Wissenschaft | 25.11.2016

An der israelischen Technik-Universität Technion wird seit Mitte September in einem hochmodernen Krebszentrum geforscht

An der israelischen Technik-Universität Technion wird seit Mitte September in einem hochmodernen Krebszentrum geforscht
Foto: Beny Shlevich | CC BY-NC-SA 3.0

Neues Krebsforschungszentrum am Technion

Das Technion in Haifa zählt zu den besten Hochschulen der Welt. Ein neues Zentrum an der Universität soll nun Drehpunkt für die globale Krebsforschung werden.

HAIFA (inn) – Die Technische Universität in Haifa, das Technion , hat am Sonntag ein Zentrum für Krebsforschung eingeweiht. Es soll globales Drehkreuz für die Forschung auf diesem Gebiet sein. Neue Diagnosewerkzeuge und Behandlungsmöglichkeiten sollen dort entwickelt werden.

„Den Krebs besiegen ist eine der drängendsten Herausforderungen der globalen Gemeinschaft. Sie erfordert einen interdisziplinären Ansatz“, erklärte der Präsident des Technion Peretz Lavie. Im Kampf gegen den Krebs müssten Grundlagenwissenschaftler, Biochemiker, Zellbiologen, Informatiker, Ingenieure, Klinikärzte sowie Experten für Mikroskopie zusammenarbeiten. „Sie alle gibt es beim Technion“, ergänzte Lavie. Die Hochschule hatte in den vergangenen drei Jahren führende Experten in der Krebsforschung angeworben.

Geleitet wird die neue Station von Aaron Ciechanover, Se‘ev Ronai und Ejal Gottlieb. Ciechanover hatte im Jahr 2004 zusammen mit Avram Herschko und Irwin Rose den Chemie-Nobelpreis für die Entdeckung und Erforschung des Proteins Ubiquitin erhalten. Die Entdeckung führte zur Entwicklung revolutionärer Krebsbehandlungsmethoden. Ronai war bis vor Kurzem Wissenschaftlicher Leiter am US-Forschungsinstitut „Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute“ in San Diego. Gottlieb leitet das „Laura and Isaac Perlmutter Metabolomics Center“ in New York.

Das Technion wurde 1912 gegründet. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg nahm es erst 1924 seinen Betrieb auf. Die Hochschule gehört zu den besten technischen Institutionen weltweit. (dn)

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