Sicherheit | 19.10.2012

Schalit nach der Freilassung mit dem Generalstabschef – die Armee bilanziert das Verhalten der ehemaligen Häftlinge.

Schalit nach der Freilassung mit dem Generalstabschef – die Armee bilanziert das Verhalten der ehemaligen Häftlinge.
Foto: Israelisches Militär / flickr | CC-BY-NC 2.0

Armee: Terroreskalation nach Schalit-Deal verhindert

JERUSALEM (inn) – Die vor einem Jahr für Gilad Schalit freigelassenen Häftlinge werden geheimdienstlich überwacht. Von den 1.027 Palästinensern seien bislang 15 erneut festgenommen worden, teilte das israelische Militär am Donnerstag mit.

„Die Sorge, die Entlassung des Großteils der 1.027 Terroristen, von denen einige Blut an den Händen haben, nach Judäa und Samaria, könne zu einem bedeutenden Anstieg von Terroranschlägen führen, hat sich nicht bewahrheitet“, zitiert die israelische Botschaft in Berlin die Stellungnahme der Verteidiungsstreitkräfte zum ersten Jahrestag der Freilassung. „Es gab keinen Ausbruch von Terror in Judäa und Samaria, und bis jetzt wurden 15 Aktivisten wieder festgenommene. Zwar sind alle, die im Rahmen des Deals freigekommen sind, wie Helden empfangen worden, aber hier haben wir die Sache sehr gut im Griff, und sie sind geheimdienstlich sehr gut überwacht.“ Die in das Westjordanland zurückgekehrten Gefangenen unterlägen außerdem strengen Auflagen.

Der Soldat Schalit war am 18. Oktober 2011 nach über fünf Jahren Geiselhaft von der Hamas freigelassen worden – im Austausch gegen die in Israel inhaftierten Palästinenser. Am Donnerstag feierte die Hamas im Gazastreifen den Jahrestag und kündigte weitere Entführungen an.

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht auf unseren Webseiten veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten.
Die maximale Länge Ihres Kommentars beträgt 1.500 Zeichen.

Mit Abgabe des Kommentars erkennen
Sie die Nutzungsbedingungen an.

Anzeigen