Sicherheit | 28.10.2012

Am frühen Sonntagmorgen reagierte die israelische Luftwaffe auf erneuten Raketenbeschuss aus Gaza. (Archivbild)

Am frühen Sonntagmorgen reagierte die israelische Luftwaffe auf erneuten Raketenbeschuss aus Gaza. (Archivbild)
Foto: Israelisches Militär / flickr | CC-BY-NC 2.0

Nach Raketenangriff: Israelische Luftwaffe tötet Hamas-Kämpfer

GAZA / BE‘ER SCHEVA (inn) – Nach Raketenangriffen auf Israel hat die israelische Luftwaffe am Sonntagmorgen im Gazastreifen einen Kämpfer der Hamas getötet und einen weiteren verletzt. Aus Furcht vor weiteren palästinensischen Raketenangriffen bleiben Schulen in Be‘er Scheva vorerst geschlossen.

Wie die Zeitung „Ha‘aretz“ berichtet, waren in der Nacht zum Sonntag mehrere Kassam-Raketen in der Nähe von Be‘er Scheva eingeschlagen. Verletzt wurde niemand. Die israelische Luftwaffe griff daraufhin nach eigenen Angaben eine Terrorzelle im Gazastreifen an, die im Begriff war, weitere Raketen in Richtung Israel abzufeuern. Bei diesem Angriff wurde ein Kämpfer getötet und ein weiterer verletzt.

Rubik Danilovich, Bürgermeister von Be‘er Scheva, ordnete an, dass alle Schulen der Stadt zunächst geschlossen bleiben. Er folgt damit dem Notfallprotokoll, das eine Schließung der Bildungseinrichtungen vorsieht, die größtenteils nicht über besondere Schutzvorrichtungen verfügen.

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