Sicherheit | 14.08.2012

Für den Kampf auf freiem Feld sollen neue mobile Unterstände für die israelischen Streitkräfte (hier bei einer Übung) angeschafft werden.
Foto: Israelisches Militär / flickr | CC-BY-NC 2.0
Die so genannten „Y-Forts“ wurden von der israelischen Firma „Y-Fence“, die auch für den Grenzzaun zu Ägypten zuständig ist, entwickelt. Der mobile Unterstand besteht aus Quadraten, die einem Bausatz aus Lego-Steinen ähneln. Sie können zum Transport platzsparend gefaltet und von einer kleinen Einheit innerhalb von vier Stunden aufgebaut werden. Die ein Mal einen Meter großen Würfel werden nach dem Aufbau miteinander verbunden und bilden dann einen Stützpunkt, in dem 50 Soldaten unterkommen.
Das unter anderem aus Fiberglas bestehende Dach einer solchen Festung hat jüngst bei einem Test den Beschuss von Mörsergranaten überstanden. Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet, prüfen die israelischen Verteidigungskräfte derzeit, ob die Y-Forts die bisherigen mobilen Bunker der britischen Firme HESCO ersetzen sollen. Bei diesem älteren System ist es wesentlich schwieriger, das Dach zu errichten. Wie die Streitkräfte verlauten ließen, seien die beweglichen Unterstände eine wichtige Ausrüstung für zukünftige Kampfhandlungen, bei denen Soldaten mit Kurzstreckenraketen und Mörsergeschossen angegriffen würden.
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