Konnte in Bahrain von seinen Wünschen und Hoffnungen sprechen: Der sephardische Jerusalemer Oberrabbiner Amar (Archivbild)

Konnte in Bahrain von seinen Wünschen und Hoffnungen sprechen: Der sephardische Jerusalemer Oberrabbiner Amar (Archivbild)

Jerusalemer Oberrabbiner besuchte Bahrain

Wollen Israelis das Königreich Bahrain besuchen, ist das nach wie vor ein Sicherheitsrisiko. Der Jerusalemer Oberrabbiner folgt dennoch einer Einladung zu einer Religionskonferenz und wirbt für bessere Beziehungen.

JERUSALEM / MANAMA (inn) – Der sephardische Jerusalemer Oberrabbiner Schlomo Amar ist am Montag von einem ungewöhnlichen Besuch in Bahrain zurückgekehrt. Er hatte in dem Königreich an einer interreligiösen Konferenz teilgenommen. Dort traf er Vertreter aus Ägypten, Indien, Italien, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Russland, Thailand und den USA.

Bei dem Aufenthalt kam es auch zu einem Gepräch mit dem bahrainischen König Hamad Bin Issa al-Chalifa. Diesem wünschte Amar den „Segen von Jerusalem, der zu einer festen Beziehung mit dem Staat Israel führt“. Bei der Konferenz betonte der Oberrabbiner laut der Onlinezeitung „Times of Israel“, die Länder des Nahen Ostens wollten Frieden mit Israel. Die Staatenlenker sollten ihn ohne Furcht voranbringen.

Hoffnung auf Annäherung

Amar, der von 2003 bis 2013 der sephardische Oberrabbiner Israels war, gab außerdem seiner Hoffnung Ausdruck, dass ein Besuch in diesen Ländern in Zukunft ohne besondere Sicherheitsvorbereitungen ablaufen könne. Der bahrainische König hatte ihn zu der Konferenz eingeladen, das israelische Außenministerium war mit den Sicherheitsvorkehrungen betraut.

Israel unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Bahrain. Die Politiker beider Staaten tauschen sich jedoch regelmäßig aus – auch öffentlich. Das Land war im Sommer Gastgeber für die von den USA initiierte Nahost-Friedenskonferenz. Andererseits treten nach wie vor Probleme auf, wenn Israelis das Land besuchen wollen.

Von: df

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