Sicherheit | 21.07.2012

Dschihad-Organisation bekennt sich zu Anschlag

BURGAS (inn) – Eine unbekannte Organisation namens „Qaidat al-Dschihad“ hat die Verantwortung für den Selbstmordanschlag im bulgarischen Burgas übernommen. In ihrem Bekennerschreiben kündigte sie weitere Angriffe auf Juden und Amerikaner an.

„Der Monat Ramadan ist ein Monat des heiligen Krieges und des Todes für Allah“, heißt es in dem Schreiben laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“. „Es ist ein Monat, um die Feinde Allahs und seines Boten zu töten, die Juden und ihre amerikanischen Vermittler.“ Der arabische Name „Qaidat al-Dschihad“ heißt übersetzt „Fundament des heiligen Krieges“.

„Eine unserer Gruppen hat es durch Allahs Hilfe geschafft, einen Bus voller jüdischer Touristen, Plünderer von heiligem Boden, zu bombardieren, nachdem sie ihre Spur sorgfältig verfolgt hatte“, schreibt die Organisation. „Der heilige Krieg ist nicht auf eine bestimmte Arena beschränkt. Wir werden die Juden und die Amerikaner bekämpfen, bis sie das Land des Islam verlassen.“

Ein Attentäter hatte am Mittwoch in einem Bus mit israelischen Touristen einen drei Kilogramm schweren Sprengsatz gezündet. Fünf Israelis, der bulgarische Busfahrer und der Terrorist kamen ums Leben, 33 Israelis erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der Anschlag ereignete sich auf dem Flughafen der Schwarzmeerstadt Burgas. Die israelischen Todesopfer wurden am Freitag in ihrer Heimat beigesetzt. Unter ihnen war eine schwangere Frau.

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