Nachrichten | 25.07.2012

Clinton während ihrer Rede im US Holocaust Memorial Museum
Foto: US-Außenministerium
Clinton sprach sich gegen Kritik aus, die sich in Dämonisierung verwandelt, sowie gegen Holocaust -Leugner. Das berichtet die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“. In ihrer Aussage nahm sie laut Bericht auch Bezug auf den Iran. 2005 hatte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad den Holocaust als Märchen bezeichnet. „Wir müssen wachsam sein gegenüber Leugnern und Antisemitismus. Wenn Staatsoberhäupter und religiöse Würdenträger von ihrer Kanzel aus den Holocaust verleugnen, dann dürfen wir ihre Lügen nicht unbeantwortet lassen“, zitiert die Zeitung Clinton weiter. Die Gesellschaft müsse verdeutlichen, dass Gewalt und Fanatismus nicht toleriert werden.
Zudem sprach die US-Außenministerin generell über Völkermord und rief die USA und ihre Partner dazu auf, aktiv gegen Situationen vorzugehen, die zum Genozid führen können. Jedoch sei „Gewalt nur der letzte Ausweg“, um gegen solch eine Lage vorzugehen. Zuerst sollten finanzielle Sanktionen, humanitäre Hilfe und Strafverfolgung in Betracht gezogen werden.
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