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 Außenpolitik | 02.09.09

Israelischer Botschafter bei Ramadan-Feier mit Obama

WASHINGTON (inn) - Barack Obama hat den Islam bei einem Festessen im Weißen Haus als eine "großartige Religion" mit einem "starken Engagement für Gerechtigkeit und Fortschritt" gelobt. Bei dem Dinner war neben US-Politikern und islamischen Würdenträgern auch der israelische Botschafter, Michael Oren, zu Gast.

Der Islam sei ein fester Bestandteil der amerikanischen Gesellschaft, so der US-Präsident weiter. Er versprach, gemeinsam werde man verstärkt an der Vision einer "besseren und hoffnungsvolleren Welt" arbeiten. Eingeladen waren Repräsentanten verschiedener islamischer Verbände in den USA sowie mehrere Kabinettsmitglieder. Mit Keith Ellison und André Carson waren auch die beiden einzigen muslimischen Kongressabgeordneten anwesend. Das Essen fand anlässlich des islamischen Fastenmonats Ramadan im State Dining Room des Weißen Hauses statt.

 

Ramadan-Feiern im Weißen Haus nichts Neues

 

Feierlichkeiten anlässlich des Ramadan sind im Weißen Haus jedoch nichts Neues: bereits Obamas Amtsvorgänger George W. Bush veranstaltete jährliche so genannte "Iftars", also Abendessen, bei denen das Fasten gebrochen wird. Auch Bush lobte dabei den Islam als "Religion des Friedens".


Von: M. Breckner





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