Jordaniens König Hussein I., hier im Jahr 1997, soll eine Affäre mit einer jüdischen Schauspielerin gehabt haben. Er war von 1952 bis zu seinem Tod 1999 im Amt.

Jordaniens König Hussein I., hier im Jahr 1997, soll eine Affäre mit einer jüdischen Schauspielerin gehabt haben. Er war von 1952 bis zu seinem Tod 1999 im Amt.

König Hussein, Vater eines jüdischen Kindes?

Hatte der jordanische König Hussein I. ein Kind mit einer jüdischen Geliebten? Jüngst veröffentlichte Dokumente bieten spannenden Interpretationsspielraum.

WASHINGTON / NEW YORK (inn) – Im vergangenen Jahr wurden von der US-Regierung die sogenannten Kennedy-Akten veröffentlicht – teils bis dato geheime Unterlagen aus der Amtszeit von Präsident John F. Kennedy. Daraus geht eine abenteuerliche Geheimdienst-Geschichte hervor, die sich offenbar während eines Amerika-Besuchs von Jordaniens König Hussein I. im Jahr 1959 zugetragen hat.

Hussein bereiste damals im Alter von 23 Jahren die USA, unter anderem besuchte er Los Angeles und New York. So schildert es die amerikanischen Zeitung „USA Today“, die sich intensiv mit den Akten befasst hat. Das Weiße Haus will unbedingt für gute Stimmung während des Besuchs sorgen, schließlich könnte sich der junge König zu einem wichtigen und mächtigen Verbündeten entwickeln. Entsprechend soll die Central Intelligence Agency (CIA) dafür gesorgt haben, dass Hussein auf seiner Reise angenehme Begegnungen mit einer Dame hatte.

So lernt Hussein auf einer Party die acht Jahre ältere jüdische Filmschauspielerin Susan Cabot kennen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb so gut, dass Hussein sie auch während seines Aufenthaltes in New York bei sich haben möchte, so die Akten.

Ein Mord sorgt für neue Gerüchte

Besonders pikant wird die Geschichte nach einem Zeitsprung. In den späten 80er Jahren steht der 25-jährige Timothy Scott Roman vor Gericht. Die Anklage: Er habe seine Mutter Susan Cabot im Schlaf brutal erschlagen.

Der Antwalt des jungen Mannes sagt vor Gericht aus, Cabot habe jeden Monat rund 1.500 US-Dollar aus dem jordanischen Königshaus erhalten. Das sah verdächtig nach Unterhaltszahlungen für ein gemeinsames Kind von Cabot und König Hussein aus, urteilten die Medien. Die „Los Angeles Times“ berichtete im Oktober 1989, das jordanische Königshaus wolle dazu keine Stellungnahme abgeben.

Wer Romans Vater ist, kann nicht mehr mit Sicherheit festgestellt werden. Roman wurde wegen Totschlags an seiner Mutter verurteilt. Im Prozess kam zutage, dass der kleinwüchsig geborene Mann über Jahre mit Wachstumshormonen vollgepumpt wurde, was zu einer Psychose geführt haben soll.

Von: mb

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein beim Christlichen Medienverbund KEP e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus