Wirtschaft | 03.11.2016

Weltweit anerkanntes Start-Up-Zentrum: die Küstenmetropole Tel Aviv

Weltweit anerkanntes Start-Up-Zentrum: die Küstenmetropole Tel Aviv
Foto: Johannes Gerloff

Israel und Deutschland verstärken Austausch in Start-up-Branche

Eine deutsche Delegation erkundet, wie sich die deutsche und die israelische Start-up-Branche besser verknüpfen lassen. Und Gesandte des Bundestages wollen von israelischer Cybersicherheit lernen.

TEL AVIV (dpa/inn) – Israel und Deutschland arbeiten im Bereich der Start-up-Förderung immer enger zusammen. Das „German Israeli Start-up Exchange Program“ (GISEP) soll Gründern und Investoren den Zugang zum jeweils anderen Ökosystem erleichtern. Eine Delegation des Bundesverbands Deutsche Start-ups, der das Programm initiiert hat, ist noch bis Donnerstag auf einer Informationsreise in Israel unterwegs.

Die 16-köpfige Delegation habe sich vor allem über die lebendige israelische Start-up-Szene informiert, sagte Leiter Sascha Schubert am Dienstagabend bei der Vorstellung von GISEP in Tel Aviv . „Es ging darum, Kontakte aufzubauen, und um die Frage, was kann man voneinander lernen.“ Das Programm wird auch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Bürokratische Hürden überwinden

Parallel dazu ist auch eine Delegation des Ausschusses Digitale Agenda des Bundestags in Israel unterwegs, um die Start-up-Szene und Sicherheitstechnologien in Israel kennenzulernen. Israel gilt als führend im Bereich der Cybersicherheit.

Das GISEP-Pilotprojekt läuft bis April kommenden Jahres und unterstützt Start-ups bei der Eröffnung einer Zweigstelle in Deutschland oder Israel. Experten helfen bei Workshops, bürokratische und juristische Hürden zu überwinden. Der Start-up-Verband bietet außerdem einen Leitfaden dazu an, der israelischen Gründern den Zugang zum deutschen Markt erleichtern soll.

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