Nachrichten | 29.10.2012

Reinhold Robbe ist alter und neuer Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (Archivbild)
Foto: privat
Berlin solle sich „notfalls auch im Alleingang dringend für weitere einschneidende Sanktionen auf allen Ebenen gegenüber dem Iran aussprechen“, heißt es im Text, der am Wochenende auf der DIG-Hauptversammlung in Hannover beschlossen wurde. Die EU hatte zuletzt Mitte Oktober die Sanktionen gegen den Iran verschärft. Auch der Bürgerkrieg in Syrien und der Vormarsch radikaler Kräfte in Jordanien und Ägypten seien problematisch für die Lage Israels im Nahen Osten. „Angesichts der wiederholten Drohgebärden des Iran gegenüber Israel und der brisanten Entwicklungen in der Region unterstreichen wir in aller Deutlichkeit unsere Solidarität mit Israel und seinen Menschen“, erklärte die DIG. Deren Präsident, der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (SPD), wurde in Hannover im Amt bestätigt.
Kommentar verfassen