Generalkonsul Tibor Schalev Schlosser (l.), Gesandter Mordechai Isch-Schalom mit Partnerin Rivka Kraus
Generalkonsul Tibor Schalev Schlosser (l.), Gesandter Mordechai Isch-Schalom mit Partnerin Rivka Kraus

Israelische Wirtschaftsabteilung in München eröffnet

MÜNCHEN (inn) – Der israelische Gesandte für Wirtschaft und Handel in Süddeutschland und Österreich, Mordechai Isch-Schalom, hat am gestrigen Montag in München das „Israel Trade Center“ eröffnet. In seiner Eröffnungsrede wies er auf die blühenden wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel hin.

Beide Staaten erwirtschafteten dabei ein jährliches Volumen von mehr als 600 Millionen Euro, so Isch-Schalom laut einer Mitteilung des Generalkonsulats des Staates Israel in München. Weiter sagte er, es sei nicht unwahrscheinlich, dass „israelisches Gas am Ende dieses Jahrzehnts deutsche Haushalte über Griechenland, die South Stream Pipeline oder über Nabucco, wenn es fertig sein sollte, erreichen wird“.

Die Zeremonie fand in der jüdischen Gemeinde in München statt. Unter den rund 160 geladenen Gästen waren unter anderen Vertreter bayerischer Unternehmen, der bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Martin Zeil, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, der israelische Generalkonsul für Süddeutschland, Tibor Schalev Schlosser, sowie der Leiter der Wirtschaftsabteilung des israelischen Außenministeriums, Eli Lev.

Staatsminister Zeil wies in seiner Festrede darauf hin, dass über „1.100 bayerische Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit israelischen Partnern unterhalten“. Er betonte, wie wichtig ihm persönlich die bayerisch-israelische Freundschaft sei. Daher habe ihn eine seiner ersten Auslandsreisen als Wirtschaftsminister im September 2009 nach Israel geführt.

Der Generalkonsul des Staates Israel, Tibor Schalev Schlosser, betonte, dass „Israel genauso wie Deutschland die Krise von 2008 besser als viele andere Länder meistern konnte“. „Einen großen Teil zu dieser positiven Situation tragen die stark entwickelte und geförderte israelische Hightech-Sparte und natürlich der israelische Unternehmergeist bei.“ Letzterer habe Israel pro Kopf mehr Start-up Unternehmen als jedem anderen Land beschert.

Das „Israel Trade Center“ befindet sich in den Räumen des israelischen Generalkonsulats München. Die Wirtschaftsabteilung arbeitet für die Vertiefung und den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Israel, Bayern und Süddeutschland.

Von: dn

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