Die Wissenschaftshistorikerin Daston hat sich mit Begriffen wie „Fakt“ auseinandergesetzt

Die Wissenschaftshistorikerin Daston hat sich mit Begriffen wie „Fakt“ auseinandergesetzt

Berliner Forscherin erhält Dan-David-Preis

Die Wissenschaftshistorikerin Lorraine Daston erhält für ihre Forschungen zur Begriffsgeschichte den hochdotierten Dan-David-Preis. Die Preisverleihung ist im Mai.

TEL AVIV (inn) – Die Professorin Lorraine Daston vom Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte erhält den angesehenen israelischen Dan-David-Preis. Die Preisträger wurden am Mittwoch in der Universität Tel Aviv verkündet. Sie erhalten in drei Kategorien jeweils eine Million Dollar (mehr als 800.000 Euro). Die Preisverleihung ist für den 6. Mai vorgesehen.

Der nach dem israelischen Geschäftsmann Dan David (1929–2011) benannte Preis wird seit 2002 jedes Jahr an Menschen vergeben, die sich im technologischen, wissenschaftlichen, sozialen oder kulturellen Bereich besonders hervorgetan haben. Die Preise orientieren sich dabei an den Kategorien Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In diesem Jahr wurden Auszeichnungen in Wissenschaftsgeschichte, Bioethik und personalisierter Medizin vergeben.

Daston wurde im Bereich Wissenschaftsgeschichte gewürdigt. Die 1951 in Michigan geborene Amerikanerin habe erforscht, wie sich vermeintlich universelle Begriffe wie „Fakt“ oder „Beweis“ seit dem 17. Jahrhundert entwickelt haben, hieß es in einer Mitteilung des Veranstalters. Unter den vergangenen Preisträgern sind die Regisseure Ethan und Joel Coen (2011), Aidsforscher Robert Gallo (2009), Schriftstellerin Margaret Atwood (2010) sowie Cellist Yo-Yo Ma (2006).

Von: dpa / df

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