso komplizierter, als Russland das syrische Regime mit Präsident Baschar al-Assad untersützt. Dieser wiederum erhält Unterstützung vom Iran. Israel fliegt regelmäßig Luftangriffe auf syrische Waffenlager oder Waffentransporte. Auch wenn es dafür selten offizielle Bestätigungen gibt, führen diese Militäraktionen zu Spannungen zwischen Jerusalem und Moskau.

Am Dienstag vor seiner Reise nach Russland hatte Netanjahu auf Facebook den Iran-Deal kritisiert. Dieser habe nicht dazu geführt, dass der Iran weniger aggressiv auftrete. Am selben Tag sagte der Leiter der Iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, das Land könne innerhalb von fünf Tagen atomwaffenfähiges Uranium herstellen. Anlass sind mögliche Sanktionen der USA gegen den Iran. Das Atomabkommen sieht nur die zivilie Nutzung von Atomenergie vor.

Von: df

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Wed, 23 Aug 2017 15:57:00 +0200
<![CDATA[Israels Frau der Wunder]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/kultur/israels-frau-der-wunder/ Superheldin, Miss Israel, Soldatin in der Armee, Ehefrau und zweifache Mutter: Das alles ist Gal Gadot. Dieses Frühjahr ist die israelische Schauspielerin mit ihrem Film „Wonder Woman“ endgültig international durchgestartet. Wie am Mittwoch bekannt wurde, ist der Film mit einem Einspielergebnis von 800 Millionen US-Dollar der erfolgreichste Superhelden-Erstlingsfilm. Gadot wird mit diesem Ruhm zu einer Nationalheldin und zu Israels Botschafterin in der Welt – auch wenn sie sich selbst nicht als solche sieht.

Die 32-Jährige ist Kind gebürtiger Israelis und Enkelin von Holocaust-Überlebenden. „Ich habe definitiv einen starken Sinn für meine jüdische und israelische Identität“, sagte Gadot 2011 in einem Interview über ihre Wurzeln. „Ich habe meinen zweijährigen Militärdienst gemacht, bin in einer jüdischen und israelischen Familienumgebung aufgewachsen, deswegen ist meine Herkunft natürlich sehr wichtig für mich.“ In der israelischen Armee diente sie zwei Jahre als Trainerin. In der Zeit habe Gadot einiges gelernt: „Man gibt für einen gewissen Zeitraum seine Freiheit auf und lernt Disziplin und Respekt.“

Dass die Schauspielerin sich für die israelische Armee ausspricht, führt bei Kritikern zu Unmut. Schließlich kämpfe der „Wonder Woman“-Charakter Diana Prince gegen Ares, den Gott des Krieges.

Doch Israelis sind begeistert von Gadot. Vor der Filmpremiere von „Wonder Woman“ ehrte Tel Aviv die Schauspielerin mit einer Botschaft auf den Türmen des Azrieli Centers: „Wir sind stolz auf dich, Gal Gadot, unsere Wonder Woman.“ Gadot kam 1985 in Rosch Ha‘Ajin in Zentralisrael zur Welt. 2004 wurde sie in der Modelbranche als Miss Israel bekannt. Im gleichen Jahr trat sie beim Miss Universe-Wettbewerb in Ecuador an. Drei Jahre später fotografierte sie die Zeitschrift „Maxim“ für die Strecke „Frauen der israelischen Armee“.

Arabische Staaten verbieten Film

Nicht alle freuen sich über Gadot. Man könnte meinen, dass mehrere arabische Staaten Angst vor der israelischen Wonder Woman haben. Der Libanon, Tunesien und auch Katar haben den Film des DC-Comic-Verlags aus ihren Kinos verbannt. Grund: die israelische Herkunft der Hauptdarstellerin. Jordanien hingegen gab den Film nach anfänglichem Verbotsstreben doch frei. „Die Nationalität eines Schauspielers kann kein Grund sein, das Zeigen eines Filmes zu verhindern“, begründete Kommunikationsminister Muhammad al-Momani die Entscheidung.

Vor ihrer Rolle als „Wonder Woman“ dachte Gadot darüber nach, die Schauspielerei an den Nagel zu hängen. Sie sagte, es sei schwer, mit den fortwährenden Ablehnungen für Rollen umzugehen. Als sie für den Film vorsprach, wusste sie nicht einmal, dass es für diese Rolle war. Dies wurde geheim gehalten.

Umso märchenhafter erscheint nun ihr Erfolg: In Nordamerika gilt der Streifen als erfolgreichster Superheldenfilm seit 15 Jahren. Ihre Popularität kann die Israelin selbst kaum fassen. In der amerikanischen „The Tonight Show“ mit Jimmy Kimmel schildert sie, wie sie am New Yorker Times Square eine riesige Reklamefläche mit ihrem Bild erblickte: „Es war einfach surreal. Ich meine, ich komme aus Israel aus einer kleinen Stadt und plötzlich bin ich auf dem ganzen Times Square zu sehen. Das ist verrückt.“

Privates Glück

Auch privat könnte es für Gadot kaum besser laufen. Sie ist seit 2008 glücklich verheiratet mit dem israelischen Immobilienunternehmer Jaron Versano. Die beiden sind stolze Eltern zweier Mädchen mit den Namen Alma und Maja. Als einige Szenen von „Wonder Woman“ nachgedreht wurden, war Gadot mit Maja bereits im fünften Monat schwanger. Die Israelin musste ein sogenanntes Green-Screen-Tuch über ihrem Babybauch tragen, damit dieser im Schnitt später herausretuschiert werden konnte.

Darüber spricht sie in amerikanischen Talkshows und Interviews, wie auch über ihr Herz für ihr Heimatland. Sie hat keine Scheu, das zu thematisieren. „Ich möchte, dass die Menschen einen guten Eindruck von Israel haben. Ich fühle mich nicht wie eine Botschafterin für mein Land, aber ich spreche viel über Israel – ich freue mich, den Leuten zu erzählen, woher ich komme.“

Diesen Artikel finden Sie auch in der neuen Ausgabe 4/2017 des Israelnetz Magazins. Sie können die Zeitschrift kostenlos und unverbindlich bestellen unter der Telefonnummer 06441/915152, via E-Mail an info@israelnetz.com oder online.

Von: Martina Blatt

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Wed, 23 Aug 2017 13:44:00 +0200
<![CDATA[Griechische Inschrift nahe Damaskustor entdeckt]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/wissenschaft/2017/08/23/griechische-inschrift-nahe-damaskustor-entdeckt/ JERUSALEM (inn) – Bauarbeiter haben eine griechische Inschrift mit dem Namen des byzantinischen Kaisers Justinian I. nahe dem Damaskustor in Jerusalem gefunden. Sie befindet sich auf einem Mosaikboden in einem Raum, der vermutlich als Pilgerherberge diente.

Die Archäologin Leah Di Segni von der Hebräischen Universität entschlüsselte die Inschrift: „In der Zeit unseres frömmsten Kaisers Flavius Justinian gründete dieses ganze Gebäude auch Konstantin, der göttlichste Priester und Abt, gebaut und errichtet in der 14. Indikation.“ Di Segni erklärt dazu: „‚Indikation‘ ist eine alte Methode, die Jahre für die Besteuerung zu zählen. Basierend auf historischen Quellen kann das Mosaik auf das Jahr 550/551 nach Christus datiert werden.“

Bedeutender Kaiser

Kaiser Flavius Justinian war einer der bedeutendsten Herrscher der byzantinischen Zeit und eine der buntesten und charismatischsten Persönlichkeiten der Antike. Unter seiner Führung wurden Teile des weströmischen Reiches wieder dem römischen Kaisertum unterworfen. Seine Bekehrung zum Christentum war im Jahr 543 abgeschlossen.

Der genannte Abt Konstantin hat die größte Kirche Jerusalems im Süden der Stadt errichtet, die sogenannte Nea. Sie wurde teilweise um 1970 im heutigen Jüdischen Viertel freigelegt.

Traum für Archäologen

Das Mosaik wurde beim Verlegen von Kommunikationskabeln gefunden. David Gellman, Leiter der Ausgrabung im Auftrag der Israelischen Altertumsbehörde, sagte: „Dass die Inschrift überlebt hat, ist ein archäologisches Wunder. Die Ausgrabungen in einem relativ kleinen Gebiet wurden durch Infrastrukturarbeiten schwer beschädigt. Jeder Archäologe träumt davon, eine Inschrift zu finden, besonders eine so gut erhaltene und fast intakte.“

Gellman sagte weiter: „Das Damaskustor diente hunderte Jahre lang als der wichtigste Eingang Jerusalems im Norden. In der byzantinischen Zeit, mit der Verbreitung des Christentums, wurden in dem Gebiet Kirchen, Kloster und Herbergen für Pilger gebaut.“ Wegen der umfassenden Bautätigkeit seit über 1.500 Jahren sei das Überleben einer intakten und kaum beschädigten Mosaik-Inschrift ein „reines Wunder“.

Von: Ulrich W. Sahm

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Wed, 23 Aug 2017 12:01:00 +0200
<![CDATA[Faaborg-Andersen: Auch Israel kann beim Umgang mit Terror von Europa lernen]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/23/faaborg-andersen-auch-israel-kann-beim-umgang-mit-terror-von-europa-lernen/ Israel und die Europäische Union können beim Anti-Terror-Kampf voneinander lernen. Das hat der scheidende EU-Nahostgesandte Lars Faaborg-Andersen am Dienstag geäußert. Israel kümmere sich um den bedeutsamen Sicherheitsaspekt und versorge die EU mit wichtigen Informationen, sagte der Däne vor Journalisten in Tel Aviv. Doch es gebe auch andere Aspekte wie Bildung oder Methoden zur Deradikalisierung. Hier könne sich Israel von den Europäern eine Scheibe abschneiden. Seine vierjährige Amtszeit, die jetzt endet, kommentierte er laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ mit den Worten: „Es war ein großes Vorrecht, hier zu dienen.“

Von: eh

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Wed, 23 Aug 2017 12:00:00 +0200
<![CDATA[Schweiz stoppt Unterstützung für palästinensische Organisation]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/23/schweiz-stoppt-unterstuetzung-fuer-palaestinensische-organisation/ Das Schweizer Außenministerium will die Zahlung von Hilfsgeldern für die Organisation „Human Rights and International Humanitarian Law Secretariat“ mit Sitz in Ramallah bis auf Weiteres einstellen. Erklärtes Ziel der Organisation ist die Förderung der Anwendung von Menschenrechten und Humanitärem Völkerrecht in den von Israel besetzten Palästinensergebieten. Doch eine von ihr unterstützte Einrichtung für Frauen hatte ein Jugendzentrum nach einer palästinensischen Terroristin benannt und deren Tat damit verherrlicht. Die Organisation erhält auch Gelder aus Dänemark, den Niederlanden und Schweden.

Von: mh

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Wed, 23 Aug 2017 11:50:00 +0200
<![CDATA[Palästinensische Polizei trifft Interpol]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/sicherheit/palaestinensische-polizei-trifft-interpol/ Hasem Atallah, der palästinensische Polizeichef, hat sich am Montag mit Jürgen Stock, dem Generalsekretär der Internationalen kriminalpolizeilichen Organisation Interpol, getroffen. Atallah berichtete über die Sicherheitslage in der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Polizei habe inzwischen internationalen Standard erreicht, sodass sie als Mitglied von Interpol aufgenommen werden könne. Das Treffen fand im Hauptsitz der Organisation im französischen Lyon statt. Dies meldete die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“ am Mittwoch. Demnach war im vergangenen Jahr eine Aufnahme mit knapper Mehrheit verweigert worden. Über eine Aufnahme solle erneut im kommenden Monat in Peking entschieden werden.

Von: mh

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Wed, 23 Aug 2017 11:33:00 +0200
<![CDATA[Ultra-orthodoxe Parteien beraten über gemeinsame Zukunft]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/23/ultra-orthodoxe-parteien-beraten-ueber-gemeinsame-zukunft/ Vertreter der ultra-orthodoxen Knesset-Parteien Schass und Vereinigtes Torah-Judentum haben vergangene Woche in Netanja über eine gemeinsame Zukunft beraten. Anlass ist das schlechte Wahlergebnis von 2015: Die Parteien haben zusammengenommen fünf Sitze gegenüber 2013 verloren und kommen nun auf 13 Sitze. Der frühere Schass-Vorsitzende Eli Jischai schlug bei dem Treffen einen Zusammenschluss nach dem Vorbild des arabischen Bündnisses „Vereinigte Liste“ vor.

Von: df

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Wed, 23 Aug 2017 11:12:00 +0200
<![CDATA[Jüdische Artefakte aus 18. Jahrhundert beschlagnahmt]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/wissenschaft/2017/08/23/juedische-artefakte-aus-18-jahrhundert-beschlagnahmt/ HURGHADA (inn) – Ägyptische Behörden haben besondere Artefakte eines saudischen Antiquitätenschmugglers beschlagnahmt. Dabei handelt es sich um jüdische Gegenstände aus dem 18. Jahrhundert. Die Schmuggler versuchten, sechs jüdische Artefakte durch das ägyptische Hurghada am Roten Meer zu befördern.

In einer gemeinsamen Operation der Hafenbehörde der Stadt und die Hafeneinheit des Ministeriums für Antiquitäten konnten die Behörden den Weitertransport unterbinden. Unter den Fundstücken war ein Stock mit einer Gravur, die einen bärtigen Mann mit Jarmulke zeigt. Zudem wurden fünf Tafeln mit hebräischen Texten und jüdischem Dekor entdeckt.

Ein weiterer Fund in der beschlagnahmten Sammlung war ein 29-seitiges hebräisches Buch, das die Ägypter als die „Gebote von Judas Iskariot“ beschreiben, einem der zwölf Jünger Jesu. Darin enthalten seien esoterische Texte, die dem Anschein nach in einer schlechten Übersetzung aus einer anderen Sprache kämen. Dieses Werk stamme jedoch nicht aus dem 18. Jahrhundert, heißt es in einem Bericht der Onlinezeitung „Times of Israel“. Auf einer Seite seien moderne hebräische Worte wie „matkon“ zu lesen, was Rezept bedeutet. Dies sei ein Hinweis darauf, dass dieser Fund aus den vergangenen 100 Jahren stamme.

Von: mab

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Wed, 23 Aug 2017 08:52:00 +0200
<![CDATA[Israel fehlt auf australischer Karte]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/kultur/2017/08/22/israel-fehlt-auf-australischer-karte/ Der australische Fernsehsender „ABC News“ hat eine Karte gezeigt, auf der „Palästina“ zu sehen ist, Israel jedoch nicht vorkommt. Die Karte sollte durch Einfärbungen Aufschluss darüber geben, wie elf muslimische Länder Vergewaltigungen strafrechtlich behandeln. Ein Senderverantwortlicher erklärte, Israel sei gar nicht Teil der Auflistung gewesen. Allerdings sind diese Länder in Grau und ohne Landesbezeichnung zu sehen. Das israelische Staatsgebiet ist, ebenso wie das Westjordanland, gelb eingefärbt, daneben steht die Bezeichnung „Palästina“.

Von: df

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Tue, 22 Aug 2017 15:26:00 +0200
<![CDATA[Kritik an PA: Medikamente für Venezuela, aber nicht für Gaza]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/22/kritik-an-pa-medikamente-fuer-venezuela-aber-nicht-fuer-gaza/ Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ist unter Kritik geraten, weil sie Medikamente in das von Unruhen geprägte Venezuela schickt, anstatt nach Gaza. Sowohl palästinensische als auch israelische Stimmen verurteilen das Vorgehen. So schreibt der israelische General Joav Mordechai, Koordinator der Regierungsaktivitäten für die palästinensischen Gebiete (COGAT), auf Facebook: „Abbas hilft Venezuela mit medizinischer Ausrüstung, aber was ist mit den Palästinensern.“ Gaza sei von Ramallah eine Stunde entfernt, das Latino-Land mehr als 10.000 Kilometer. Venezuela unterstützte den Bau einer Augenklinik nahe Ramallah mit 15 Millionen Dollar. Nun wolle sich die PA für diese Unterstützung erkenntlich zeigen. Drei Lastwagen mit medizinischem Zubehör sendet die PA in das lateinamerikanische Land.

Von: mab

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Tue, 22 Aug 2017 15:05:00 +0200
<![CDATA[Sudan für Aufnahme der Beziehungen zu Israel]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/22/sudan-fuer-aufnahme-der-beziehungen-zu-israel/ KHARTUM (inn) – Ein Mitglied der sudanesischen Regierung hat sich dafür ausgesprochen, Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Das ostafrikanische Land würde davon profitieren, sagte der Investitionsminister, Mubarak al-Fadil al-Mahdi, am Sonntag im sudanesischen Fernsehen.

In dem Gespräch fand er lobende Worte für Israel. „Man kann mit Israel einverstanden sein oder nicht, aber sie haben eine Demokratie. Sie belangen ihre Führer und schicken sie ins Gefängnis, und sie haben Transparenz“, sagte Al-Mahdi laut der israelischen Tageszeitung „Ha'aretz“.

Verantwortung der Araber

Für seinen Vorstoß nimmt sich Al-Mahdi Araber zum Vorbild. „Die Palästinenser haben die Beziehungen normalisiert, sogar die Hamas redet mit Israel.“ Auch arabische Staaten hätten „eine Art von Beziehung“, ergänzte Al-Mahdi. „Die Angelegenheit hat sich verändert.“

Zugleich schrieb Al-Mahdi den Palästinensern „einen erheblichen Teil“ der Verantwortung für den Konflikt mit Israel zu. „Sie haben ihr Land an Israel verkauft.“ Arabische Staaten hätten 1947 den Fehler begangen, den UN-Teilungsplan nicht zu akzeptieren. Palästinenser hätten nichts dafür erhalten, dass arabische Staaten kaum Beziehungen zu Israel haben. Jordanien und Ägypten sind derzeit die einzigen arabischen Länder mit offiziellen Beziehungen zu Israel.

Diplomatischer Wandel

Ein Vorstoß dieser Art ist nicht neu. Bereits im Januar 2016 hat der sudanische Außenminister Ibrahim Ghandur Beziehungen zu Israel angeregt – auch wenn das Außenministerium die Aussage später relativierte. Zu diesem Zeitpunkt sagte auch der damalige stellvertrtende Minister für regionale Zusammenarbeit, Ajub Kara, unter der Hand gebe es Zusammenarbeit zwischen Israel und dem Sudan.

Im März dieses Jahres hat sich der Geistliche und Oppostionspolitiker Jussuf al-Kodo für Beziehungen stark gemacht. Die Scharia verbiete dies nicht, führte er als Begründung an. Für seine Äußerungen hat er Morddrohungen erhalten.

Der Sudan hatte lange enge Beziehungen zum Iran. Das Land diente als Lager für Waffenschmuggel in den Gazastreifen. Seit wenigen Jahren nähert sich das Land jedoch dem sunnitischen Lager unter Führung von Saudi-Arabien an. Anfang Januar 2016 brach es die Beziehungen zum Iran ab. Grund dafür war ein Anschlag auf die saudische Botschaft in Teheran.

Von: df

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Tue, 22 Aug 2017 13:56:00 +0200
<![CDATA[Flaschenpost aus Rhodos landet in Gaza]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2017/08/22/flaschenpost-aus-rhodos-landet-in-gaza/ GAZA (inn) – Eine besondere mediterrane Reise: Dem palästinensischen Fischer Dschihad Al-Soltan ist vergangene Woche am Strand von Gaza eine Flaschenpost ins Netz gegangen. Sie legte eine beachtliche Entfernung von fast 800 Kilometern über das Mittelmeer zurück.

Sozusagen „versandt“ hatte die Botschaft in der Flasche ein britisches Paar, das auf der griechischen Insel freie Tage genoß. „Wir sind derzeit im Urlaub auf Rhodos und würden liebend gerne wissen, wie weit diese Flasche es schaffte – auch wenn es nur der Nachbarstrand ist“, zitiert die Zeitung „Jerusalem Post“ aus dem Brief.

„Reise ohne Einschränkung“

Unterschrieben war er mit der Formel: „Mit freundlichen Grüßen. Zac und Beth“. Soltan antwortete per E-Mail auf die außergewöhnliche Post und fand heraus, dass die Schreiber die Studentin Bethany Wright und ihr Freund Zac Marriner waren.

Der Bewohner von Gaza sagte über seinen Fund: „Als Fischer empfand ich es so, dass dieser Brief ohne Einschränkungen über Grenzen und internationale Gewässer hinweg reisen konnte, während wir Fischer nicht mehr als sechs Meilen hinaus können.“ Dies erwähnte er in Bezug auf israelische Schifffahrt-Einschränkungen, die den Schmuggel von Waffen in das Gebiet verhindern sollen.

Von: mab

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Tue, 22 Aug 2017 12:44:00 +0200
<![CDATA[Israelische Organisation klagt gegen palästinensische Zufahrtsstraße]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/22/israelische-organisation-klagt-gegen-palaestinensische-zufahrtsstrasse/ Die israelische Organisation „Regavim“ hat wegen der Zufahrtsstraße zur palästinensischen Planstadt Rawabi im Westjordanland Klage beim Obersten Gericht erhoben. Diese werde auf palästinensischem Privatland gebaut, heißt es in der Beschwerde laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“. „Regavim“ fordert einen vorläufigen Baustopp, weil die Besitzer enteignet worden seien. Dies ist das häufigste Argument dafür, dass Israel illegale Siedlungsaußenposten oder einzelne Häuser abreißen lässt. Ein bekanntes Beispiel ist die Räumung von Amona Anfang des Jahres.

Von: eh

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Tue, 22 Aug 2017 11:46:00 +0200
<![CDATA[Türkei und Jordanien rufen zu „ernsthaften und wirksamen“ Friedensgesprächen auf]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/22/tuerkei-und-jordanien-rufen-zu-ernsthaften-und-wirksamen-friedensgespraechen-auf/ Jordaniens König Abdullah II. und der der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan haben zu neuen „ernsthaften und wirksamen“ Friedensgesprächen zwischen Israel und den Palästinensern aufgerufen. Während eines Besuchs des türkischen Politikers in Amman betonten die beiden, dass die „neuen Friedensverhandlungen nach einem präzisen Zeitplan stattfinden und auf internationalen Resolutionen beruhen müssen“, zitiert das Nachrichtenportal „Arutz Scheva“ aus einer Erklärung. Diese komme, bevor eine US-Delegation die Region besuchen will. Abdullah und Erdogan lehnten zudem „jegliche Versuche ab, die rechtliche und historische Situation der Al-Aksa-Moschee zu verändern sowie einseitige israelische Schritte, die die Identität Ostjerusalems bedrohen“.

Von: mab

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Tue, 22 Aug 2017 11:26:00 +0200
<![CDATA[Israel kritisiert geplante Unternehmensliste]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/22/israel-kritisiert-geplante-unternehmensliste/ Der israelische Botschafter Danny Danon hat am Montag den UN-Menschenrechtsrat kritisiert. Anlass ist eine für Ende des Jahres geplante Liste, die israelische Unternehmen im Westjordanland, in Ostjerusalem und auf den Golanhöhen kennzeichnet. Der Menschenrechtsrat mache sich damit zum Anführer des Israel-Boykotts, sagte Danon. Dies sei die moderne Form des Antisemitismus. Medienberichten zufolge will auch die US-Regierung gegen die Veröffentlichung der Liste vorgehen.

Von: df

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Tue, 22 Aug 2017 11:26:00 +0200
<![CDATA[Zwei nordkoreanische Schiffe auf Weg nach Syrien aufgebracht]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/sicherheit/2017/08/22/zwei-nordkoreanische-schiffe-auf-weg-nach-syrien-aufgebracht/ In den vergangenen sechs Monaten wurden zwei nordkoreanische Schiffe auf dem Weg nach Syrien aufgebracht. Sie hatten Lieferungen für eine Regierungsbehörde an Bord, die für das syrische Chemiewaffenprogramm zuständig ist. Das geht aus einem UN-Bericht hervor, den die Nachrichtenagentur „Reuters“ am Montag einsehen konnte. Weitere Details zu Zeit und Ort sowie zum Inhalt der Ladung nannte der Bericht demnach nicht.

Von: df

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Tue, 22 Aug 2017 10:24:00 +0200
<![CDATA[Arbeitsministerium fördert Einstieg von Arabern in Hightech-Branche]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/wirtschaft/2017/08/21/arbeitsministerium-foerdert-einstieg-von-arabern-in-hightech-branche/ JERUSALEM (inn) – Das israelische Arbeits- und Sozialministerium will umgerechnet 3,5 Millionen Euro investieren, damit hunderte Araber in den Hightech-Sektor einsteigen können. Rund 1.500 arabische Männer und Frauen sollen in den nächsten fünf Jahren die Branche bereichern.

Der Arbeitsminister Haim Katz erklärte den Vorstoß gemäß der Zeitung „Jerusalem Post“: „Wir möchten mehr junge Männer und Frauen aus dem arabischen Sektor in die Hightech-Industrie integrieren. [...] Das wird zu ihrem Wohlergehen beitragen und helfen, die Lücken in der israelischen Gesellschaft zu schließen.“

Verschiedene Barrieren

Auf die Branche kommt in den nächsten Jahren ein Fachkräftemangel zu. Das geht bereits aus Analysen der jüngeren Vergangenheit hervor. So hieß es vor wenigen Monaten, dass es in Israel in den kommenden zehn Jahren an 10.000 Ingenieuren und Programmierern mangeln werde. Deswegen beschloss Israel unter anderem etwa, Hightech-Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben.

Darauf ging auch das Ministerium in seiner aktuellen Erklärung ein. Katz verwies auf eine Lösung: „Gleichzeitig gibt es viele Akademiker aus dem arabischen Sektor, die ihr Studium in diesen Bereichen abgeschlossen haben und es schwierig finden, Arbeit in der Hightech-Industrie zu finden aufgrund verschiedener Barrieren“.

Arabische Frauen in Hightech-Sektor integrieren

Die Investitionen sollen helfen, die genauen Bedürfnisse der Arbeitgeber in der Hightech-Branche zu ermitteln und arabische Studenten und Akademiker auszubilden, bis sie eine Stelle finden. Zudem soll ein Schwerpunkt darin liegen, arabische Frauen in den Sektor zu integrieren sowie deren Entwicklung und Weiterbildung auf dem Gebiet zu fördern.

Katz und sein Ministerium rufen Unternehmen dazu auf, seinen Bemühungen zu folgen und „Ausbildungs-, Vermittlungs- und Beratungsdienste für Studenten und Akademiker aus der arabischen Gesellschaft anzubieten“.

Von: mab

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Mon, 21 Aug 2017 16:47:00 +0200
<![CDATA[Portugiesische Fotografen verweigern Zusammenarbeit mit Israel]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/kultur/2017/08/21/portugiesische-fotografen-verweigern-zusammenarbeit-mit-israel/ Mehr als 40 portugiesische Fotografen haben am Welt-Foto-Tag am Samstag bekannt gegeben, dass sie nicht länger mit Israel zusammenarbeiten werden. Weder wollen sie Einladungen oder Bezahlung vonseiten der israelischen Regierung annehmen, noch mit kulturellen Institutionen kollaborieren, die sich „an Israels Regime der Besatzung, des Kolonialismus und der Apartheid mitschuldig machen“. Das hat die Kampagne „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ (BDS) bekannt gegeben. Die Fotografen verpflichteten sich, Israel zu boykottieren, bis der Staat dem Völkerrecht entspreche und die Menschenrechte der Palästinenser respektiere.

Von: dem

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Mon, 21 Aug 2017 15:45:00 +0200
<![CDATA[Neue Bahnstrecke zwischen Jerusalem und Tel Aviv getestet]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/wirtschaft/neue-bahnstrecke-zwischen-jerusalem-und-tel-aviv-getestet/ JERUSALEM / TEL AVIV (inn) – Ein beladener Güterzug hat am Sonntag eine Testfahrt auf der neuen Schnellstrecke zwischen Jerusalem und Tel Aviv unternommen. Er wog ungefähr 1.200 Tonnen. Einerseits sollte er die Belastbarkeit der Brücken und Gleise testen. Doch das Experiment hatte noch ein anderes Ziel: Der Zug soll Beton und Schienen auf der Strecke stabilisieren. Deshalb soll er in den kommenden Wochen regelmäßig zwischen den beiden Städten hin- und herfahren, wie die Onlinezeitung „Times of Israel“ unter Berufung auf den Fernsehsender „Kanal 2“ berichtet.

Verkehrsminister Israel Katz freute sich über die gelungene Testfahrt: „Dies ist ein Schnellzug, der 28 Minuten von Tel Aviv nach Jerusalem brauchen wird“, sagte er. Bislang benötigt ein Zug von Jerusalem nach Tel Aviv etwa 78 Minuten, auf einer Strecke, die in der Zeit des Osmanischen Reiches gebaut wurde. Die neue Bahnlinie werde die Verbindung zwischen Jerusalem und dem Rest des Staates Israel völlig verändern, ergänzte Katz.

Bedenken von Umweltschützern

Das Bauprojekt ist seit 2001 in Arbeit. Ursprünglich sollte es 2008 fertiggestellt werden. Doch es kam zu Verzögerungen, unter anderem durch Umweltschützer, die Bedenken wegen der Trasse äußerten. So forderten sie einen Tunnel unter dem Fluss Jiftah statt der geplanten Brücke. Doch die Planungskommission des Verkehrsministeriums wies dies zurück, weil die Arbeiten dadurch um zwei Jahre verlängert worden wären.

Zudem kreuzt die Bahnlinie zweimal die „Grüne Linie“: bei Latrun und bei Mevasseret Zion, einem Vorort von Jerusalem. Dies lade linksgerichtete israelische Gruppen und pro-palästinensische Initiativen zu Kritik ein, schreibt die „Times of Israel“. Eine deutsche Firma habe nach Druck von Aktivisten ihre Beratungstätigkeit für das Projekt eingestellt. Der Name der Firma wurde in dem Artikel nicht genannt.

Nun ist die offizielle Eröffnung der Schnellstrecke für April 2018 geplant. Der Express soll dann alle 15 Minuten in beide Richtungen abfahren und jeweils etwa 1.000 Passagiere transportieren können. Die mögliche Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 Kilometer pro Stunde. Der längste Tunnel der Strecke ist 11,6 Kilometer lang – es ist gleichzeitig der längste Tunnel in Israel. Eine deutsche Maschine mit 24 Motoren hat die Tunnel gegraben. Dem Bericht zufolge war sie bei dem harten Jerusalemstein sehr effizient: Die Arbeiten seien pro Tag um 16 bis 20 Meter vorangekommen.

Unterirdischer Bahnhof bietet Schutz

Bei Mevasseret Zion befinden sich die Gleise 200 Meter unter dem Erdboden. Der Jerusalemer Bahnhof der Schnellstrecke kann gleichzeitig als öffentlicher Bombenschutzraum dienen: Er befindet sich 80 Meter unterhalb der Erdoberfläche, in der Nähe der Zentralen Bushaltestelle. Für das Bauprojekt haben die Planer umgerechnet rund 1,64 Milliarden Euro veranschlagt.

Von: eh

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Mon, 21 Aug 2017 14:50:00 +0200
<![CDATA[91 Kinder aus Gaza erstmals in Jerusalem]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2017/08/21/91-kinder-aus-gaza-erstmals-in-jerusalem/ JERUSALEM (inn) – Insgesamt 91 Kinder aus dem Gazastreifen haben am Sonntag erstmals Jerusalem besucht. Hinter der kleinen Reise steht eine Initiative des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA). Sie zielt darauf ab, die Verbindung zwischen dem von der Fatah regierten Westjordanland und dem Küstenstreifen unter Hamas-Hand zu stärken. Das berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. In der Vorankündigung der Organisation hieß es, dass die Kinder und ihre Begleiter aus Gaza „zu einem Besuch im Westjordanland anreisen“.

Die Jungen und Mädchen im Alter von 14 Jahren besuchten muslimische und christliche Sehenswürdigkeiten. Zuerst sahen sie sich die Jerusalemer Grabeskirche an. Anschließend ging es laut Scott Anderson, Leiter des UNRWA-Betriebs im Westjordanland, auf den Tempelberg, wo die Kinder in der Al-Aksa-Moschee beteten und vor dem Felsendom Bilder machten. Sie seien „überglücklich“ gewesen, erklärte Anderson die Begeisterung.

Weitere Austausche geplant

Für 84 der Kinder war diese Exkursion der erste Aufenthalt außerhalb des Gazastreifen. Gaza-Bewohner dürfen das Gebiet nur mit Genehmigung verlassen.

Ein paar Wochen zuvor besuchten 38 Kinder aus dem Westjordanland den Gazastreifen. Die UNRWA hoffe darauf, dass sie zukünftig mehr solcher Besuche organisieren könne.

Bilder von dem Besuch sind hier auf der Internetseite der Zeitung „Yediot Aharonot“ zu sehen.

Von: mab

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Mon, 21 Aug 2017 12:44:00 +0200
<![CDATA[Abbas: „Trumps Regierung befindet sich im Chaos“]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/21/abbas-trumps-regierung-befindet-sich-im-chaos/ RAMALLAH (inn) – Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat am Sonntag eine Delegation der linken israelischen Partei Meretz in Ramallah empfangen. Davon berichtete das Online-Magazin „Arutz Scheva“. Abbas erklärte dabei, die Bemühungen der USA, Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu fördern, ließen ihn ratlos zurück.

Abbas sagte, er habe sich mehr als zwanzigmal mit Gesandten des US-Präsidenten Donald Trump seit dessen Amtsantritt getroffen, aber immer noch nicht verstanden, was deren Pläne für die Friedensverhandlungen seien: „Ich weiß nicht einmal, inwiefern sie sich mit uns beschäftigen, weil sich seine (Trumps) ganze Regierung im Chaos befindet.“ Die Beamten hätten sich zwar immer wieder für die Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen, aber bisher verweigert, das auch gegenüber dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu zu bekräftigen.

Vorwurf: Abbas' Strafmaßnahme schadet Zivilisten

Zudem sprach Abbas mit den Meretz-Abgeordneten über die Sicherheitsmaßnahmen am Tempelberg. Seit dort zwei Israelis bei einem Anschlag von Terroristen getötet worden sind, sei die Kooperation zwischen Israel und der PA ins Stocken geraten. Der Präsident habe versucht, die Beziehung wieder aufzubauen, bisher aber keine Antwort erhalten. „Trotzdem haben wir unser Überwachungspersonal in der Gegend nach dem Angriff verdoppelt, um Konflikte so gut wie möglich zu verhindern“, gab er laut „Arutz Scheva“ bekannt.

Die Meretz-Abgeordnete Sahava Gal-On brachte auch die Elektrizitätskrise in Gaza zur Sprache. Sie versicherte, dass sie die Hamas nicht unterstütze, äußerte aber dennoch Besorgnis über Abbas' Drohung, den Strom im Gazastreifen abzustellen: „Die Entscheidung, dadurch die gesamte Bevölkerung zu bestrafen, ist ein falscher und unzulässiger Schritt. Wir müssen einen anderen Weg finden, die Hamas zu entwaffnen, ohne dabei Zivilisten zu schaden“, urteilte sie. Der Präsident erklärte allerdings, er wolle von seinem Vorhaben nicht absehen, solange sich die Hamas nicht auf eine Zusammenarbeit mit der Fatah einlasse.

Von: dem

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Mon, 21 Aug 2017 11:56:00 +0200
<![CDATA[Jordanien fordert öffentliche Entschuldigung von Israel]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/21/jordanien-fordert-oeffentliche-entschuldigung-von-israel/ Jordanien fordert von Israel eine formale, öffentliche Entschuldigung für den Tod zweier Bürger in der israelischen Botschaft in Amman. Das Königreich bestehe darauf, dass die Untersuchung zu dem Fall abgeschlossen und ein israelischer Wachmann wegen Mordes vor Gericht gestellt werde. Das berichten jordanische Medien. Dies sei die Bedingung dafür, dass Israel seinen Botschaftsbetrieb wieder aufnehmen könne. Der Wachmann hatte nach eigenen Angaben in Selbstverteidigung einen jordanischen Angreifer getötet, der ihn attackiert hatte. Auch der unbeteiligte jordanische Vermieter wurde durch Schüsse versehentlich tödlich verletzt.

Von: mab

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Mon, 21 Aug 2017 10:46:00 +0200
<![CDATA[Hisbollah: Anschlag in Barcelona befleckt den Dschihad]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/sicherheit/2017/08/21/hisbollah-anschlag-in-barcelona-befleckt-den-dschihad/ Die Terrormiliz Hisbollah hat den Terroranschlag in Barcelona mit 14 Toten kritisiert. „Unschuldige Bürger zu töten ist Teil eines satanischen Plans, den die Terroristen ausführen. Sie zielen darauf ab, den Dschihad zu beflecken und das Bild des Islams zu besudeln“, teilte die Hisbollah laut der Onlinezeitung „Times of Israel“ mit. Zu dem Anschlag hatte sich die Terrormiliz Islamischer Staat bekannt, die die Hisbollah als Feind betrachtet.

Von: df

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Mon, 21 Aug 2017 10:33:00 +0200
<![CDATA[Facebook-Wutausbruch schadet beduinischem Diplomaten]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/18/facebook-wutausbruch-schadet-beduinischem-diplomaten/ CHAWALED (inn) – Die stellvertretende israelische Außenministerin Zippi Hotovely hat am Donnerstag disziplinarische Maßnahmen gegen den beduinischen Diplomaten Ismail Chaldi eingeleitet. Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet, hat er in einem inzwischen gelöschten Beitrag auf Facebook Israel für seine Grundstückpolitik im Dorf Chawaled kritisiert. Chaldi entschuldigte sich später für seine Äußerung.

Chaldi, der Israels erster beduinische Diplomat ist, warf der für sein Heimatdorf zuständigen Regionalverwaltung und dem israelischen Katasteramt vor, eine „Säuberung des beduinischen Erbes“ vorzunehmen. Die Regionalverwaltung plant nämlich, Grundstücke in Chawaled, das nahe bei Haifa liegt, auch an Auswärtige zu verkaufen.

Mit Internationalem Gerichtshof gedroht

Der beduinische Diplomat fürchtet, dass durch die Verhandlungen der Landpreis enorm ansteigen wird und dadurch die Beduinen sich die Grundstücke nicht mehr leisten können. Das führe zu einer „Auslöschung des beduinischen Erbes, der Tradition und Werte“. Chaldi drohte in seinem Beitrag, mit dem Fall vor den internationalen Gerichtshof in Den Haag zu ziehen.

Die stellvertretende Außenministerin Hotovely will das Verhalten des Diplomaten nicht akzeptieren: „Das Ministerium wird die Situation nicht tolerieren, in der ein israelischer Diplomat die Lügenindustrie gegen Israel unterstützt.“ Vor allem könne er als israelischer Vertreter nicht damit drohen, gegen das Land nach Den Haag zu ziehen.

Daraufhin entschuldigte sich Chaldi auf Facebook. Er schrieb, seine Reaktion sei in einem Wutanfall passiert. Er habe in diesem Zustand der Frustration schreckliche Dinge geschrieben, die er bitterlich bereue. Er habe Israel als Soldat und Diplomat gedient und sofort verstanden, dass er einen Fehler gemacht habe. Weil es aber nicht das erste Mal der Fall war, dass Chaldi auffällig auf Facebook wurde, plant Hotovely jetzt eine disziplinarische Maßnahme.

Von: mm

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Fri, 18 Aug 2017 16:06:00 +0200
<![CDATA[Was Ärzte in Deutschland über den Nahost-Konflikt erfahren]]> https://www.israelnetz.com/kommentar-analyse/2017/08/18/was-aerzte-in-deutschland-ueber-den-nahost-konflikt-erfahren/ Das wöchentlich erscheinende „Deutsche Ärzteblatt“ berichtet in der Ausgabe 114 vom Chirurgen Nizar Hijjeh, der die Kinderherzchirurgische Abteilung am Al-Makassed-Krankenhaus in Ostjerusalem leitet. Der Artikel enthält zahlreiche Äußerungen zu den Verhältnissen, die so nicht stimmen. Auf diese Weise vermittelt er ein verzerrtes von den Zuständen vor Ort.

Der Chirurg mit palästinensischem Pass beklagt etwa, er brauche eine Genehmigung, um in Ostjerusalem zu wohnen; dies sei eine „Diskriminierung“. Israel hatte das Stadtgebiet 1967 annektiert. Hijjeh hat einen palästinensischen Pass, er ist also Bürger der palästinensischen Autonomiegebiete. Dass er für Ostjerusalem eine Genehmigung braucht, sei ganz normal, erklärt Nahost-Korrespondent Ulrich W. Sahm. Auch Deutsche, die in Israel wohnen, benötigten eine Genehmigung.

Fragwürdige Äußerungen

Die Äußerungen Hijjehs werfen weitere Fragen auf. Beispielsweise erwähnt er beiläufig, ihm sei das Autofahren verboten. Was er damit meint, wird nicht deutlich – Israel verbietet niemandem das Autofahren. Unter Umständen meint er mit dem „Verbot“, dass er eine Genehmigung für bestimmte Gebiete braucht. Das trifft für den Gazastreifen und Jerusalem zu, aber nicht für das Westjordanland, wie im Artikel behauptet.

Unklar ist auch, was Hijjeh im Sinn hat, wenn er über die Hürden für Patienten aus dem Gazastreifen klagt. Diese müssten etwa am Übergang nach Israel den Krankenwagen wechseln oder Dosierpumpen für Medikamente austauschen. Diese Maßnahmen dienen der Terrorabwehr. Sollen aus Sicht Hijjehs lieber Israelis sterben? Dass der Schmuggel von Waffen und Sprengstoff eine reale Gefahr ist, beweist ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit.

Die Rolle der Autonomiebehörde

Der Artikel unterschlägt weiter, dass die schlechte medizinische Versorgung im Gazastreifen derzeit vor allem am innerpalästinensischen Streit liegt. Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmud Abbas hatte unter anderem das Budget für die medizinische Versorgung gekürzt. Ägypten sah sich daher veranlasst, ein Ärzteteam in das Gebiet zu entsenden.

Derartige relevante Informationen unterschlägt die Autorin Heike Korzilius. Erklärend schreibt sie dazu, dass der Artikel auf einer Pressereise von Medico International basiert. Diese Organisation unterstützt die in Israel umstrittene Organisation „Das Schweigen brechen“ und äußert sich sonst auch einseitig zu Israel. In einem Artikel zur Tempelberg-Krise nimmt sie etwa Bezug auf den UN-Teilungsplan von 1947, demzufolge Jerusalem „eigentlich“ unter internationale Aufsicht gestellt werden sollte. Dass arabische Staaten auf diesen Plan mit Krieg antworteten, verschweigt Medico International.

Die Besatzung Ostjerusalems durch Israel wird als „illegal“ kritisiert; dass die jordanische Besatzung davor ebenfalls völkerrechtlich nicht anerkannt war, wird hingegen verschwiegen. Zudem findet sich kein Hinweis auf die ärztliche Versorgung unter jordanischer Herrschaft. Auch fehlt jeglicher Hinweis auf israelische Krankenhäuser, in denen Juden und Araber gemeinsam israelische und palästinensische Patienten versorgen.

Von: Ulrich W. Sahm / Daniel Frick

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Fri, 18 Aug 2017 15:02:00 +0200
<![CDATA[In elf Jahren zum Abitur]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2017/08/18/in-elf-jahren-zum-abitur/ JERUSALEM (inn) – In einem Pilotprojekt können Israelis ihre Schulzeit um ein Jahr verkürzen. Das Bildungsnetzwerk „SciTech“ will ihnen so einen schnelleren Zugang in die Hightech-Branche ermöglichen – damit Israel dort seine weltweite gute Position beibehält.

Die Regelschulzeit bis zum Abitur währt in Israel zwölf Jahre, davon besuchen die Jungen und Mädchen sechs Jahre lang die Grundschule. An zwei Schulen im Norden wird diese Zeit nun versuchsweise auf elf Jahre verkürzt. Damit die Schüler den Stoff dennoch lernen können, schlägt „SciTech“ vor, ab der achten Klasse einen Extra-Monat anzufügen. Das israelische Schuljahr beträgt durchschnittlich 219 Tage.

Das gewonnene Jahr sollen diese Schüler nutzen, um früher mit der Ausbildung zu beginnen oder ein Jahr Freiwilligendienst vor dem Wehrdienst zu verrichten. „Reisen, Arbeiten oder eine Auszeit, um über ihre Zukunft nachzudenken, ist hier keine Option“, zitiert die Tageszeitung „Jerusalem Post“ das Netzwerk.

Ultra-orthodoxe Juden und Beduinen erreichen

Am 1. September beginnt in Israel das neue Schuljahr – und damit das Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium. Vorerst beteiligen sich daran die Rogosin-SciTech-Schule in Migdal HaEmek und SciTech-Oberschule in Ma’alot. Ein weiteres Ziel ist es nach Angaben von „SciTech“, benachteiligte soziale Gruppen wie ultra-orthodoxe oder beduinische Gemeinden zu erreichen und an den Hightech-Sektor anzuschließen.

„SciTech“ betreut in Israel 100.000 Schüler und 207 Bildungseinrichtungen. Einen Schwerpunkt bilden Naturwissenschaften und Technologie. Im Lehrplan betont es die praktische Anwendung von Innovation, Naturwissenschaft, Technologie, Maschinenbau, Kunst und Mathematik.

Von: eh

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Fri, 18 Aug 2017 14:55:00 +0200
<![CDATA[Jubiläumsfeier zu UN-Teilungsplan doch in Queens-Museum]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/18/jubilaeumsfeier-zu-un-teilungsplan-doch-in-queens-museum/ NEW YORK (inn) – Das Queens-Museum wird in einer Veranstaltung des Teilungsplans der Vereinten Nationen gedenken, der die Staatsgründung Israels möglich machte. Das Museum im New Yorker Stadtbezirk Queens sitzt im selben Gebäude, in dem die UN-Generalversammlung am 29. November 1947 beschloss, das britische Mandatsgebiet Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufzuteilen. Mit der Ankündigung hebt das Museum laut der Online-Zeitung „Times of Israel“ eine frühere Entscheidung auf, dieses Gedenken abzusagen.

Die israelische Botschaft bei den UN hatte im im Juni die Räumlichkeiten reserviert, um das 70. Jubiläum des Teilungsplans am 29. November zu feiern. Am Mittwoch aber teilte die Botschaft mit, dass das Museum wegen politischer Befindlichkeiten und aufgrund des Drucks durch palästinensische Unterstützer die Veranstaltung abgesagt habe. Der Leiterin des Museums, Laura Raicovich, warf die Botschaft Befangenheit vor, weil sie einen Essay-Band herausgegeben habe, in der ein Boykottaufruf der BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen) gegen Israel enthalten sei.

US-Politikerin: „Wie soll das politisch sein?“

UN-Botschafter Danny Danon forderte das Museum auf, die Leiterin zu entlassen: „Wir werden diese offensichtliche Diskriminierung des Staates Israel und die Absage nicht akzeptieren.“ Die Feier der historischen Entscheidung der UN, das Recht auf die Gründung eines israelischen Staates anzuerkennen, sei keine politische Veranstaltung. Es handele sich eher um einen Ausdruck der historischen und rechtlichen Gesetze seines Volkes.

Die Absage zog Proteste und eine Verurteilung durch die US-Politikerin der Demokraten, Grace Meng, nach sich, die den Staat New York im Repräsentantenhaus vertritt: „Die Entscheidung des Museums, die Zelebrierung der Staatsgründung Israels abzusagen, ist verwirrend und bizarr, auch weil es sich um ein Kernstück der Geschichte des Stadtbezirks Queens handelt.“ Sie fragte rhetorisch: „Wie soll das Gedenken an ein herausragendes Weltereignis, das sich in Queens abgespielt hat und die Etablierung eines der engsten Verbündete der USA betrifft, politisch sein?“ Am späten Mittwochabend gab die israelische Botschaft bekannt, dass die Veranstaltung nach einem „produktiven Gespräch“ mit dem Museum doch stattfinden könne.

Von: mm

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Fri, 18 Aug 2017 14:06:00 +0200
<![CDATA[Arabische Bands boykottieren Konzert in Berlin]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/kultur/2017/08/18/arabische-bands-boykottieren-konzert-in-berlin/ BERLIN (inn) – Über 32 Partner unterstützen das Berliner Musikfestival „Pop-Kultur“. Einer davon ist die israelische Botschaft – sie gewährt einen Reisekostenzuschuss von 500 Euro. Für die BDS-Kampagne (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) reicht dies aus, um Musiker unter Druck zu setzen, die Veranstaltung zu meiden.

Vier arabische Bands haben ihre Teilnahme an dem Festival bereits zurückgezogen, meldet der Veranstalter. Das Plattenlabel SoulPunk teilte auf Facebook mit, zwar kein Experte für den Nahostkonflikt zu sein, jedoch das Streben von BDS für eine friedliche Lösung zu unterstützen.

Veranstalter: Keine Ko-Finanzierung

Die Veranstalter des Festivals haben indessen erklärt, sowohl israelische als auch unter anderem tunesische, syrische, russische, polnische und britische Künstler im Programm zu haben. „Die ‚BDS’-Kampagne hat immensen Druck auf alle arabischen Künstler*innen in unserem Line-up ausgeübt", heißt es in einer Erklärung. „Einige Künstler*innen aus europäischen Ländern, der USA und auch aus Deutschland haben uns berichtet, dass sie E-Mails, Kommentare auf Facebook oder Twitter-Nachrichten von BDS-Aktivist*innen erhalten haben. Wir gehen davon aus, dass alle Künstler*innen, oder deren Vertreter*innen kontaktiert wurden oder noch werden. Die Kampagne behauptet, Pop-Kultur sei ‚co-organisiert' oder ‚co-finanziert' vom Israelischen Staat, was unwahr ist."

Das internationale Festival Pop-Kultur findet vom 23. bis 25. August mit 70 Konzerten und anderen Veranstaltungen statt. Es wird vom Musicboard des Berliner Senats organisiert.

Ende Juni störten BDS-Aktivisten an der Berliner Humboldt-Universität eine Veranstaltung mit einer Knesset-Abgeordneten und einer Holocaust-Überlebenden.

Von: mb

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Fri, 18 Aug 2017 13:54:00 +0200
<![CDATA[Vereinigte Arabische Emirate stellen Geld für Gazastreifen bereit]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/18/vereinigte-arabische-emirate-stellen-geld-fuer-gazastreifen-bereit/ Die Vereinigten Arabischen Emirate bezahlen monatlich 12,8 Millionen Euro an den Gazastreifen. „Das Geld wird ab kommendem Monat für humanitäre Zwecke und Entwicklungsprojekte bereit gestellt, um das Leiden zu lindern“, sagte der Vertraute des palästinensischen Politikers Mohammad Dahlan, Samir al-Mashharawi. Dahlan, der ein langjähriger politischer Gegner von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist und im Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten lebt, arbeitet mit der Hamas im Gazastreifen zusammen.

Von: mm

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Fri, 18 Aug 2017 11:00:00 +0200
<![CDATA[Israel trauert mit Spanien um Terror-Opfer]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/18/israel-trauert-mit-spanien-um-terror-opfer/ Nach dem Terroranschlag in Barcelona am Donnerstagabend mit 13 Todesopfern hat Israel seine Solidarität mit Spanien bekundet. „Im Namen aller Israelis kondoliere ich den Familien der Toten und wünsche den Verletzten eine schnelle Genesung", twitterte Regierungschef Benjamin Netanjahu. Das Rathaus von Tel Aviv wurde als Geste der Anteilnahme mit der Landesflagge von Spanien beleuchtet. Die Zeitung „Jerusalem Post“ berichtet, der Angriff in Barcelona habe sich in der Nähe eines koscheren Restaurants ereignet. Tausende Israelis seien derzeit in der spanischen Metropole im Urlaub. Das Nachrichtenportal „Arutz Scheva“ meldet, unter den Augenzeugen seien ein Israeli und seine vier Töchter gewesen – die Familie habe 2016 die Mutter bei einem Anschlag in Tel Aviv verloren.

Von: mb

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Fri, 18 Aug 2017 10:56:00 +0200
<![CDATA[Palästinensische Terroristin verliert US-Staatsbürgerschaft]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/sicherheit/2017/08/18/palaestinensische-terroristin-verliert-us-staatsbuergerschaft/ Ein US-Gericht hat der palästinensischen Terroristin Rasmeah Odeh am Donnerstag die Staatsbürgerschaft aberkannt. Die 70-Jährige wird nun nach Jordanien gebracht. Die Richter sagten, Odeh habe ihre früheren Verurteilungen wegen Terrors verschwiegen, als sie 1994 in die USA einreiste und zehn Jahre später die Staatsbürgerschaft beantragte. Odeh verübte 1969 im Namen der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP) einen Bombenanschlag in Jerusalem. Dabei starben zwei Israelis. 1980 kam sie im Rahmen eines Gefangenenaustausches auf freien Fuß.

Von: df

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Fri, 18 Aug 2017 10:53:00 +0200
<![CDATA[Japan verkabelt Palästinenser unterirdisch]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/17/japan-verkabelt-palaestinenser-unterirdisch/ Japan hat mit umgerechnet rund 71.000 Euro ein Elektrizitätsprojekt bei Nablus finanziert. Die Bauarbeiter erneuerten laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA nicht nur acht Kilometer Stromkabel, sondern verlegten es auch unterirdisch, um die Sicherheit für die Anwohner zu erhöhen. Zur Fertigstellung des Projekts sprach der japanische Botschafter für palästinensische Angelegenheiten, Takeschi Okubo, im Dorf Jatma. Er betonte die Wichtigkeit, soziale und wirtschaftliche Entwicklungsprojekte in den palästinensischen Gebieten zu unterstützen.

Von: mm

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Thu, 17 Aug 2017 16:16:00 +0200
<![CDATA[Zwei jüdische Tauchbäder freigelegt]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/wissenschaft/2017/08/17/zwei-juedische-tauchbaeder-freigelegt/ Israelische, litauische und amerikanische Archäologen haben in Litauen die Überreste zweier ritueller Tauchbäder entdeckt. Die Mikwen dienten einst den Besuchern der Großen Synagoge von Wilna zur kultischen Reinigung. Vor dem Zweiten Weltkrieg war fast die Hälfte der Bewohner der heutigen Hauptstadt jüdisch. Während der Besatzung verbrannten die Nationalsozialisten das Gebetshaus aus dem 17. Jahrhundert. Später zerstörten die sowjetischen Herrscher die Überreste und erbauten an der Stelle eine Bibliothek. Die Ausgrabung leitet die Israelische Altertumsbehörde, wie die Nachrichtenseite „Arutz Scheva“ meldet.

Von: eh

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Thu, 17 Aug 2017 15:05:00 +0200
<![CDATA[„Radio Vaticana“ interviewt Experten Sahm zu Christen im Nahen Osten]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2017/08/17/radio-vaticana-interviewt-experten-sahm-zu-christen-im-nahen-osten/ Der Nahost-Experte und Isralnetz-Autor Ulrich W. Sahm hat dem Sender „Radio Vaticana“ ein Interview zum Thema Christen im Nahen Osten gegeben. Er riet zur Vorsicht bei der Verwendung von Statistiken, die bei der Bevölkerungsentwicklung nicht absolute Zahlen, sondern nur den prozentualen Anteil miteinander vergleichen. Sahm hatte vor dem Interview einen Offenen Brief an den Sender formuliert, weil er Fehler und unterschlagene Informationen bei dessen Berichterstattung festgestellt hatte. „Radio Vaticana“ habe den Eindruck erweckt, die Zahl der Christen in Israel sinke. Dabei steige sie tatsächlich leicht an.

Von: mm

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Thu, 17 Aug 2017 14:57:00 +0200
<![CDATA[Im Einsatz verschollen: Guy Hever]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2017/08/17/im-einsatz-verschollen-guy-hever/ JERUSALEM (inn) – Das Schicksal des israelischen Soldaten Guy Hever ist seit genau 20 Jahren unbekannt. Er gilt als „Missing in Action“, also „im Einsatz verschollen“. Der damals 20-Jährige wurde zuletzt am 17. August 1997 in Uniform und mit seiner Waffe auf den Golanhöhen gesehen, einen Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Seither fehlt von ihm jede Spur.

Israel geht davon aus, dass Syrer den Soldaten entführt haben. Die Armee hatte jedoch zunächst angenommen, Hever sei unerlaubt seiner Einheit fern geblieben. Ihm stand damals eine disziplinarische Anhörung bevor, weil er einem geselligen Beisammensein seiner Einheit ferngeblieben war. Das fügte sich in eine Reihe weiterer Verstöße gegen Vorschriften. Einmal musste er deswegen 21 Tage lang in Gewahrsam in seiner Armeebasis bleiben. Erst drei Jahre später erklärte Israel ihn für „Missing in Action“.

Dürftige Informationen

Die Informationen über seinen Verbleib, die bislang ans Tageslicht gekommen sind, laden mehr zur Spekulationen ein, als dass sie aufklären. Am Tag seines Verschwindens will eine Augenzeugin aus der Nähe der Kleinstadt Katzrin einen Mann gesehen haben, der auf die Personenbeschreibung passt. Er sei Richtung Syrien gegangen.

Im Jahr 2007 meldete sich die deutsche Judaistin Miriam Koinike zu Wort und behauptete, Hever in Syrien gesehen zu haben. Zwei Jahre zuvor sei sie in Aleppo inhaftiert und in Damaskus verhört worden. Beim Verhör sei ihr ein dünner, dunkelhäutiger Mann aufgefallen, der perfekt Hebräisch gesprochen habe. Als sie zwei Jahre später Bilder von Hever sah, wandte sie sich mit einem Brief an die Mutter Rina. „Mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent“ handele es sich bei dem Mann, den sie am 3. Mai 2005 um 22 Uhr in Damaskus gesehen habe, um Guy, schrieb sie.

Ebenfalls im Jahr 2007 behauptete eine syrische Organisation namens „Widerstandskomitees für die Befreiung der Golanhöhen“, einen israelischen Soldaten in Gefangenschaft zu haben. Sie bot an, diesen im Tausch gegen von Israel inhaftierte Drusen freizulassen. Aus dieser Episode wurde aber nichts und es bestehen Zweifel, ob es die Organisation überhaupt gibt.

Diplomatische Bemühungen

Nichtsdestotrotz geht auch der Staat Israel bei seinen Bemühungen um Guy von einer Gefangenschaft in Syrien aus. Im Jahr 2001 wandte sich der damalige Botschafter in Jordanien, David Dalon, an humanitäre Organisationen mit der Bitte, mit syrischen Behörden in Kontakt zu treten, um so Informationen zu erlangen.

Im Jahr 2009 verschärfte die israelische Regierung die Bemühungen. Russland wurde gebeten, der syrischen Regierung Interesse an Informationen über den Soldaten zu signalisieren. Der damals frisch gewählte Premier Benjamin Netanjahu traf sich auch mit der Mutter des Vermissten, Rina, und versprach, einen Sonderermittler einzusetzen.

Doch die Jahre der erfolglosen Suche hinterlassen Spuren. „Das ist schwerer als Trauer. Es ist etwas Ungelöstes“, sagte Rina Hever im Jahr 2012 der Onlinezeitung „Times of Israel“. Zudem glaube sie trotz anderweitiger Versicherungen nicht, dass Regierung und Armee mit letztem Einsatz der Sache nachgehen. Zugleich versichert sie: „Ich habe nicht den leisesten Zweifel, dass er noch am Leben ist.“

Wie auch immer das Engagement zu bewerten ist: Die offizielle Politik Israels ist es, keinen Soldaten zurückzulassen, ob er nun am Leben ist oder nicht. So führt die Armee jährlich mehrtägige Suchen durch in der Hoffnung, neue Hinweise zu finden. Zuletzt geschah dies Anfang November 2016 – wieder erfolglos.

Ungewöhnlicher Fall

Der Mangel an Informationen über das Verschwinden machen den Fall einzigartig. In Israel gelten noch vier weitere Soldaten als „Missing in Action“ – dort gingen allerdings Kampfhandlungen voraus: 1982 wurden während des Ersten Libanonkrieges Zacharia Baumel, Tzvi Feldman und Jehuda Katz nach Kämpfen nicht mehr gefunden und gelten daher als verschollen.

Vier Jahre später verschwand der Navigator Ron Arad nach einem Abschuss über dem Libanon. Israelische Einheiten retteten den Piloten des Fliegers, während die schiitische Miliz Amal den Navigator entführte. Zuletzt gab es Hoffnung auf neue Hinweise über dessen Verbleib. Im Fall Guy Hever bleiben neue Entwicklungen jedoch aus.

Von: df

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Thu, 17 Aug 2017 14:53:00 +0200
<![CDATA[Journalist verliert Pressekarte wegen „Widerstand“]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/17/journalist-verliert-pressekarte-wegen-widerstand/ JERUSALEM (inn) – Das israelische Presseamt will die Pressekarte des 40-jährigen „Al-Dschasira“-Korrespondenten Elias Karram für ungültig erklären. In einem arabischen Interview am 26. Mai 2016 habe er dem Fernsehsender der Moslembrüder „Dar al-Iman“ erklärt, dass „Medienarbeit ein integraler Bestandteil des Widerstands“ sei. Der Leiter der Pressestelle der Regierung (GPO), Nitzan Chen, will Karram zu einer Anhörung vorladen.

Wörtlich habe der aus Nazareth stammende israelische Staatsbürger Karram gesagt: „Als palästinensischer Journalist in einem besetzten Gebiet oder in einer Konfliktzone ist die Medienarbeit ein integraler Bestandteil des Widerstandes und der pädagogischen politischen Aktivitäten. Der Journalist erfüllt seine Rolle in der Opposition mit dem Stift, seiner Stimme oder der Kamera, weil er Teil dieses Volkes ist und er den Widerstand in seiner Weise ausführt.“

Als Journalist Aktivist zu sein, geht nicht

Nach Ansicht von Kommunikationsminister Ajub Kara und Ofir Gendelman, dem Sprecher des Premierministers, stelle diese Anmerkung die Fähigkeit von Karram in Frage, über den israelisch-palästinensischen Konflikt als Journalist zu berichten, indem er sich selbst als Aktivisten darstellt. Zuvor hatte Kommunikationsminister Kara verlangt, die Pressekarten der „Al-Dschasira“-Mitarbeiter in Israel zu stornieren, weil das Netzwerk mit Sitz in Katar zu Gewalt aufrufe und so die Sicherheit des Staates gefährde.

Der GPO-Chef Chen sagte dazu: „Die Ausgabe von Pressekarten ist verbunden mit den Regeln der Ethik und der universellen Fairness des Journalisten in Bezug auf die Berichterstattung.“ Der „Al-Dschasira“-Korrespondent habe möglicherweise gegen diese Grundsätze verstoßen. Weiter sagte Chen laut einer Pressemitteilung der Regierung: „Wer sich aktiv an einem politischen Kampf beteiligt, sollte dies im Rahmen des Gesetzes tun, aber ohne Pressekarte des Staates Israel.“

Von: Ulrich W. Sahm

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Thu, 17 Aug 2017 13:50:00 +0200
<![CDATA[Irans Armeechef zu Besuch in der Türkei]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/sicherheit/2017/08/17/irans-armeechef-zu-besuch-in-der-tuerkei/ Der Chef der iranischen Armee Mohammed Bakeri hat am Mittwoch die Türkei besucht, um militärische Kooperationen in Syrien zu besprechen. Es handelt sich um den ersten Aufenthalt eines iranischen Armeechefs in der Türkei seit der islamistischen Revolution 1979. Die Entwicklungen in der Region und der Kampf gegen den Islamischen Staat machten dies nötig, erklärte Bakeri laut der Nachrichtenagentur „Reuters“.

Von: df

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Thu, 17 Aug 2017 12:33:00 +0200
<![CDATA[Frauen dürfen höchstes Amt im Rabbinatsgericht bekleiden]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2017/08/17/frauen-duerfen-hoechstes-amt-im-rabbinatsgericht-bekleiden/ Auch Frauen dürfen in Zukunft das Präsidentenamt im israelischen Rabbinatsgericht ausführen. Das hat der Oberste Gerichtshof am Mittwoch festgelegt. Dabei handelt es sich um ein rein administratives Amt ohne Mitspracherecht bei gerichtlichen Angelegenheiten. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Regelungen ermöglichen die neuen Bestimmungen einer israelischen Frau, auch ohne eine Qualifikation als Rabbinerin Gerichtspräsidentin zu werden. Das ist laut der Onlinezeitung „Times of Israel“ beschlossen worden, nachdem mehrere Frauengruppen im Jahr 2014 Petitionen eingereicht hatten, um gegen den Mangel an Präsidentinnen im Rabbinatsgericht zu protestieren.

Von: dem

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Thu, 17 Aug 2017 12:18:00 +0200
<![CDATA[IS-Selbstmordanschlag gegen Hamas]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/sicherheit/2017/08/17/is-selbstmordanschlag-gegen-hamas/ Der „Islamische Staat“ hat am Donnerstag einen Selbstmordanschlag am Rafah-Grenzübergang zum Gazastreifen, den Ägypten das erste Mal seit drei Monaten geöffnet hatte, verübt. Dabei starb ein Kommandant des militärischen Arms der Hamas. Zwei Verdächtigte näherten sich aus dem Gazastreifen kommend dem Grenzübergang. Bei der Kontrolle zündete einer seinen Sprengstoffgürtel. Der getötete Hamas-Kommandant war der 28-jährige Nidal al-Dschaafari. Einige andere palästinesische Sicherheitskräfte wurde unterschiedlich schwer verletzt. Laut der israelischen Zeitung „Yediot Aharonot“ ist es der erste Fall, in dem ein Palästinenser einen Selbstmordanschlag gegen die Hamas durchgeführt hat.

Von: mm

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Thu, 17 Aug 2017 12:09:00 +0200
<![CDATA[Nachrichten vom 17. August]]> https://www.israelnetz.com/israelnetz-tv/nachrichten-vom-17-august/ Thu, 17 Aug 2017 10:51:00 +0200 <![CDATA[Bundesliga veredelt israelische Fußballtalente]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/sport/2017/08/17/bundesliga-veredelt-israelische-fussballtalente/ TEL AVIV (inn) – Wie fühlt es sich an, Bundesligaprofi zu sein? Die 100 größten israelischen Fußballtalente haben das in der Fußballschule der Bundesliga in Schefajim bei Tel Aviv testen können. Eine knappe Woche trainierten sie mit sechs deutschen Jugendtrainern von Vereinen wie Bayer 04 Leverkusen und einheimischen Trainern gleich zwei Mal am Tag unter professionellen Bedingungen. Die Kooperation zwischen Israel und der Bundesliga soll eine regelmäßige Einrichtung werden.

Es war der offizielle Auftakt der Fußballschule der Bundesliga, die auf Englisch „Bundesliga Football School“ heißt. Im vergangenen Jahr hatte ein Pilotprojekt am gleichen Ort stattgefunden. Die Beteiligten werteten die Premiere als Erfolg: das intensive Training der Nachwuchstalente, das fachliche Miteinander der deutschen und israelischen Trainer und nicht zuletzt den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern.

„Wir sind alle gleich“

Die Nachwuchskicker sind Juden, Muslime und Christen. Das sportliche Talent, nicht die Herkunft entschied über die Teilnahme an der Fußballschule, betonte die Deutsche Fußball Liga (DFL). „Wenn wir gemeinsam spielen, verschwinden alle Unterschiede. Wir sind gemeinsam wütend, traurig oder glücklich. Da gibt es keine Unterschiede, da sind wir alle gleich“, stellt eine Nachwuchskickerin im Beitrag der DFL fest.

Die 25 Mädchen und 75 Jungen sind zwischen 13 und 17 Jahre alt. Die Trainer schulten sie Ende Juli in Technik- und Taktik-Fragen auf dem Trainingsgelände des israelischen Fußballverbandes. Aber auch mentale Vorbereitung, Fairplay und die richtige Ernährung spielten eine Rolle. „Die Jugendlichen sind technisch erstaunlich gut ausgebildet“, sagte der Jugendtrainer von Bayer 04 Leverkusen, Slawomir Czarniecki.

Kicker saugen Informationen förmlich auf

„Wir konnten uns wirklich darauf fokussieren, mit den Spielern zu arbeiten, die extrem motiviert sind“, fasste der Jugendtrainer des SV Werder Bremen, Jan-Claas Alexander seine Beobachtungen zusammen: „Die Motivation hat man von der ersten Einheit an gesehen. Sie sind wissbegierig und saugen die Informationen förmlich auf.“ Sechs der Jugendlichen erhielten vom deutsch-israelischen Trainerteam das Abschlusszertifikat in Gold, womit sie auch in Deutschland ihren Platz im Leistungszentren eines Proficlubs sicher hätten.

Bei einem Besuch des Trainingslagers lobten der israelische Wirtschaftsminister Eli Cohen und Oppositionsführer Jitzhak Herzog die Zusammenarbeit. „Es ist eine Partnerschaft mit der Bundesliga, die in Israel einen sehr guten Ruf hat. Sie bringen Top-Trainer aus Deutschland hierher, um junge Talente in Israel zu trainieren und auszubilden“, sagte Herzog. Für kommendes Jahr ist bereits eine Neuauflage der Fußballschule in Israel geplant.

Von: mm

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Thu, 17 Aug 2017 10:19:00 +0200
<![CDATA[Wie eine Muslima zur Zionistin wurde]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2017/08/16/wie-eine-muslima-zur-zionistin-wurde/ Fida ist in Ramallah geboren, in Saudi-Arabien und Jordanien aufgewachsen – und wurde zum Hass auf Juden und Israel erzogen. Doch auch weil sie schon als Jugendliche gegen die strengen Gesetze der Scharia rebellierte, gab es in ihrem Leben schließlich eine Kehrtwende: Sie konvertierte zum Christentum. Heute lebt die gebürtige Palästinenserin unter dem falschen Namen Sandra Solomon in Kanada, kritisiert öffentlich den Islam und ist glühende Zionistin.

Am Arm hat die 38-Jährige zwei hebräische Tätowierungen: „Jesus ist der Messias" und „Israel“. Hinzu kommt ein Symbol aus Menora, Fisch und Davidstern. „Ich bin in einem Haus aufgewachsen, das die Juden hasste, Hitler lobte und den Holocaust pries“, sagte sie unlängst dem israelischen Fernsehsender „Kanal 2“ in einem Interview. Da sie sich gegen die Rundumkontrolle auflehnte, stellte ihre Familie sie nach dem Schulabschluss in Jordanien vor die Wahl: entweder lebenslanger Hausarrest oder Zwangsheirat. Sie entschied sich für die zweite Möglichkeit.

Nicht nur wegen der Kontrolle, der Frauen vor allem in Saudi-Arabien ausgesetzt sind, übt sie scharfe Kritik am Islam. Bereits mit zehn oder elf Jahren habe sie Enthauptungen erlebt, erzählt sie in einem englischen Videogespräch, in dem sie das Leben unter dem Scharia-Gesetz beschreibt. Fast jede Woche ströme eine Menschenmenge nach dem Freitagsgebet zum Hinrichtungsplatz. In der Internetfernsehshow „The Glazov Gang“ sagte sie, dass nach Auffassung von Dschihadisten am Ende der Zeit Jesus an der Seite der Muslime kämpfen und die „Kreuzfahrer“, also die Christen, töten werde.

Antisemitismus wurzelt nach Solomons Beobachtung im Koran und in den Hadithen, der außerkoranischen Überlieferung über den Propheten Mohammed. Muslime hätten sie von klein auf gelehrt: „Der Islam ist unsere Religion, der Koran ist unsere Verfassung, der Dschihad ist unser Weg, Mohammed ist unser Prophet, für Allah sterben ist unser ultimativer Traum.“

Von der Familie verstoßen

Ein Onkel von ihr war der Fatah-Mitbegründer Saher Habasch, der 2009 im Alter von 70 Jahren verstarb. Er gehörte zu den Anführern der „Zweiten Intifada“. Wenn er heute noch lebte, würde er angesichts ihres Religionswechsels eine Schmierenkampagne gegen sie führen, meint sie. Doch auch ihre direkten Angehörigen waren entsetzt: „Als ich meiner Familie in Jordanien eröffnete, dass ich konvertiert bin, warf meine Schwester meinen Koffer auf die Straße und warf mich aus dem Haus“, erzählte sie der israelischen Tageszeitung „Yediot Aharonot“. „Wenn sie wüssten, wo ich heute genau bin, würden sie mich sicher töten.“ Bevor sie mit ihrem kleinen Sohn nach Kanada floh, hatte sie die Scheidung erzwungen.

Doch Solomon wurde nicht nur Christin, sondern auch Zionistin. Als Kind sei sie zum Hass auf Israel erzogen worden: „Wir sahen uns die Zweite Intifada im Fernsehen an. Nach jedem großen Terroranschlag – auch wenn Kinder getötet wurden – wurden Süßigkeiten verteilt.“ Sie habe gelernt, dass nur Palästinenser die Opfer seien und „dass die Zionisten die kriminellen Besatzer sind, die sich das Land genommen haben“.

Erst in Kanada erfuhr sie nach eigener Aussage, was es mit dem Judentum wirklich auf sich hat: „Ich begann, die jüdische Bibel zu lesen und stellte fest, dass lange Zeit vor Mohammed und dem Islam Juden in der Region gelebt hatten. Die Kraft der Wahrheit hat mich verändert“, sagte sie in einem Interview der israelischen Rundfunkanstalt „Kan“. Der Staat Israel sei nicht erschaffen worden, um ausgelöscht zu werden, sondern um zu bleiben.

Palästinenser als gleichberechtigte Minderheit

Eine Zwei-Staaten-Lösung hält die ehemalige Muslima für unrealistisch: „Ich glaube nicht an die Zwei-Staaten-Lösung, weil ich sehe, was im Westjordanland passiert. In den Straßen hängen Bilder von Terroristen, die als Helden angesehen werden. Die Palästinenser wollen keinen Frieden, sie glorifizieren die Intifada.“ Gegenüber „The Glazov Gang“ erinnerte sie an die römische Geschichte und den lateinischen Ursprung der Bezeichnung „Palästina“: Kaiser Hadrian habe im zweiten nachchristlichen Jahrhundert die Juden aus ihrem Land vertreiben wollen, das Judäa hieß. Palästinenser hätten das Recht, als gleichberechtigte Minderheit unter israelischer Herrschaft zu leben. „Der Krieg zwischen Palästinensern und Israelis wird niemals enden, bis wir erklären, dass der Koran die Hass-Literatur ist und der Islam eine politische Ideologie und keine Religion, dann können wir über Frieden reden“, ist sie überzeugt.

In Ramallah und anderen palästinensischen Autonomiestädten macht sie sich in diesen Tagen ein Bild von der Lage. Sie fotografiert Plakate, auf denen Terroristen als „Märtyrer“ verherrlicht werden. Einem israelischen Journalisten, mit dem sie in Ramallah unterwegs ist, sagt sie, als Zionistin hasse sie nicht die Araber. Aber sie hasse Lüge und Doppelmoral. Als der Israeli fragt, ob sie zur Märtyrerin werden wolle, weil sie sich in die palästinensische Stadt traut, verneint sie. Allerdings wolle sie die Wahrheit verbreiten. „Unter Palästinensern gibt es Aufrufe, israelische Produkte zu boykottieren, aber Telefone und Medikamente, die von ihnen benutzt werden, sind israelische Produkte“, kritisierte sie auch im Gespräch mit „Yediot Aharonot“.

Auf ihrer Webseite schreibt Solomon: „Ich stehe hinter dem, was ich sage, und ich werde die Wahrheit sagen, selbst wenn das eines Tages meinen Tod herbeiführt. Ich werde zumindest wissen, dass ich die Ehre hatte, für die Wahrheit zu sterben.“ Hauptgrund für ihren Übertritt zum Christentum war nach ihrer Darstellung das Leben unter dem Scharia-Gesetz: „Ich war nicht einverstanden, mit einem Hidschab herumzulaufen, wozu Frauen in Saudi-Arabien verpflichtet waren“, sagt sie dazu.

Ob sie damals von der Wahrheit des christlichen Glaubens überzeugt war und wie sie ihn kennenlernte, wird nicht deutlich. Doch in einem Gespräch mit „The Glazov Gang“ bezeichnete sie Jesus als „Herrn der Herren und König der Könige“. Wenn jemand die Wahrheit erkenne, werde diese ihn frei machen, nahm sie Bezug auf das Johannesevangelium (8,32). Sie bete dafür, dass Muslime die Wahrheit erkennen und Jesus als König aller Könige anbeten. Jesus sei „der wahre Messias, der am Kreuz starb“. Auch bezeichnete sie es als ein Wunder, dass viele Muslime den Islam verlassen hätten und Christen geworden seien.

Von: eh

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Wed, 16 Aug 2017 15:11:00 +0200
<![CDATA[Späte Bruderliebe nach Bergen-Belsen]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/kultur/2017/08/16/spaete-bruderliebe-nach-bergen-belsen/ Eine Rezension von Michael Müller]]> Izak Szewelewicz kommt im Überlebenden-Lager von Bergen-Belsen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zur Welt. Seine polnische Mutter Aida, welche die Nazis als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppten, schickt ihn als Kleinkind nach Israel. Dort wird er adoptiert. Bis ins Rentenalter erfährt er nicht, wer sein Vater ist und dass er einen jüngeren Bruder hat. Erst durch die Recherche seines Neffen Alon Schwarz, der den Dokumentarfilm „Aidas Geheimnisse“ darüber gedreht hat, kommen bislang unbekannte Tatsachen ans Licht. Die ARD hat den Film am Mittwochabend ausgestrahlt.

Es ist schon eine verzwickte, tief bewegende Familiengeschichte um den Israeli Izak. Seine eigene Familie wusste durch die Besuche der Mutter in Israel um das Schicksal seines jüngeren Bruders Shep. Sie hatte aber ihr Versprechen gegeben, es ihm nicht zu erzählen. Durch die Recherche des Dokumentarfilms erfährt Izak nun von seinem blinden Bruder, der in Kanada lebt. Es kommt dort zu einem bewegenden Wiedersehen. Aber das Treffen wirft viele neue Fragen auf: Warum gab ihre Mutter die beiden Kinder damals im Lager getrennt voneinander weg? Warum bemühte sie sich nicht später, als sie selbst nach Kanada ausgewandert war, um eine Familienzusammenführung? Haben die Brüder überhaupt den selben leiblichen Vater?

Wie beim Häuten einer Zwiebel

„Aidas Geheimnisse“ ist eine liebevoll inszenierte und technisch perfekt gemachte Dokumentation, die zu Tränen anrührt. Sie hat einen wundervoll orchestrierten Soundtrack, der leicht jazzig angehaucht ist und trotz der ernsten Thematik die Lebensfreude der Protagonisten betont. Es ist dabei nicht nur das späte Wiedersehen der Brüder, das bewegt. Vor allem der leidenschaftliche Einsatz der ganzen Familie, die Puzzleteile der lückenhaften Lebensgeschichten zusammenzusetzen, ist mitreißend. Wie beim Häuten einer Zwiebel legt der Film Schicht für Schicht die Hintergründe um die Ereignisse im Lager Bergen-Belsen frei, soweit sie noch recherchierbar sind.

„An dieses Kleine-Bruder-Ding muss ich mich erst noch gewöhnen“, scherzt Shep, der sofort mit seinem älteren Bruder Izak auf einer Wellenlänge kommuniziert. „Du hast das Glück, ihre Stimme zu hören“, motiviert Izak seinen blinden Bruder, der zögert, ihre Mutter zu treffen, weil er Angst vor Zurückweisung hat. Als die beiden sie in einem kanadischen Altenheim besuchen, brechen auch die Familienmitglieder hinter der Kamera in Tränen aus. Es ist der vielleicht größte Glücksmoment des Films, wenn die Brüder mit ihren Familien nach dem Besuch im Whirlpool des Hotels sitzen. Sie lassen den Tag Revue passieren, während es zu schneien beginnt.

Im KZ ein Stück der Seele verloren

Aber „Aidas Geheimnisse“ ist mehr als eine Familienzusammenführung. Der Film hinterfragt allgemein die Identität des Menschen, die sich natürlicherweise stark aus dem Leben der Eltern speist. Wie viel weiß man schon wirklich über deren Leben? Was ist wahr, was wurde weggelassen oder beschönigt? „Vater und Mutter haben in den Konzentrationslagern ein Stück ihrer Seele verloren“, sagt einmal Shep. Es sind schon außergewöhnliche Umstände, unter denen die beiden Söhne zur Welt kommen. Anhand von alten Filmaufnahmen amerikanischer Soldaten und verschollen geglaubten Fotoalben rekonstruiert die Dokumentation das Leben im Überlebenden-Lager in Bergen-Belsen. „Displaced Persons“ hießen diese Personen nach dem Zweiten Weltkrieg, Menschen ohne Heimat.

Der Film kann nicht alle Antworten geben, weil es für Mutter Aida zu schmerzhaft wäre, die ganze Wahrheit zu erzählen. Aber Regisseur Alon Schwarz befragt zusammen mit seinem Bruder Saul Schwarz viele Zeitzeugen, sichtet große Materialmengen in den Recherchezentren Europas und Israels. Einmal fantasiert er auch sehr wild und schön herum, wie es gewesen sein könnte. Was bleibt, ist die Erkenntnis, wie wertvoll und inspirierend auch eine so späte Familienzusammenführung für alle Beteiligten sein kann.

„Aidas Geheimnisse“, 88 Minuten, Alon und Saul Schwarz, läuft am Mittwoch, 16. August, um 22.45 Uhr in der ARD.

Von: mm

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Wed, 16 Aug 2017 14:56:00 +0200
<![CDATA[Verletzte Polizistin erhält Spenden für behindertengerechte Wohnung]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2017/08/16/verletzte-polizistin-erhaelt-spenden-fuer-behindertengerechte-wohnung/ Mehr als 200.000 Euro hat die israelische Bevölkerung für Zippi Ja'akovian gespendet. Die Polizistin hatte vor neun Monaten bei einem Anschlag in der Jerusalemer Altstadt schwere Verletzungen erlitten. Infolgedessen ist die 38-Jährige nun gelähmt und bedarf ständiger medizinischer Hilfe. Um dies zu ermöglichen, sammelte das Volk bei einer öffentlichen Spendenaktion Geld für eine behindertengerechte Wohnung in der Nähe des Krankenhauses, in dem Ja'akovian behandelt wird. Nach 270 Tagen im Krankenhaus könne die Polizistin ihre Rehabilitation nun zu Hause fortsetzen, berichtet das Nachrichtenportal „Arutz Scheva“.

Von: dem

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Wed, 16 Aug 2017 12:17:00 +0200
<![CDATA[Israelkritik als Alleinstellungsmerkmal]]> https://www.israelnetz.com/kommentar-analyse/2017/08/16/israelkritik-als-alleinstellungsmerkmal/ KÖLN (inn) – Der bekannte Blogger Gerd Buurmann hat unter dem Titel „Dudenkritisch“ geprüft, ob es laut Duden in der deutschen Sprache Worte wie „Deutschlandkritisch“, „Amerikakritisch", „Russlandkritisch", „Chinakritisch", „Keniakritisch" oder „Brasilienkritisch" gibt. Es gab keinen einzigen vernünftigen Treffer.

Als er „Irankritisch“ angegeben hat, kam immerhin die Frage, ob er vielleicht „israelkritisch“ meine. „Israelkritisch“ ist offenbar ein anerkanntes Wort in der deutschen Sprache. Dort bekam er die Antwort: „Adjektiv, dem Staat Israel gegenüber kritisch (eingestellt)“.

Selbstverständlich gab es auch keine Treffer zu „Palästinakritisch“. Als Alternative wurde dem Blogger lediglich „palästinensisch“ angeboten.

Um Buurmanns Suche zu vervollständigen, lohnt sich dann auch noch die Eingabe seines Titelwortes: „Dudenkritisch“. Und dazu gab es tatsächlich eine Erklärung, die eigentlich alle seine Entdeckungen wunderbar erklärt: „Leider haben wir zu Ihrer Suche nach ‚dudenkritisch‘ keine Treffer gefunden. Oder meinten Sie: unkritisch?”

Von: Ulrich W. Sahm

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Wed, 16 Aug 2017 11:59:00 +0200
<![CDATA[PA: Israel betreibt Kolonialismus]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/16/pa-israel-betreibt-kolonialismus/ Das Kabinett der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) hat der Behörde für die Koordinierung der Regierungsaktivitäten in den (Palästinenser-)Gebieten (COGAT) „systematische koloniale Besatzung palästinensischen Landes“ vorgeworfen. Nach Einschätzung der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma'an“ ist diese Formulierung „ungewöhnlich scharf“. Anlass ist eine mögliche Ausweitung des COGAT-Personals. Israel prüfe diesen Schritt derzeit. Ein COGAT-Vertreter gab wachsende Aufgaben der Behörde als Grund an.

Von: df

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Wed, 16 Aug 2017 11:37:00 +0200
<![CDATA[Abbas dankt Nordkorea für Solidarität]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/16/abbas-dankt-nordkorea-fuer-solidaritaet/ Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-Un „Gesundheit und Freude“ gewünscht. Anlass war der „Tag der Befreiung Koreas“, der am 15. August im Gedenken an das Ende der japanischen Herrschaft begangen wird. Der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA zufolge lobte Abbas die „historische Freundschaft“ mit Nordkorea und dankte Kim für die Solidarität mit den Palästinensern. Auch Südkorea gratulierte er separat zum Gedenktag – und bedankte sich ebenfalls für die Unterstützung der Palästinenser.

Von: eh

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Wed, 16 Aug 2017 10:47:00 +0200
<![CDATA[Kinder von Terror-Opfern in besonderem Sommercamp]]> https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2017/08/15/kinder-von-terror-opfern-in-besonderem-sommercamp/ Rund 150 Kinder sind am Sonntag im Ben-Schemen-Wald für ein besonderes Sommercamp angekommen. An dem Lager nehmen Jungen und Mädchen teil, von denen geliebte Menschen bei einem Terrorangriff verletzt oder getötet wurden. Die israelische Rettungsorganisation „Zaka“, die unter anderem nach Terroranschlägen hinterbliebene Angehörige unterstützt, organisiert das Camp. Auf dem Plan stehen Unternehmungen wie beispielsweise Jeep-Touren oder Musikkurse. „Zaka“-Geschäftsführer Hesi Schavaks sagt laut der Zeitung „Yediot Aharonot“, dass die betroffenen Familien nach einem Terrorangriff ihre Gefühle nie vergessen würden. Deshalb sei es wichtig, es ihnen möglich zu machen, „Erfahrungen zu sammeln, die ihnen helfen könnten, die schwierigen Zeiten zu vergessen – wenn auch nur ein kleines bisschen.“

Von: mab

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Tue, 15 Aug 2017 16:46:00 +0200
<![CDATA[Netzwerk zur Terrorfinanzierung aufgedeckt]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/sicherheit/2017/08/15/netzwerk-zur-terrorfinanzierung-aufgedeckt/ JERUSALEM (inn) – Israelische Sicherheitskräfte haben ein Netzwerk entlarvt, über das die Hamas vom Gazastreifen aus Terror in Jerusalem finanzierte. Dabei belohnte die radikal-islamische Organisation Angehörige von Attentätern, um Anschläge gegen israelische Juden zu fördern. Die Finanzierungswege wurden bei einer gemeinsamen Aktion des Inlandsgeheimdienstes Schabak und der Polizei entdeckt. Am Dienstag gaben sie die Information zur Veröffentlichung frei.

Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hat verfügt, dass die Gelder oder gleichwertiger Besitz von den Empfängern beschlagnahmt werden. Einem Bericht des Nachrichtenportals „Arutz Scheva“ zufolge beträgt der Gesamtwert umgerechnet rund 30.700 Euro. Darunter seien 23.600 Euro Bargeld und ein Privatfahrzeug.

„Die Beteiligung von Bewohnern Jerusalems an derartigen Aktivitäten, die von der Hamas finanziert werden, ist ein schweres Verbrechen und ein Versuch der Hamas, ihre Präsenz in der Stadt zu zeigen“, zitiert die Tageszeitung „Jerusalem Post“ aus der Mitteilung der Sicherheitskräfte. „Die Polizei wird alle erreichen, die ‚Terrorgeld‘ erhalten oder Unterstützung für Terror bekundet haben.“

Belohnung für Anschläge

Zu den Empfängern gehört der Vater von Hassan Manasra. Der damals 15-Jährige hatte im Oktober 2015 in Ostjerusalem gemeinsam mit seinem zwei Jahre jüngeren Cousin Ahmed Manasra auf Israelis eingestochen. Zwei Juden erlitten schwere Verletzungen. Unter den Opfern war ein 13-jähriger Junge. Hassan wurde von Sicherheitskräften erschossen.

Auch die Mutter von Tarek Abu Arfa hat über das Netzwerk Geld bekommen. Ihr Sohn war im Oktober 1994 an der Entführung und Ermordung des israelischen Soldaten Nachschon Wachsman beteiligt. Auf dem Heimweg von einem Trainingskurs wurde der 19-Jährige, der auch US-Bürger war, verschleppt und sechs Tage später bei einem Befreiungsversuch getötet.

Von: eh

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Tue, 15 Aug 2017 12:43:00 +0200
<![CDATA[Außenministerium sendet Hilfsmittel nach Sierra Leone]]> https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2017/08/15/aussenministerium-sendet-hilfsmittel-nach-sierra-leone/ Starke Regenfälle haben am Montag Überschwemmungen und einen Erdrutsch in der Nähe der Hauptstadt von Sierra Leone, Freetown, verursacht. Dabei sind hunderte Menschen ums Leben gekommen. Der israelische Premier Benjamin Netanjahu hat das Außenministerium angewiesen, Medizin, sauberes Wasser und Decken nach Freetown zu senden. Da es in Sierra Leone keine israelische Botschaft gibt, werden die Hilfsmittel über die Botschaft im Senegal verschickt. Im Januar hatte der Präsident von Sierra Leone, Ernest Bai Koroma, Israel seinen ersten Staatsbesuch abgestattet. Dabei hatte ihm Netanjahu Unterstützung bei der Weiterentwicklung des westafrikanischen Landes zugesagt.

Von: dem

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Tue, 15 Aug 2017 12:12:00 +0200