Bislang kamen in diesem Jahr zwei Prozent mehr Urlauber nach Israel als 2015. Viele von ihnen besuchten die Strände von Tel Aviv
Bislang kamen in diesem Jahr zwei Prozent mehr Urlauber nach Israel als 2015. Viele von ihnen besuchten die Strände von Tel Aviv

Touristen-Rekord im November

Israels Tourismusminister ist mit den aktuellen Besucherzahlen zufrieden: In diesem November kamen so viele Urlaub ins Land wie noch nie zuvor.

JERUSALEM (inn) – Im vergangenen November sind rund 287.900 Touristen nach Israel eingereist. Das sind so viele wie noch nie in einem November. Verglichen mit November 2015 ist dies ein Anstieg von 38 Prozent, gegenüber November 2014 sind es 31 Prozent mehr Touristen.

Im November 2015 befand sich Israel inmitten einer Welle palästinensischen Terrors. Doch der Anstieg der Zahlen in diesem Jahr ist mehr als die Erholung von dem Einbruch des vergangenen Jahres: In diesem November kamen 12 Prozent mehr Urlauber als im gleichen Monat 2013 – der November mit den bislang meisten Touristen.

Im November wurden rund 254.000 Einreisen auf dem Luftweg erfasst – ein Anstieg von rund 38 Prozent gegenüber November 2015 und unverändert gegenüber November 2014. Rund 34.000 Touristen trafen auf dem Landweg ein, darunter etwa 28.000 über Jordanien und 6.000 über Ägypten. Etwa 20.000 Menschen machten im November einen eintägigen Besuch in Israel – ein Rückgang um 20 Prozent gegenüber November 2015 und 2014.

Zwischen Januar und November kamen insgesamt rund 2.651.400 Touristen nach Israel – das sind über 2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2015.

Im Fernsehen sagte Israels Tourismusminister Jariv Levin, die Tourismus-Industrie sei für Israels Wirtschaft eine der einträglichsten Branchen. Die Touristen hätten nicht nur rund 4 Milliarden Dollar eingebracht. Sie seien auch ein Motor für Vollbeschäftigung. Denn Touristen füllten nicht nur die Hotels, sie besuchten Restaurants, reisten in Bussen durch das Land und beschäftigten zahllose Zulieferer aus allen Bereichen.

Levin rechtfertigte so die Gelder für Werbekampagnen seines Ministeriums. Mit Erfolg habe er völlig neue Märkte erschlossen. Er nannte Chinesen und Inder, die 2016 erstmals in großen Zahlen nach Israel geströmt seien. (uws/dn)

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Von: uws/dn

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