An der Grenze zu Ägypten hat Israel einen Sicherheitszaun errichtet, um sich vor Terroristen und illegalen Einwanderern zu schützen.
An der Grenze zu Ägypten hat Israel einen Sicherheitszaun errichtet, um sich vor Terroristen und illegalen Einwanderern zu schützen.

Sicherheitszaun an ägyptischer Grenze fertiggestellt

EILAT (inn) – Israel hat den Bau des Sicherheitszaunes entlang der Grenze zu Ägypten weitestgehend abgeschlossen – fast doppelt so schnell wie ursprünglich geplant. Premierminister Benjamin Netanjahu nahm am Mittwoch an einer Zeremonie teil, mit welcher die Fertigstellung gefeiert wurde.

Der rund 230 Kilometer lange Sicherheitszaun erstreckt sich vom Kerem Schalom-Übergang am Gazastreifen bis nach Eilat am Roten Meer. Die Bauzeit betrug zwei Jahre. Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf umgerechnet rund 325 Millionen Euro.

Der Zaun soll vor Terror schützen und vor allem illegale Einwanderer aus Afrika davon abhalten, nach Israel einzudringen. Wie das Büro des Premierministers mitteilte, sind die Zahlen der Einwanderer seit dem Bau des Zaunes massiv zurückgegangen. Kamen im Januar 2012 noch mindestens 2.153 Afrikaner illegal nach Israel, so waren es im Dezember desselben Jahres nur 36. Alle seien in Verwahrung genommen worden.

Nun müsse nur noch ein etwa zwölf Kilometer langer Zaunabschnitt bei Eilat fertiggestellt werden. Dies soll innerhalb von drei Monaten geschehen, heißt es in der Mitteilung aus Netanjahus Büro.

Netanjahu betonte während der Zeremonie: „Seit sieben Monaten hat kein Eindringling mehr Israels Städte erreicht. So, wie wir die Infiltration in Israels Städte gestoppt haben, so werden wir auch bei unserer nächsten Mission erfolgreich sein: Die Tausenden Eindringlinge in Israel in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Wir haben bereits damit begonnen.“

Von: dn

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungs- bedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein beim Christlichen Medienverbund KEP e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Israelnetz Newsletter

Lesen Sie die Nachrichten werktäglich auf Ihrem Bildschirm.