Sicherheit | 17.08.2012

Auf dem Jerusalemer Zionsplatz haben Jugendliche einen Araber bis zur Bewusstlosigkeit verprügelt.

Auf dem Jerusalemer Zionsplatz haben Jugendliche einen Araber bis zur Bewusstlosigkeit verprügelt.
Foto: Mozesy2k / Wikipedia | CC-BY-SA 3.0

Araber von jüdischen Jugendlichen krankenhausreif geschlagen

JERUSALEM (inn) – Jüdische Jugendliche haben am frühen Freitagmorgen in Jerusalem drei junge Araber angegriffen. Eines der Opfer wurde äußerst schwer verletzt und musste auf die Intensivstation gebracht werden. Die Polizei hat eine Sonderermittlungskommission gebildet.

Der Vorfall ereignete sich auf dem Zionsplatz im Zentrum der israelischen Hauptstadt. Die Angreifer riefen „Tod den Arabern“ und andere rassistische Slogans, meldet die israelische Tageszeitung „Ha‘aretz“. Eines der Opfer fiel auf den Boden. Dennoch schlugen die jüdischen Jugendlichen weiter auf den Palästinenser ein, bis er das Bewusstsein verlor. Anschließend flohen sie vom Tatort.

Freiwillige Rettungskräfte und Mitarbeiter des Rettungsdienstes „Magen David Adom“ trafen nach kurzer Zeit ein. Sie fanden den Araber ohne Puls und ohne Atmung auf. Nach einer Wiederbelebung wurde er in die Hadassah-Universitätsklinik im Stadtteil Ein Kerem gebracht.

Der amtierende Jerusalemer Polizeichef Menachem Jitzhaki ordnete an, dass ein Sonderteam den Vorfall untersuchen und Verdächtige festnehmen solle.

Eine Augenzeugin sprach auf Facebook von einem „Lynch“. Die Angreifer hätten begonnen, „drei junge Araber wirklich totzuprügeln, die ruhig durch die Ben-Jehuda-Straße gingen“. Die Juden hätten „Hass in den Augen“ gehabt. „Kinder zwischen 15 und 18 Jahren töten mit eigenen Händen ein Kind ihres Alters“, entsetzte sich die Zeugin. Ihre Herzen seien ungerührt gewesen.

3 Kommentare

Laila | 21.08.2012 | 19:26

Hallo,

 

Mit Kommentaren wie "Nazis" würde ich mich sammeln, Herr "Wolf W.". Ich werde mal ihrem wohlklingenden Namen nach urteilen, dass sie nicht Israeli sind, geschweige denn in Israel leben.

Wie der Alltag in Israel für die Menschen aussehen mag, das wissen Sie wie viele andere schreibwütige Kommentatoren diverser Foren höchstwahrscheinlich lediglich aus Medienberichten, denen zufolge ja immer bloß "die Juden" als Angreifer dargestellt werden.

Oder, *lach* waren Sie etwa schon mal als Touri in Israel, haben Bücher darüber gelesen oder gar vor kurzem eine Falafel gegessen und sind jetzt Experte in Sachen Leben und Überleben in Israel?

Der Hass der Jugendlichen ist furchtbar traurig, kommt aber leider nicht von irgendwo her, Realitäten, von denen Sie, Herr W., keine Ahnung haben.

Aber aus dem schönen Deutschland über Menschen im Nahen Osten (und dieser ist ja dann doch ein klein wenig weiter weg gelegen, gell!) zu urteilen, à la "Nazi" & Co:

sehr kümmerlich, und hilft als Aussage auch niemandem weiter, außer vielleicht Ihrem eigenen Gewissen.

 

Und zur Schwester hier .... hasserfüllte missverständliche Erzählungen wie Ihre machen, finde ich, es auch nicht besser, und bringen sicher keinen Frieden.

Tiqvah Bat Shalom | 21.08.2012 | 10:42

Zu diese Situation bzw. Verhältnis muss ich unbedingt etwas sagen…. Wenn ich in dem Zentrum bin, verweile ich sehr, sehr gerne in der Fußgängerzone… vor allem in Ben Yehuda. In der letzten Zeit war ich öfters dort. Ich lebte lange Jahre direkt dort… doch dann wegen gesundheitlichen Gründen (Asthma) musste ich in einen anderen Stadtteil, wo wenige Autos sich befinden… Ich könnte sehr höflich sagen: Zu meinem Erstaunen waren sehr viele Araber/innen in dem Zentrum! Doch ich bin diesbezüglich nicht sooo höflich und sage wie ich meine: Zu meine Erschrecken waren sehr viele Araber/innen in dem Stadtzentrum! Ich hatte keine Ahnung weshalb… doch dann, dann musste ich manches verstehen, was mir nicht klar war! Jemand hat zu seiner Laden die Polizei gebeten, und kam die „schwarze Sheriffs“. (Motorradpolizei … sehr wendig und geschickt sind sie, und sehr erfolgreich! Ich mag sie sehr…) Da haben sie einen jungen Araber herausgebracht, und ich saß direkt gegenüber… kaum 3 Meter entfernt. Da fragten die Polizisten was er wollte… worauf der seinen Kopf hasserfüllt an das Gesicht des Polizisten drückte, und zischte zwischen die Zähne wie ein Schlange, dass sie Ramadan haben… Ramadan.. Raaamaaadan… wiederholte er dann…! Und ich verstand plötzlich woher die viele Araber/innen da sind… die wollen geistig bzw. auch durch ihre Gegenwart die Stadt erobern, bzw. aneignen! Dazu muss man sagen, dass diese hier sind, ist ja nicht ungesetzlich! Ungesetzlich ist im Gegensatz zu uns bei unserem Besitz, was G“TT uns als ewiges Erbe gab, wird von ihnen besetzt… doch da haben wir – zur Zeit noch!!!- keine Zugang! Wer dies tut, der spielt mit seinem Leben….

….und so möchte ich zurück zu diesem Artikel! Als dieser eben erwähnte Araber sein Gesicht direkt an das Gesicht des Polizisten drückte, da hätte ich an dessen Stelle mich nicht zurückhalten können, und mindestens den Zähnen dieses Arabers das Klavierspielen beigebracht! Unsere jungen Leute erfahren nichts anderes als Gefahren.. der Hass welche diese – inzwischen verdammte – Welt entgegen bringt, und dann, dann kommen diese von der Welt aufgestachelten Feiglinge, und wenn auch verbal oder egal auf welche Weise reizen die jüdischen jungen Menschen… Wenn jemand mich fragt, der ja solches erlebt Tag täglich, dass wir in den Kakao gezogen werden und ausgeliefert von der Welt, bzw. diese Weltgemeinschaft finanziert jegliche Angriffe, um uns Juden schaden zu können… also wenn jemand mich fragt wie ich es einschätze…dann kann ich sagen: In der Tat, es ist viel, sehr viel anders als jedes andere Land und Volk tun würde….! Die anderen hätten schon sehr, sehr lange keine „Palästinenserprobleme“, weil sie gar keine „Palästinenser“ mehr hätten!!!!!

Wolf W. | 20.08.2012 | 12:20

Da sieht man, dass es in Israel auch nicht anders zugeht als woanders. Israelische Nazis verprügeln Menschen anderer Gesinnung.

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