Wirtschaft | 21.12.2012

In der indischen Stadt Raipur beginnt die israelische Delegation mit ihren Untersuchungen.
Foto: पायल शर्मा / Wikipedia | gemeinfrei
„Die Bedürfnisse Indiens im Gebiet der städtischen Wassersysteme und das Angebot israelischer Unternehmen passen auf fast unheimliche Weise zusammen“, zitiert die Botschaft des Staates Israel in Berlin Abraham Tenne. Der Entsalzungsexperte der israelischen Wasserbehörde bildete zusammen mit dem Leiter von „Israel NewTech“ Oded Distel, Elisha Arad vom israelischen Normeninstitut und dem Handelsattaché Zohar Yinon die Delegation.
Diese inspizierte in der Stadt Raipur das sanierungsbedürftige Wasserversorgungssystem. In ganz Indien gibt es insgesamt 600 Städte mit ähnlichen Problemen. Distel ist der Auffassung, dass den Menschen im Land erst einmal der Wert von Wasser bewusst gemacht werden muss. Dann könne man Änderungen in der Versorgung, Verwaltung, Messung, Preisgestaltung und Sammlung erreichen.
Tenne zieht Parallelen zwischen Israels Vergangenheit und der indischen Gegenwart. Damals beschäftigten sich ein gutes Dutzend Minister mit dem Thema Wasser. Dieses Problem ist durch die Bildung von einer einzigen Wasserbehörde gelöst worden. Für viele indische Kollegen sei Israel eine Art Guru. Die Wasserindustrie des jüdischen Staates sei ihnen gut vertraut und werde sehr geschätzt.
1 Kommentar
Wie auch in Indien so arbeitet Israel z.B. auch an der Sicherung des Wasserspiegels und der Wasserqualität am Viktoria-See.
Israel hat sehr wohl festgestellt, daß es dem Frieden dienen kann, wenn das Trinkwasser stimmt. Israel ist in der Trinkwasserforschung führend und dies ist einer der tragenden Beweise, daß Israel zum Segen für die Welt wird. - Vergessen wir nicht die mahnenden Worte von Peter Scholl-Latour: ---Künftige Kriege gehen letztlich ums Trinkwasser.
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