Der Pegel des Sees Genezareth ist durch die Niederschläge um zwei Zentimeter gestiegen.
Der Pegel des Sees Genezareth ist durch die Niederschläge um zwei Zentimeter gestiegen.

Gewaltiger Auftakt für Regenzeit

JERUSALEM (inn) – Die ersten Regentage des Winters haben Israel deutlich mehr Niederschlag gebracht als im langjährigen Durchschnitt. Den „Rekord“ stellte die Küstenstadt Tel Aviv auf.

Im vergangenen Jahr haben Israelis und Palästinenser einen äußerst trockenen Winter erlebt. Doch diesmal begann die Regenzeit in allen Regionen mit überdurchschnittlich viel Niederschlag. Den Anstieg im Vergleich zum Vorjahr beziffern Metereologen mit 170 bis 533 Prozent.

Die Messungen beginnen mit dem 30. Oktober. Seitdem gab es zwei mehrtägige Regenperioden mit einer Unterbrechung dazwischen: von Donnerstag bis Samstag und von Montag bis Mittwoch. In dieser Zeit fielen in HaKfar HaJarok bei Tel Aviv 114 Millimeter und in der Küstenmetropole selbst 110 Millimeter Regen. Dies berichtet die Tageszeitung „Ma‘ariv“ unter Berufung auf den meteorologischen Dienst.

Der Niederschlag zeichnete sich zudem durch besondere Intensität aus. In HaKfar HaJarok wurden am Mittwochnachmittag 36 Millimeter Regen in einer Stunde registriert. In Beit Dagan bei Tel Aviv fielen am Montag 33 Millimeter innerhalb weniger als einer Stunde. Die Wucht der Regenfälle verursachte Überschwemmungen unter anderem in den zentralisraelischen Städten Holon, Bat Jam und Or Jehuda. Hinzu kam am Montag Hagel im Westen Galiläas.

Bis zum 4. November fielen in einem Großteil der Regionen 150 bis 500 Prozent mehr Niederschläge als im Vorjahr. Der Wert war zwei- bis viermal so hoch wie der langjährige Durchschnitt. Im Norden der Wüste Negev gab es 20 bis 30 Millimeter Regen, im Süden 3 bis 10 Millimeter. Die Wüstenhauptstadt Be‘er Scheva verzeichnete 32 Millimeter, die nordisraelische Küstenstadt Haifa 72 Millimeter. Selbst in Eilat am Roten Meer, wo es sonst um diese Jahreszeit trocken bleibt, wurde ein halber Millimeter Niederschlag gemessen.

Von: eh

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