Nachrichten | 27.08.2012

In Jaffa hat Scientology in der vergangenen Woche ein Zentrum eröffnet.
Foto: Proesi/wikipedia | CC-BY-SA 2.0
Laut der Sprecherin Erin Banks hat Scientology „mehrere Tausend“ Anhänger im Nahen Osten. Vor weniger als zehn Jahren habe die Organisation noch rund 1.000 Anhänger gezählt. Nun beherbergt das ehemalige Alhambra-Theater das neue Zentrum in Jaffa. Es ist das größte Gebäude, das Scientology im Nahen Osten verwaltet. Das historische Bauwerk ist ausgestattet mit mehreren Seminar- und Klassenräumen sowie zahlreichen so genannten „Auditing“-Zimmern. Erbaut wurde es im Jahr 1937 und war einer der beliebtesten Veranstaltungsorte für arabische und israelische Musik- sowie Theateraufführungen. Das berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“.
Wie Banks sagte, habe Scientology in den vergangenen Jahren aufwendige Renovierungsarbeiten an dem 5.500 Quadratmeter großen Gebäude durchführen müssen. „Wie bei jeder Renovierung wurde man mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert – vor allem bei einer historischen Sehenswürdigkeit von hoher kultureller Bedeutung für die Gemeinden um Tel Aviv .“ Aber die Arbeit habe sich gelohnt. Das Zentrum diene nun als „Versammlungsort für Menschen aller Glaubensrichtungen“.
„Ausleben eines gemeinsamen Traums“
Auf der Eröffnungsfeier in der vergangenen Woche sagte eines der Führungsmitglieder von Scientology, David Miscavige, dass neue Zentrum sei „ein Geschenk von der internationalen Vereinigung der Scientologen“ an Israel. „Es repräsentiert unsere Ansicht, dass alle Religionen zentrale Wahrheiten gemeinsam haben und wir aus diesem Grund zusammenarbeiten müssen, um den einvernehmlichen Traum einer universalen Brüderschaft zu erreichen.“
Unter den Gästen der Eröffnungsfeier waren ferner Meital Lehavi, Mitglied des Tel Aviver Stadtrats, und mehrere Mitarbeiter des Büros der Premierministers sowie Peter Habasch, Leiter der arabisch-christlichen Gemeinschaft in Jaffa.
8 Kommentare
Ich hoffe, dass der Scientologyspuk dort ein sehr schnelles Ende findet... mit deutlicher Position...
Ja alle Glaubensrichtungen haben Platz in Israel, aber Scientology? Auf diesem Boden?? Nein!
Hubbard war ein Satanistenjünger Aleister Crowleys und ein Antisemit.
Nicht zu fassen, wie Israel so ignorant sein kann, einer satanisch-esoterischen Sekte wie Scientology freien Raum zu geben in dem Land Gottes, hier ihre satanischen Zentren zu bauen.
Scientology hat sowenig mit Gott zu tun wie Satan mit der Liebe Gottes.
1Ti 4:1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen.
Ich freue mich außerordentlich über diesen neuen Ort der Begegnung, denn nur mit Dialog kann man Frieden schafffen und bewahren. Auch und gerade den Frieden zwischen Religionen. Scientology gehört dazu, und sie leisten mit diesem Zentrum schon jetzt einen Beitrag zu diesem Dialog, indem sie dazu auffordern.
Ihr brecht eures Gottes Gebot: DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER HABEN NEBEN MIR!
Eurer Gott hat euch, wie es in der Daniel Prophezeiung hieß, wieder in euer Land zurückgebracht. Warum lauft ihr denn den falschen Göttern und den falschen Glaubensgemeinschaften nach? Hört auf, gottlose Systeme kopieren zu wollen (EU und USA mit ihrer zunehmenden Säkularisierung), nur weil das derzeit politisch korrekt ist. Was politisch korrekt ist, muss noch lange nicht korrekt sein in Gottes Augen und gerade ihr in Israel habt ein einzigartiges Verhältnis zum EWIGEN.
Tut euch das nicht an und bringt nicht diesen Fluch über euer Land!
Auch diesen Angriff wird G`TT zur rechten Zeit abwehren und die Schlafenden im israelischen Volk aufwecken.
Scientology bringt zusätzlichen Terror in für Israel bisher unbekannter Form.
Das ist sehr interessant und großartig!
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass Scientology-Centren Inseln der Vernunft sind. Seit geraumer Zeit werden in Israel Ausgaben des Heftchens "Der Weg zum Glücklichsein" verteilt, ein religionsloser Moralkodex, dessen 21 Regeln für ein besseres Leben von L. Ron Hubbard geschrieben wurde. Dieses Heftchen hat bereits in Süd-Amerika erstaunliche Erfolge zu verbuchen. Ich bin also gespannt und erfreut darauf, was Scientology in Israel Positives bewirken wird!
So erfreulich es ist, dass das historische Alhambra-Theater in Jaffa renoviert werden konnte und als Versammlungsort für alle Glaubensrichtungen dienen soll, hätte ich mir doch eine andere Finanzierung gewünscht. So wird man zukünftig mit dem wachsenden Einfluss von Scientology in Israel leben müssen, einer Organisation, die sicher nicht ganz uneigennützig die Finanzierung dieses Objektes übernommen hat.
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