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 Sicherheit | 17.06.09

Israel will Fatah-Kämpfer begnadigen

RAMALLAH (inn) - Israel will 25 Mitglieder der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden im Westjordanland begnadigen, die sich derzeit in Gewahrsam der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) befinden. Die Entscheidung wurde während eines Treffens israelischer und palästinensischer Sicherheitskräfte am Montagabend gefällt.

Die Männer wurden von der israelischen Armee gesucht und hatten sich daher bereits vor längerer Zeit der PA gestellt. Teilweise warten sie seit einem Jahr auf die Begnadigung, heißt es laut der palästinensischen Nachrichtenagentur "Ma´an".

Israel hat bereits Hunderten gesuchten Kämpfern der Fatah-Partei und deren bewaffnetem Flügel, den Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, Gnade erwiesen. Die Männer haben sich dazu verpflichtet, den bewaffneten Kampf aufzugeben und eine gewisse Zeit in palästinensischen Gefängnissen zu verbringen. Im Gegenzug verzichtet die Armee darauf, die Palästinenser zu verhaften und ermöglicht ihnen somit die Rückkehr ins zivile Leben.


Von: D. Nowak





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