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 Sport | 07.08.08

Peres ermutigt Olympioniken

PEKING (inn) - Staatspräsident Schimon Peres hat sich am Donnerstag in Peking mit der israelischen Olympiamannschaft getroffen. Er bezeichnete die Olympischen Spiele als die am wenigsten rassistische Veranstaltung der Welt.

Während des Treffens im Olympischen Dorf übermittelte Peres den Athleten seine besten Wünsche für ihre Wettkämpfe. Bei dem Sportereignis spielten Hautfarbe, Bekenntnis und Nationalität keine Rolle, sagte er laut der Zeitung "Jerusalem Post". Es gehe lediglich darum, wer schneller sei oder eine größere Höhe erreiche. Auch wenn Juden vielerorts Diskriminierung erlitten hätten, kämen sie als Gleichberechtigte zu den Olympischen Spielen.

 

Der Präsident sprach lange persönlich mit dem israelischen Schwimmer Alon Mandel, dessen Vater am Mittwoch bei einem Sturz von einer Leiter tödlich verunglückt war. Er hatte eine Glühbirne einpassen wollen. Trotz seiner Trauer hat sich der Athlet für die Teilnahme an den Wettkämpfen entschieden.

 

Mit 43 Sportlern ist das diesjährige Team das größte, das Israel je bei den Olympischen Spielen vertreten hat. Bisher haben israelische Athleten einmal Gold, einmal Silber und viermal Bronze gewonnen.


Von: E. Hausen



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