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		<title>Israelnetz - Neueste Nachrichten</title>
		<link>http://www.israelnetz.com/</link>
		<description>Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten</description>
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			<title>Israelnetz - Neueste Nachrichten</title>
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			<description>Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 14:28:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Palästinensische Kinder begegnen Fußballer Messi</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//sport/detailansicht/aktuell/palaestinensische-kinder-begegnen-fussballer-messi/</link>
			<description>DOHA (inn) – Traum erfüllt: Zwei palästinensische Kinder haben am Montag eine außergewöhnliche Begegnung gehabt. In der katarischen Hauptstadt Doha trafen sie den argentinischen Fußballstar Lionel Messi vom spanischen Meister FC Barcelona.</description>
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			DOHA (inn) – Traum erfüllt: Zwei palästinensische Kinder haben am Montag eine außergewöhnliche Begegnung gehabt. In der katarischen Hauptstadt Doha trafen sie den argentinischen Fußballstar Lionel Messi vom spanischen Meister FC Barcelona.
			<p>Messi war als Markenbotschafter der katarischen Telekommunikationsgesellschaft „Ooredoo“ nach Doha gereist. Da diese eine Partnerschaft mit der palästinensischen Firma „Watanija“ pflegt, wurde die Begegnung mit dem Fußballer möglich. „Wir wollen ein Lächeln auf die Gesichter unserer Kinder zeichnen“, zitiert die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“ den Generalmanager von „Watanija“, Fajis al-Husseini. „Wir konnten zwei Kindern helfen, ihren Traum zu verwirklichen, Lionel Messi zu treffen.“</p>
<p>Die beiden Kinder hatten vor ihrer Reise nach Katar durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam gemacht: Die 14-jährige Beduinin Saliha Hamdin ist Gewinnerin des Hans-Christian-Andersen-Preis. Sie erhielt die Auszeichnung für ihr Märchen „Hantusch“, mit der sie sich gegen etwa 1.200 Bewerber durchsetzte. In der Erzählung geht es um ein fliegendes Schaf, mit dem sie sich nach Barcelona begibt, um sich mit Messi im Fußball zu messen. Nasser Smeirat spielt Fußball im Flüchtlingslager Al-Amari bei einem der besten Vereine im Westjordanland. Er gilt als Hoffnungsträger. In Doha hatte er auch die Gelegenheit, mit Messi zu spielen.</p>
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			<category>Sport</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 14:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ministerium will weniger Waffen im Umlauf</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//innenpolitik/detailansicht/aktuell/ministerium-will-weniger-waffen-im-umlauf/</link>
			<description>JERUSALEM (inn) – Nach der tödlichen Schießerei in einer Bank in Be‘er Scheva will das israelische Ministerium für öffentliche Sicherheit die Waffengesetze verschärfen. Unter anderem möchte es die Zahl der Waffenscheine für Zivilisten deutlich senken.</description>
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			JERUSALEM (inn) – Nach der tödlichen Schießerei in einer Bank in Be‘er Scheva will das israelische Ministerium für öffentliche Sicherheit die Waffengesetze verschärfen. Unter anderem möchte es die Zahl der Waffenscheine für Zivilisten deutlich senken.
			<p>„Den Waffenbesitz zu beschränken, steht an der Spitze unserer Agenda“, teilte der Minister für öffentliche Sicherheit, Jitzhak Aharonovitsch (Likud-Beiteinu), am Dienstag mit. „Ich habe vor, zu dem Thema eine wöchentliche Nachfolgesitzung abzuhalten.“</p>
<p>In der Mitteilung heißt es weiter: „Die Sicherheitslage in Israel in den jüngsten Jahrzehnten hat dazu geführt, dass zahlreiche Waffenscheine ausgestellt wurden. Wir haben vor, dies einzuschränken, während wir gleichzeitig die notwendige Balance wahren. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Waffenscheine für Feuerwaffen von 300.000 auf 160.000 verringert worden. Jetzt verringern wir die Zahl der Feuerwaffenträger mit Waffenschein um 10.000 pro Jahr.“</p>
<p>Diamantenhändler und Besitzer von Juweliergeschäften könnten nicht länger die Erlaubnis erwerben, ein Gewehr zu tragen, gab das Ministerium laut der Tageszeitung „Ha‘aretz“ bekannt. Wer in „Risikogebieten“ lebe oder arbeite, könne die Lizenz erhalten. Zu diesen Zonen gehören Siedlungen im Westjordanland und Gemeinden nahe der „Grünen Linie“, der Waffenstillstandslinien von 1949. Soldaten in der regulären Armee bekommen den Waffenschein ab dem Rang eines Hauptmannes und in der Reserve ab dem Rang eines Oberst.</p>
<p>Wachleute an Schulen müssten ihre Waffen über die Ferien abgeben. Die Firmen würden sie zum Beginn des neuen Schuljahres neu ausgeben, ließ das Ministerium verlauten. Lizenzierte Besitzer müssten ihre Waffe zu Hause in einem Safe aufbewahren. Wer den Waffenschein auffrischen wolle, müsse zeigen, warum er eine Waffe benötigt.</p>
<p>Polizei und Ministerium haben kürzlich eine Kampagne gestartet, um Waffen einzusammeln, deren Lizenzen abgelaufen sind. Auf diese Weise wurden ihnen die Namen von 6.500 Personen zugänglich, die ihren Schein nicht erneuert haben. Wer seine Waffe abgibt, entgeht einer Strafverfolgung. Nach Angaben des Ministeriums für öffentliche Sicherheit wurden bislang etwa 70 Feuerwaffen zurückgegeben.</p>
<p>„Wir werden weiter darauf sehen, die Kriterien einzuschränken, um die Zahl der Feuerwaffen möglichst zu begrenzen, die sich unnötig in den Händen von Zivilisten befinden, damit sich ein tragischer Vorfall wie gestern in Be‘er Scheva nicht wiederholt“, wird Minister Aharonovitsch zitiert. Am Montag hatte ein Israeli in einem Bankgebäude in Be‘er Scheva vier Menschen erschossen und sich anschließend selbst getötet. Er bekam kein Geld ausgezahlt, weil seine EC-Karte wegen hoher Schulden gesperrt war (Israelnetz berichtete).</p>
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			<category>Innenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Minenräumer bei Explosion getötet</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//sicherheit/detailansicht/aktuell/minenraeumer-bei-explosion-getoetet/</link>
			<description>KATZRIN (inn) – Bei einer Minenexplosion im südlichen Golan ist ein 19-jähriger israelischer Soldat ums Leben gekommen. Er wollte mit einem Pionierkorps ein Minenfeld räumen. Die Ursache für das Unglück ist noch unklar.</description>
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			KATZRIN (inn) – Bei einer Minenexplosion im südlichen Golan ist ein 19-jähriger israelischer Soldat ums Leben gekommen. Er wollte mit einem Pionierkorps ein Minenfeld räumen. Die Ursache für das Unglück ist noch unklar.
			<p>Bei dem getöteten Soldaten handelt es sich um Ro‘i Alfi aus Gan Javne. Er wurde am Mittwochmorgen posthum zum Unteroffizier befördert. Einem Bericht der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ zufolge erlitten zwei weitere Armeeangehörige leichte Verletzungen. Ein Expertenteam soll den Vorfall nahe des Moschav Jonathan nordöstlich des Sees Genezareth untersuchen. Dies teilte das israelische Militär mit.</p>
<p>Ein ranghoher Offizier sagte in einer Lagebesprechung mit Militärreportern, Alfi habe die notwendige Schutzkleidung getragen. Die Panzerabwehrmine sei bereits früher entdeckt und markiert worden. Das Korps habe sie lediglich räumen sollen. „Das Minenfeld war kartographiert. Es handelt sich um Minen der israelischen Armee.“ Panzerabwehrminen enthalten besonders viel Sprengstoff.</p>
<p>Im März 2011 hatte die Knesset ein Gesetz verabschiedet, das die Entfernung aller bekannten Minen in Israel fordert. Anlass war eine Explosion, bei welcher der israelische Jugendliche Daniel Juval schwer verwundet wurde. Er war zu diesem Zeitpunkt mit seiner Familie im Golan unterwegs. Infolge des Unfalls musste dem Jungen ein Bein amputiert werden. Juval reist heute umher und spricht in Israel, aber auch in internationalen Foren über das Problem der Landminen.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Sicherheit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 10:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Israel weitet Fischereizone vor Gazastreifen aus</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//sicherheit/detailansicht/aktuell/israel-weitet-fischereizone-vor-gazastreifen-aus/</link>
			<description>JERUSALEM / GAZA (inn) – Israel hat die Fischereizone vor dem Gazastreifen wieder von drei auf sechs Seemeilen ausgeweitet – das entspricht etwa elf Kilometern. Die Armee hatte die Zone nach Raketenangriffen auf Israel von dem Küstengebiet im März eingeschränkt.</description>
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			JERUSALEM / GAZA (inn) – Israel hat die Fischereizone vor dem Gazastreifen wieder von drei auf sechs Seemeilen ausgeweitet – das entspricht etwa elf Kilometern. Die Armee hatte die Zone nach Raketenangriffen auf Israel von dem Küstengebiet im März eingeschränkt.
			<p>Die Entscheidung sei nach einem Treffen zwischen Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Mosche Ja‘alon gefällt und der palästinensischen Regierung in Ramallah mitgeteilt worden. Dies berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Auch internationale Vertreter seien informiert worden.</p>
<p>Nahed Abu Hassira, ein Fischer aus dem Gazastreifen, begrüßte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters die Entscheidung: „Das ist eine gute Sache und wir hoffen, die Einschränkungen werden weiter gelockert. Je weiter wir aufs Meer können, umso mehr Fische können wir fangen.“ Viele seiner rund 3.000 Kollegen seien bereits nach Bekanntwerden der Lockerung am Dienstag entsprechend weit aufs Mittelmeer hinausgefahren, um Sardinen zu fangen, die in den tieferen Gewässern zu Hause seien.</p>
<p>In den Oslo-Friedensverträgen hatten Israel und die Palästinenser ursprünglich eine Fischereizone von 20 Seemeilen vereinbart. Aus Sicherheitsgründen und als Reaktion auf palästinensischen Terror und Raketenbeschuss hatte Israel die Zone jedoch immer weiter eingeschränkt.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Sicherheit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Peres empfängt litauischen Außenminister</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//aussenpolitik/detailansicht/aktuell/peres-empfaengt-litauischen-aussenminister/</link>
			<description>JERUSALEM (inn) – Litauen wird Israel in seiner Zeit als Ratspräsident der Europäischen Union unterstützen. Dies versicherte Außenminister Linas Linkevikius am Dienstag bei einem Treffen mit dem israelischen Staatsoberhaupt Schimon Peres in Jerusalem.</description>
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			JERUSALEM (inn) – Litauen wird Israel in seiner Zeit als Ratspräsident der Europäischen Union unterstützen. Dies versicherte Außenminister Linas Linkevikius am Dienstag bei einem Treffen mit dem israelischen Staatsoberhaupt Schimon Peres in Jerusalem.
			<p>Litauen übernimmt den EU-Ratsvorsitz am 1. Juli für ein halbes Jahr. Peres beglückwünschte den baltischen Staat zu dieser Aufgabe: „Als Präsident des Staates Israel gratuliere ich Litauen zu seiner bevorstehenden Rolle“, sagte er laut einer Mitteilung des israelischen Präsidialamtes. „Es ist eine ungemeine Ehre. Ich bin sicher, dass es eine Quelle des Stolzes für das litauische Volk ist.“</p>
<p>Linkevikius würdigte die tiefen und anhaltenden Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Er verwies auf die vielen Israelis litauischer Herkunft. Unter ihnen seien Journalisten, Diplomaten und öffentliche Persönlichkeiten. Litauen sei ein Freund Israels. Es werde Israel während der EU-Ratspräsidentschaft unterstützen, ohne Partei zu ergreifen.</p>
<p>Peres nahm Bezug auf die Friedensbemühungen des US-Außenminister: „Ich glaube, dass John Kerrys Initiative, die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern voranzubringen, zu einem Durchbruch führen wird.“ Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas sei ein Partner für den Frieden. „Heute ist es jedem klar, dass es keine bessere Möglichkeit gibt als zwei Staaten für zwei Völker. Kerrys Bemühungen sind wichtig. Gemeinsam mit der wichtigen Arbeit der Europäischen Union und den Stimmen von der Arabischen Liga ist es möglich, den Rahmen für einen Neustart der Gespräche zu schaffen.“</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Außenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 08:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hakenkreuzflagge bei Hebron</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//arabische-welt/detailansicht/aktuell/hakenkreuzflagge-bei-hebron/</link>
			<description>HEBRON (inn) – Eine Naziflagge ist über dem Dorf Beit Ummar an der Hauptstraße zwischen Bethlehem und Hebron an einer Stromleitung weithin sichtbar gehisst worden. Das Dorf steht unter palästinensischer Zivilverwaltung.</description>
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			HEBRON (inn) – Eine Naziflagge ist über dem Dorf Beit Ummar an der Hauptstraße zwischen Bethlehem und Hebron an einer Stromleitung weithin sichtbar gehisst worden. Das Dorf steht unter palästinensischer Zivilverwaltung.
			<p>Weil die Stromleitung im israelisch kontrollierten Gebiet „C“ steht, wurde die Flagge von israelischen Elektrikern in Absprache mit dem Militär abgenommen. Das bestätigte ein Militärsprecher auf Anfrage.</p>
<p>Bei den Palästinensern ist Hitlers „Mein Kampf“ bis heute einer der zehn Top-Bestseller. Ebenso wird der Jerusalemer Mufti Hadsch Amin el-Husseini, der mit Hitler verbündet war und eine muslimische SS-Staffel aufgestellt hatte, weiterhin als palästinensischer Held gefeiert. Auf der Straße wird man von Palästinensern gelegentlich mit einem „Heil Hitler“ gegrüßt, wenn sie erfahren, dass man Deutscher sei. Oft wird Bedauern ausgesprochen, dass Hitler es nicht geschafft habe, alle Juden umzubringen.</p>
<p>Ein Bild von der Hakenkreuzflagge im Westjordanland ist hier zu sehen: <a href="http://tinyurl.com/qxuctal" target="_blank" >tinyurl.com/qxuctal</a>.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Arabische Welt</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 13:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>USA rügen geplante Legalisierung von Siedlungen</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//aussenpolitik/detailansicht/aktuell/usa-ruegen-geplante-legalisierung-von-siedlungen/</link>
			<description>WASHINGTON (inn) – US-Außenminister John Kerry hat sich beim israelischen Botschafter in Washington über die geplante Legalisierung von vier Siedlungen im Westjordanland beschwert. Israel solle das Vorhaben überdenken, forderte er laut der Tageszeitung „Ha‘aretz“ .</description>
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			WASHINGTON (inn) – US-Außenminister John Kerry hat sich beim israelischen Botschafter in Washington über die geplante Legalisierung von vier Siedlungen im Westjordanland beschwert. Israel solle das Vorhaben überdenken, forderte er laut der Tageszeitung „Ha‘aretz“ .
			<p>Kerry habe bei einem Telefonat mit Botschafter Michael Oren gesagt, Israel gefährde die Bemühungen um eine Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit den Palästinensern. Das Gespräch, von dem die Zeitung durch einen hochrangigen israelischen Regierungsvertreter erfahren haben will, habe bereits vergangene Woche stattgefunden. </p>
<p>Die Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu solle das Vorhaben, die derzeit nach israelischem Recht illegalen und zur Räumung vorgesehenen Siedlungen zu legalisieren, überdenken oder verschieben. Kerry will diese Woche wieder in den Nahen Osten reisen, um zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln. </p>
			]]></content:encoded>
			<category>Außenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 12:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Iran hängt zwei mutmaßliche Spione</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//nachrichten/detailansicht/aktuell/iran-haengt-zwei-mutmassliche-spione/</link>
			<description>TEHERAN (inn) – Weil sie für Israel und die USA spioniert haben sollen, sind am Sonntag im Iran zwei Männer gehängt worden. Einer der beiden, Mohammad Heydari, wird beschuldigt, dem israelischen Geheimdienst Mossad gegen Geld Sicherheitsinformationen zugespielt zu haben.</description>
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			TEHERAN (inn) – Weil sie für Israel und die USA spioniert haben sollen, sind am Sonntag im Iran zwei Männer gehängt worden. Einer der beiden, Mohammad Heydari, wird beschuldigt, dem israelischen Geheimdienst Mossad gegen Geld Sicherheitsinformationen zugespielt zu haben.
			<p>Kourosh Ahmadi soll den US-Nachrichtendienst CIA mit Informationen versorgt haben. Beide Männer seien am Sonntagmorgen gehängt worden, meldet die israelische Zeitung „Yediot Aharonot“ unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur „Fars“. Wann die Männer festgenommen und wo sie exekutiert wurden, geht aus dem Bericht nicht hervor.</p>
<p>Teheran wirft Israel und den USA vor, das iranische Nuklearprogramm auszuspionieren. Der Westen vermutet, dass die Islamische Republik auch Atomwaffen produziert. Der Iran dementiert dies.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 11:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erneuter Wirbel um Ikone der Intifada</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//nachrichten/detailansicht/aktuell/erneuter-wirbel-um-ikone-der-intifada/</link>
			<description>JERUSALEM (inn) – Mit fast 13-jähriger Verspätung hat die israelische Regierung einen heimlich erarbeiteten Report zu dem angeblichen Tod des 12-jährigen palästinensischen Jungen Mohammed al-Dura veröffentlicht.</description>
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			JERUSALEM (inn) – Mit fast 13-jähriger Verspätung hat die israelische Regierung einen heimlich erarbeiteten Report zu dem angeblichen Tod des 12-jährigen palästinensischen Jungen Mohammed al-Dura veröffentlicht.
			<p><p>Vor laufender Kamera des französischen Senders „France 2“ wurde an der Netzarim-Kreuzung im Gazastreifen am 30. September 2000, einen Tag nach Ausbruch der Intifada, Al-Dura vermeintlich von israelischen Soldaten erschossen. In den veröffentlichten 59 Sekunden sieht man den Vater Dschamal mit seinem Sohn hinter einer Betontonne sitzen. Der Knabe saß zunächst aufrecht und lag in der nächsten Szene tot oder verletzt auf dem Schoß seines Vaters. Charles Enderlin, Jerusalemer Bürochef von „France 2“, verteilte die Filmaufnahmen seines Kameramannes Talal Abu-Rahme kostenlos.</p>
<p>Die Bilder hatten eine verheerende Wirkung. Hunderte Israelis wie Araber wurden wegen dieser Bilder getötet. Al-Qaida-Kämpfer köpften in Pakistan den amerikanischen Journalisten Daniel Pearl aus „Rache“ für Al-Dura und verbreiteten die grausame Szene im Internet. Die Al-Dura-Affäre brachte Israel in den Verruf, bei der Intifada absichtlich Kinder umzubringen. In der arabischen Welt wurden die Bilder auf Briefmarken und mit Denkmälern verewigt.</p>
<p>In dem neuen 44 Seiten langen Report wurden erneut die Umstände der Schießerei an der Netzarim-Kreuzung, Aussagen des Kameramannes und des „France 2“-Korrespondenten und anderes längst bekanntes Material zusammengetragen. Israelische Soldaten einer nahegelegenen Stellung hätten wegen der Schusswinkel unter keinen Umständen den Jungen erschießen und seinen Vater verletzen können. Weiter heißt es, dass Palästinenser an der Stelle Verwundungen inszeniert hätten.</p><h4>Vermutung erstmals offen geäußert</h4><p>Journalisten wie Esther Schapira vom HR und Experten hatten den Fall in den vergangenen Jahren mit Filmen und Berichten ausführlich dokumentiert und mit gebührender Vorsicht nur festgestellt, dass viele veröffentlichte Details offenkundig falsch waren. Die Autoren des Regierungsreports hingegen kamen zu dem Schluss, dass Mohammed al-Dura weder verletzt noch getötet worden sei. In einer von „France 2“ erst bei einem Verleumdungsprozess in Paris gegen Philippe Karsenty freigegebenen Szene aus dem Rohmaterial kann man deutlich sehen, wie der angeblich schon tote, am Boden liegende, aber nicht sichtbar verletzte Junge die Hand hebt, weil ihn die Sonne blendete. So spricht die israelische Regierung aus, was andere zuvor vermuteten, aber nicht wagten, öffentlich zu äußern: Wenn er nicht gestorben ist, bei anderer Gelegenheit, ist Al-Dura bis heute am Leben.</p>
<p>Kurz nach dem Vorfall, im Oktober 2000, hatten israelische Offiziere die „Verantwortung“ für den Tod des Kindes „eingestanden“, obgleich damals schon Zweifel bestanden. Die Regierung hoffte, so den Vorfall und die dramatischen Filmaufnahmen „einschlafen und in Vergessenheit geraten zu lassen“.</p>
<p>Jetzt, mit der Veröffentlichung des Reports unter Federführung des stellvertretenden Ministers Jossi Kuperwasser, kam es erneut zu einem großen Wirbel.</p><h4>Vater stimmt Exhumierung zu</h4><p>Eine israelische Menschenrechtsorganisation, „Schurat Hadin“, forderte ein Veröffentlichungsverbot für den Journalisten Charles Enderlin und eine Schließung des Büros von „France 2“. Dschamal al-Dura, der Vater des Jungen, erklärte, dass er einer Exhuminierung der Leiche seines Sohnes zustimme, damit diese von einer „internationalen Kommission“ untersucht werden könne.  Der Journalist Enderlin, selber Israeli und früherer Mitarbeiter beim israelischen Militärsprecher, kritisierte, nicht befragt worden zu sein. Kuperwasser konterte, dass die eidesstattlichen Aussagen Enderlins und seines Kameramannes vorgelegen hätten. Der ehemalige Finanzminister Juval Steinitz  und andere Likud-Abgeordnete meinten, dass die Affäre eine moderne Neuauflage der mittelalterlichen Blutlegenden gegen Juden sei, dass aber am Ende die Wahrheit ans Licht komme.</p>
<p>Der Kadima-Abgeordnete und ehemalige stellvertretende Leiter des Inlandsgeheimdienstes Schabak, Israel Hasson, beklagte, dass der Report neues Öl für die Lügenpropaganda gegen Israel sei. Weder sei die Leiche untersucht worden, noch lägen die Kugeln vor, die Al-Dura angeblich getötet haben. Die Regierung hätte lieber schweigen sollen, anstatt die Geschichte erneut in die Schlagzeilen zu bringen.</p>
<p>Sollte es nicht wieder zu Verzögerungen kommen, wird mit der Urteilsverkündung in Paris bei dem Prozess von „France 2“ gegen Karsenty am morgigen Mittwoch gerechnet. Auf der Kippe steht nicht nur der Ruf des jüdisch-französischen Politikers Karsenty, sondern auch die Glaubwürdigkeit des französischen Staatssenders. Es wird vermutet, dass die israelische Regierung mit der Veröffentlichung der zunächst geheimgehaltenen Untersuchung auf den Prozess zugunsten von Karsenty einwirken wollte.</p></p>
			]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 11:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Proteste gegen Sparprogramm</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//gesellschaft/detailansicht/aktuell/proteste-gegen-sparprogramm/</link>
			<description>TEL AVIV (inn) – Hunderte Israelis haben am Wochenende erneut in mehreren Städten gegen die Sparpläne der Regierung protestiert. Die Demonstrationen waren kleiner als eine Woche zuvor.</description>
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			TEL AVIV (inn) – Hunderte Israelis haben am Wochenende erneut in mehreren Städten gegen die Sparpläne der Regierung protestiert. Die Demonstrationen waren kleiner als eine Woche zuvor.
			<p>Die Demonstranten übten Kritik an Premier Benjamin „Bibi“ Netanjahu und an Finanzminister Jair Lapid. „Es gibt keine Zukunft mit Lapid und Bibi“, war auf einem Transparent in Tel Aviv zu lesen. Ein anderes Plakat nahm dort einen Slogan der großen Sozialproteste aus dem Jahr 2011 wieder auf: „Das Volk fordert soziale Gerechtigkeit“. Dies berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“.</p>
<p>Gleichzeitig demonstrierten in der Nacht zum Sonntag Hunderte Israelis in Jerusalem und in der Wüstenhauptstadt Be‘er Scheva. Weitere Proteste gab es vor dem Haus des israelischen Geschäftsmannes Jitzhak Tschuva in Netanja und vor Netanjahus Haus in Caesarea.</p>
<p>Bereits eine Woche zuvor hatten mehrere Tausend Demonstranten ihren Unmut über die geplanten Haushalte der israelischen Regierung für die Jahre 2013 und 2014 bekundet (Israelnetz berichtete). Gespart werden soll in allen Ministerien, die Einkommens- und Mehrwertsteuer soll steigen.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schüsse in einer Bank: Fünf Menschen tot </title>
			<link>http://www.israelnetz.com//nachrichten/detailansicht/aktuell/bankueberfall-fuenf-menschen-tot/</link>
			<description>BE‘ER SCHEVA (inn) – Bei einer Schießerei in einer Bank in Be‘er Scheva am Montag hat ein Israeli vier Menschen und danach sich selbst getötet. Nachdem seine EC-Karte wegen Schulden gesperrt worden war, habe der 40-jährige Täter begonnen, um sich zu schießen.</description>
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			BE‘ER SCHEVA (inn) – Bei einer Schießerei in einer Bank in Be‘er Scheva am Montag hat ein Israeli vier Menschen und danach sich selbst getötet. Nachdem seine EC-Karte wegen Schulden gesperrt worden war, habe der 40-jährige Täter begonnen, um sich zu schießen.
			<p>Bei dem Vorfall kamen eine Mutter von drei Kindern und drei Männer, darunter der Filialleiter, ums Leben. Vor elf Jahren wurde der Täter als Held bekannt: Itamar Alon brachte bei einem Anschlag auf einen Militärstützpunkt in Südisrael einen Terroristen zur Strecke. Dafür erhielt er eine Tapferkeitsmedaille. Das schreibt die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Alon arbeitete beim Militär, später als Sicherheitsmann. Vor einem Jahr wurde Alon dem Bericht zufolge als Wachmann von einer Schule entlassen. Sein Arbeitgeber sagte, er sei „aggressiv“ gewesen und „nicht gehorsam“. </p>
<p>Im Jahr 2011 wurde Alon seine Waffe entzogen, nachdem er seine Eltern in seinem Haus eingesperrt und die Klimaanlage am Haus eines Nachbars beschädigt hatte. Er erhielt seine Waffe später aber wieder, weil er danach verlangte, sich selbst verteidigen zu können. Während seiner Tätigkeit als Sicherheitsbeamter habe er im Namen der Öffentlichkeit und des Staates Israel gehandelt und sei auch mit Terroristen zusammengestoßen. „Wenn diese herausfinden, dass ich keine Waffe trage, hätte das tödliche Konsequenzen“, zitiert die Online-Zeitung „Times of Israel“ Alon.</p>
<p>Mit der gleichen Waffe soll er nun zwei Kunden und zwei Bankangestellte in Be‘er Scheva erschossen haben. Ein weiteres Opfer hat überlebt, liegt aber mit Schussverletzungen noch im Krankenhaus. Seine EC-Karte sei gesperrt worden, weil er umgerechnet rund 1.300 Euro im Minus gewesen sei.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Israel erwidert Beschuss aus Syrien</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//sicherheit/detailansicht/aktuell/israel-erwidert-beschuss-aus-syrien/</link>
			<description>JERUSALEM (inn) – An der Grenze zwischen Israel und Syrien ist es in der Nacht zum Dienstag zu einem weiteren Feuergefecht gekommen. Dabei wurde ein israelisches Fahrzeug beschädigt, die syrischen Schützen wurden bei dem israelischen Beschuss getroffen.</description>
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			JERUSALEM (inn) – An der Grenze zwischen Israel und Syrien ist es in der Nacht zum Dienstag zu einem weiteren Feuergefecht gekommen. Dabei wurde ein israelisches Fahrzeug beschädigt, die syrischen Schützen wurden bei dem israelischen Beschuss getroffen.
			<p><p>Es sei unklar, wer aus Syrien das Feuer eröffnet habe, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Die mit dem Iran verbündete Schiitenmiliz Hisbollah, die in Syrien auf Seiten des Assad-Regimes kämpft, hatte jedoch Angriffe auf den Golanhöhen angekündigt. Laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ teilten syrische Militärvertreter am Dienstag mit, das israelische Fahrzeug sei auf den Golanhöhen in syrisches Gebiet eingedrungen und habe eine Waffenstillstandslinie verletzt. </p>
<p>Israel teilte mit, das Fahrzeug sei beschädigt worden, verletzt sei aber niemand. Israelische Truppen hätten das Feuer erwidert und dabei die syrischen Schützen getroffen.</p>
<p>Israelische Medien meldeten, dass erstmals Syrien offiziell behauptet habe, auf ein israelisches Militärfahrzeug geschossen zu haben. Bisher hatte niemand die Verantwortung für Schüsse in Richtung israelisches Territorium übernommen. Auch Granaten oder Raketen, die auf israelischem Gebiet eingeschlagen sind, galten als „unbeabsichtigte Querschläger“ und blieben deshalb ohne politische Folgen. Mit dem offenen Eingeständnis eines Beschusses ist eine neue Qualität erreicht. Bisher hatten weder Israel noch Syrien eingestanden, Angriffe auf den Gegner ausgeführt zu haben, weil das sonst als Kriegserklärung gewertet werden könnte.</p><h4>Diplomatische Lage bleibt angespannt</h4><p>Am Sonntag hatte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bei der wöchentlichen Kabinettssitzung gesagt, Israel sei im Bezug auf Syrien „auf jedes Szenario vorbereitet“. Die britische „Sunday Times“ berichtete ebenfalls am Sonntag, Syrien bringe Boden-Boden-Raketen gegen Tel Aviv in Stellung. Überwachungssatelliten hätten entsprechende Aktivitäten der Assad-treuen Regierungstruppen beobachtet.  </p></p>
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			<category>Sicherheit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nahöstliche Redeschlacht „hoher Beamter“</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//hintergrund/detailansicht/aktuell/nahoestliche-redeschlacht-hoher-beamter/</link>
			<description>Mit Hilfe der großen Zeitungen der Welt fechten namenlose „hohe Beamte“ und anonyme „Geheimdienstoffiziere“ eine gefährliche Redeschlacht zum Nahostkonflikt aus. Die britische „Times“, die „New York Times“ und andere zitieren solche Quellen, was dann schnell als offizielle Verlautbarung der Regierungen verbreitet wird.</description>
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			Mit Hilfe der großen Zeitungen der Welt fechten namenlose „hohe Beamte“ und anonyme „Geheimdienstoffiziere“ eine gefährliche Redeschlacht zum Nahostkonflikt aus. Die britische „Times“, die „New York Times“ und andere zitieren solche Quellen, was dann schnell als offizielle Verlautbarung der Regierungen verbreitet wird.
			<p><p>So soll ein „israelischer Offizieller“ der „New York Times“ gesteckt haben, dass „Israel“ den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad allen Alternativen vorziehe, weil dieser „verantwortungsvoll“ die Waffenstillstandsabkommen auf den Golanhöhen respektiere und die Giftgasarsenale unter Kontrolle halte. Auf dem gleichen Weg, über „hohe Beamte“, hätten sich die Amerikaner bei Israel dafür entschuldigt, den Medien einen Luftangriff auf den Flughafen von Damaskus „bestätigt“ zu haben. Derweil haben „israelische Offizielle“ gedroht, aktiv den Sturz Assads durch schmerzhafte Schläge betreiben zu wollen, falls der es wagen sollte, die libanesische Hisbollah-Miliz mit russischen Flak und Boden-See-Raketen auszustatten. Das hätten israelische „Geheimdienstkreise“ der „New York Times“ gesteckt, „weil entsprechende Drohungen über geheime Kanäle in Damaskus nicht angekommen“ seien.</p>
<p>Die „hohen Beamten“ haben sich offenbar nicht einmal abgestimmt, wenn sie innerhalb von drei Tagen widersprüchliche Behauptungen in die Welt setzen. Die Verwirrung wird umso größer, wenn in Israel erfahrene Experten und ehemalige Amtsinhaber wie die Generale Amos Jadlin und Giora Eiland, die Aussagen dieser ominösen „hohen Beamten“ kommentieren und wiederum mit einleuchtenden Argumenten das Gegenteil behaupten.</p><h4>Spekulationen oft als Wahrheit aufgefasst</h4><p>Gerüchte über „angesehene Zeitungen“ zu verbreiten, ist ein altbewährtes Mittel, Druck auf andere Länder auszuüben, wenn es keine direkten diplomatischen Kanäle gibt wie zwischen Israel und Syrien. Doch namenlose Aussagen als offizielle Politik eines Landes mit reißerischen Titeln wie „Israel will an Assad festhalten“ zu verbreiten, während alle Welt nach Wegen sucht, den grausamen Diktator und Schlächter von fast 100.000 Syrern abzusetzen, birgt auch Gefahren. Denn oft genug werden Gerüchte oder auch reine Spekulationen als Wahrheit aufgefasst oder propagandistisch genutzt, um ein Wettrüsten zu starten, das Nachbarland anzugreifen und einen Krieg zu starten.</p>
<p>Gerade in Nahost, wo Verschwörungstheorien Teil der Wirklichkeit sind, ist die Kriegsgefahr besonders groß, zumal das Pulverfass durch den geringsten Anlass zur Explosion gebracht werden kann.</p>
<p>Ein klassisches Beispiel ist der „unmittelbare“ Angriff Israels auf den Iran, erstmals vor sieben Jahren in der „Sunday Times“ veröffentlicht. Seitdem wiederholen auch andere Medien in regelmäßigen Abständen vermeintliche israelische Regierungsbeschlüsse oder Vorbereitungen, „übermorgen“ das iranische Atomprogramm zu zerstören. Selbstverständlich finden die Medien stets „Geheimdienstkreise“ oder „hohe Beamte“, die ihnen jegliche Spekulation bestätigen. Und da die namenlos zitiert werden, kann niemand zur Verantwortung gezogen werden. Kein Journalist wird gezwungen, „Beweise“ zu liefern. Ganze sieben Jahre sind seit dem Artikel in der „Sunday Times“ vergangen, und es ist immer noch nichts passiert.</p>
<p>Selbst die besten Geheimdienste der Welt wissen nicht, wie der Bürgerkrieg in Syrien enden wird. Genauso hat niemand den Fall der Berliner Mauer und das Verschwinden der DDR 1990 vorhergesehen. Jene „Experten“, die vor über zwei Jahren einen Sturz Assads innerhalb von zwei Wochen verkündet hatten, sind längst Lügen gestraft worden.</p>
<p>Viele Kriege, darunter die Weltkriege, sind durch Zufälle und ohne vorherige Ankündigung ausgebrochen. Am 11. Juli 2006 wusste niemand, dass die Hisbollah am darauffolgenden Tag zwei israelische Soldaten in den Libanon entführen und den Zweiten Libanonkrieg ausbrechen lassen würde. Hisbollah-Chef Nasrallah gestand später, sich „verrechnet“ zu haben. Genauso überrascht war die israelische Regierung. Sie hat erst am Abend nach der Entführung beschlossen, mit Krieg zu antworten, obgleich bekanntlich die Armee überhaupt nicht auf einen Feldzug vorbereitet war.</p>
<p>Niemand kann die Entwicklungen in Syrien vorhersehen. Die Russen haben 15 Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer verlegt. Autobomben sind in der Türkei explodiert. Angeblich stammten sie aus Syrien. Die Israelis haben mutmaßlich bei Damaskus angegriffen und immer wieder explodieren „Querschläger“ aus Syrien auf den israelisch kontrollierten Golanhöhen. Israelische Panzer seien „für alle Fälle“ in Stellung gebracht worden. Da reicht ein einziger Volltreffer oder das kleinste falsche Manöver einer der beteiligten Parteien, um schlagartig eine neue Lage zu schaffen.</p>
<p>Die Redeschlachten der namenlosen „hohen Beamten“ schütten zusätzliches Öl in die Flammen der unberechenbaren Emotionen. Und zudem sei hier eine Banalität erwähnt. Selbst der beste Geheimdienst der Welt kann nicht in die Köpfe unberechenbarer und offensichtlich völlig rücksichtsloser Diktatoren oder Rebellenführer schauen. Die jüngsten Szenen unbeschreiblicher Brutalität passen nicht zu westlichen Konzepten von Vernunft und „Besonnenheit“ oder „Mäßigung“, zu denen westliche Politiker unermüdlich aufrufen.</p><h4>Selten offizielles Dementi</h4><p>Der israelische Militärsprecher, Oberst Joav Mordechai, hat auf seiner Facebook-Seite auf Hebräisch die vermeintlichen Äußerungen eines israelischen Geheimdienstoffiziers gegenüber der Londoner „Times“ als „unglaubwürdig und sogar als aus der Luft gegriffen“ abgetan. Nach Angaben der „Times“ halte Israel am syrischen Präsidenten Baschar al-Assad fest. Der Militärsprecher schrieb weiter: „In den vergangenen zwei Jahren habe ich dazugelernt, wie man mit derartigen Zitaten für allerlei Ziele guten Gebrauch machen kann.“ Doch kenne er den Standpunkt des Geheimdienstes zu den Ereignissen in Syrien und wisse deshalb, dass das Zitat falsch sei. Die israelische Armee, so Mordechai, beobachte die Lage und bereite sich auf jedes Szenario an der Nordfront und allen anderen Bereichen vor. Deshalb bleibe nicht viel Zeit für ein Vorhersagen der Zukunft.</p>
<p>Ein derartiges offizielles Dementi zu Zeitungsberichten gibt es in Israel nur selten. Berichte über die israelischen Attacken in Syrien hat Regierungssprecher Mark Regev mit einem lakonischen „Presseberichte kommentieren wir nicht. Weder bestätigen noch dementieren wir“ abgetan.</p></p>
			]]></content:encoded>
			<category>Hintergrund</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Israel lädt UNESCO aus</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//aussenpolitik/detailansicht/aktuell/israel-laedt-unesco-aus/</link>
			<description>JERUSALEM (inn) – Das israelische Außenministerium hat am Montag kurzfristig eine Delegation der UNESCO ausgeladen, die ab Dienstag ein Gutachten zum Zustand der Jerusalemer Altstadt erarbeiten wollte. Grund sei eine „Politisierung“ der Mission durch die Palästinenser.</description>
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			JERUSALEM (inn) – Das israelische Außenministerium hat am Montag kurzfristig eine Delegation der UNESCO ausgeladen, die ab Dienstag ein Gutachten zum Zustand der Jerusalemer Altstadt erarbeiten wollte. Grund sei eine „Politisierung“ der Mission durch die Palästinenser.
			<p>„Die Palästinenser haben sämtliche Vereinbarungen verletzt, die wir mit der UNESCO getroffen hatten“, erklärte Paul Hirschson, Sprecher des Außenministeriums, laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“. Es sei abgemacht gewesen, dass der Besuch rein wissenschaftlich und nicht politisch sein solle. Von palästinensischer Seite seien jedoch eine ganze Reihe von politischen Aspekten in den Besuch hineingebracht worden. </p>
<p>Bei ihrem Besuch in Jerusalem sollte die UNESCO verschiedene Renovierungsarbeiten und Maßnahmen in der Altstadt begutachten (Israelnetz berichtete). Im Gegenzug hatte sie auf fünf anti-israelische Resolutionen verzichtet. Eine Sprecherin der Organisation bestätigte der „Jerusalem Post“ am Montag, dass der Besuch verschoben worden sei. Weitere Informationen dazu gebe es noch nicht. </p>
<p>Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Sie ist eine von 17 selbstständigen Sonderorganisationen der UN und sitzt in Paris. </p>
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			<category>Außenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 08:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Analyse: Die Palästinenser und Jesus</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//arabische-welt/detailansicht/aktuell/analyse-die-palaestinenser-und-jesus/</link>
			<description>RAMALLAH (inn) – Jesus war Palästinenser und die heutigen Palästinenser sind seine Nachkommen. Gemäß biblischer Überlieferung war Jesus weder verheiratet noch hatte er Kinder. Doch das stört die offizielle palästinensische Regierungszeitung „Al-Hajat al-Dschadida“ nicht, Jesus auch noch zum, „ersten muslimischen Schahid (Märtyrer)“ zu erklären.</description>
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			RAMALLAH (inn) – Jesus war Palästinenser und die heutigen Palästinenser sind seine Nachkommen. Gemäß biblischer Überlieferung war Jesus weder verheiratet noch hatte er Kinder. Doch das stört die offizielle palästinensische Regierungszeitung „Al-Hajat al-Dschadida“ nicht, Jesus auch noch zum, „ersten muslimischen Schahid (Märtyrer)“ zu erklären.
			<p>Weil Jesus sein „Neues Testament“ unter der Menschheit verbreitet habe, so die Zeitung, hätten die Juden ihn verfolgt, gekreuzigt und ermordet.</p>
<p>Die Geschichtsklitterung liegt auf der Hand, was aber weder den palästinensischen Verhandlungsführer Saeb Erekat noch die Gouverneure von Nablus und Ramallah hindert, sogar vor Auslandskorrespondenten zu behaupten, dass Jesus der „erste Palästinenser“ gewesen sei. Die Tatsache, dass die Römer ihre Provinz „Judäa“ erst im Jahr 136, also lange nach dem Tod Jesu, in „Palästina“ umbenannt haben und dass der Prophet Muhammad erst fünfhundert Jahre später den Islam begründete, wird ausgeblendet. </p>
<p>Diese Propagandisten versuchen, die Unterdrückung und Verfolgung Jesu durch die Juden damals mit dem Schicksal der Palästinenser heute gleichzusetzen. Und so wie Jesus auferstanden sei, seien die „Palästinenser, Jesu Nachkommen, aus der Asche auferstanden“.</p>
<p>Adel Abd al-Rahman schrieb weiter in der palästinensischen Regierungszeitung, dass Ostern ein „Fest des palästinensischen Nationalismus“ sei. „Seine Auferstehung, drei Tage nachdem er gekreuzigt und von den Juden getötet worden war – wie im Neuen Testament berichtet –, spiegelt die Geschichte der Palästinenser wider, die gegen die Nachfahren des modernen zionistischen Judentums kämpfen müssen, das sich in seiner neuen kolonialistischen Form mit vermeintlich christlichen westlichen Kapitalisten verbündet hat.“ Jesus, „möge er in Frieden ruhen“, sei der „patriotische Ahnherr“ der Palästinenser.</p>
<p>Nach Angaben der israelischen Organisation „Palestinian Media Watch“ (PMW) habe die Neuerfindung der Geschichte durch die Palästinenser schon 1998 begonnen mit einem Aufruf von Jussuf Alsamili, dem Leiter der Geschichtsabteilung des Chan Junis-College. Das Ziel sei, den heutigen Juden jegliche historische Verbindung zum Heiligen Land oder der biblischen Geschichte abzusprechen und so auch die Existenzberechtigung des Staates Israel infrage zu stellen. Manche palästinensische Sprecher behaupten, dass Jesus den Islam gelehrt habe. Abgesehen von der historischen Absurdität, werden so die Juden ihrer Geschichte und Kultur beraubt und das Christentum für ungültig erklärt.</p>
<p>Relativ neu ist der Versuch, Jesus als „Schahid“, als muslimischen Märtyrer, darzustellen und mit palästinensischen Helden, den Selbstmordattentätern, gleichzusetzen. Im vergangenen Dezember hatte „Al-Hajat al-Dschadida“ sogar eine Dreifaltigkeit erfunden mit Jesus als Palästinenser, Jasser Arafat als sich selber opfernder Palästinenser und schließlich (Präsident) Mahmud Abbas, als Botschafter des Friedens auf Erden. „Welch großartige Nation der heiligen Dreieinigkeit!”</p>
<p>Diese und weitere absurde Aussagen palästinensischer Politiker wie Dschibril Radschub oder des Jerusalemer Muftis, Scheich Muhammad Hussein, sind durch Filmaufnahmen und offizielle Bulletins belegt. Im folgenden Video spricht der palästinensische Minister für die Angelegenheiten Gefangener, Issa Karake, von Jesus als Palästinenser: <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=jucFxnDbG88" target="_blank" >www.youtube.com/watch</a></p>
			]]></content:encoded>
			<category>Arabische Welt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 May 2013 00:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Westerwelle betont Solidarität mit Israel</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//aussenpolitik/detailansicht/aktuell/westerwelle-betont-solidaritaet-mit-israel/</link>
			<description>JERUSALEM (inn) – Deutschland steht an der Seite Israels, gerade in diesen herausfordernden Zeiten. Das betonte Bundesaußenminister Guido Westerwelle bei einem Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Freitag in Jerusalem.</description>
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			JERUSALEM (inn) – Deutschland steht an der Seite Israels, gerade in diesen herausfordernden Zeiten. Das betonte Bundesaußenminister Guido Westerwelle bei einem Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Freitag in Jerusalem.
			<p>„Ich möchte unterstreichen, dass in diesen herausfordernden Zeiten Deutschland zu seinem Partner Israel steht. Wir wollen zusammenarbeiten und wir wollen euch unterstützen. Darum geht es bei Freundschaft, und ich benutze das Wort Freundschaft, das unserer Ansicht nach mehr bedeutet als eine Partnerschaft.“ Das sagte Westerwelle vor Journalisten laut einer Mitteilung aus dem Büro Netanjahus.</p>
<p>Deutschland unterstütze zudem die Bemühungen der USA um eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern. Die Bundesregierung werde tun, was sie kann, „um die Sicherheit und friedliche und langanhaltende Entwicklung für Israel und die gesamte Region zu unterstützen“.</p>
<p>Netanjahu beteuerte seine Freude über Westerwelles Besuch: „Sie sind ein Freund Israels, Kanzlerin (Angela) Merkel ist eine Freundin Israels, Deutschland ist ein Freund Israels“. Der Nahe Osten befinde sich derzeit in einer „enormen und beispiellosen Instabilität“, sagte Netanjahu weiter. Er verfolge Tag und Nacht die sich schnell verändernde Situation um Israel herum. Der Regierungschef betonte: „Ich werde überall hinreisen, ich werde jedes nötige Treffen wahrnehmen und ich tue, was immer auch nötig ist, um die Sicherheit der Bürger Israels zu gewährleisten.“</p>
<p>Westerwelle traf auch mit der israelischen Justizministerin Zippi Livni zusammen. In dem Vieraugengespräch ging es gemäß Angaben aus Delegationskreisen zuvorderst um die Bestrebungen von US-Außenminister John Kerry um eine Wiederaufnahme direkter israelisch-palästinensischer Verhandlungen. Dabei sei auch die Rolle der Politikerin, die in der neuen Regierung für den Friedensprozess verantwortlich ist, thematisiert worden, hieß es nach Angaben des Nachrichtensenders „n-tv“. </p>
<p>Nach dem Gespräch mit dem Bundesaußenminister kritisierte Livni die russische Raketenlieferung an den syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad. Diese werde nichts „zu regionaler Stabilität beitragen, sondern gerade das Gegenteil bewirken“, sagte sie laut der israelischen Tageszeitung „Yediot Aharonot“. „Israel hat das Recht, sich selbst zu verteidigen.“</p>
<p>Westerwelle wird sich auch mit Israels Staatspräsident Schimon Peres treffen. In den Gesprächen soll es vor allem um den Bürgerkrieg in Syrien und den festgefahrenen Friedensprozess gehen. Im Westjordanland will der deutsche Minister mit Vertretern der palästinensischen Regierung zusammenkommen. Am Samstag reist er weiter nach Algerien.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Außenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nach Lob für Mörder: US-Abgeordnete fordern Entlassung von Fatah-Mitglied</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//arabische-welt/detailansicht/aktuell/nach-lob-fuer-moerder-us-abgeordnete-fordern-entlassung-von-fatah-mitglied/</link>
			<description>WASHINGTON / RAMALLAH (inn) – Mehrere US-amerikanische Abgeordnete haben die Entlassung des hochrangigen Fatah-Vertreters Sultan Abu al-Einein gefordert. Der frühere Berater des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas hatte Anfang Mai öffentlich den Mord an dem Israeli Evjatar Borovsky gelobt.</description>
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			WASHINGTON / RAMALLAH (inn) – Mehrere US-amerikanische Abgeordnete haben die Entlassung des hochrangigen Fatah-Vertreters Sultan Abu al-Einein gefordert. Der frühere Berater des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas hatte Anfang Mai öffentlich den Mord an dem Israeli Evjatar Borovsky gelobt.
			<p>In einem Brief an Abbas vom Mittwoch kritisierten die Abgeordneten Al-Eineins „offene Unterstützung“ für den Mord an dem fünffachen Familienvater. Wenn Abbas wirklich gegen Gewalt sei, sei es nicht hinnehmbar, dass er solche Hetze und Aufwieglung in seinen eigenen Reihen dulde. „Wir bitten Sie, schleunigst öffentlich und offiziell Herrn Al-Eineins Bemerkungen anzuprangern und zu verurteilen, und ihn von seiner Position in Ihrer Regierung zu entfernen.“</p>
<p>Der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ zufolge ist das Schreiben von den Abgeordneten Eliot Engel, Ed Royce, Nita Lowey, Brad Sherman und Ted Deutch unterzeichnet.</p>
<p>Evjatal Borovsky war am 30. April von dem Palästinenser Salam Saghal an der Tapuah-Kreuzung im Westjordanland mit einem Messer ermordet worden (Israelnetz berichtete). Al-Einein hatte den Mord öffentlich gepriesen. In einer Ansprache sagte er unter anderem: „Wir bekunden dem heldenhaften Kämpfer, dem aufopfernden Salam al-Saghal, unsere Ehre.“ Und weiter: „Er hat darauf bestanden, seine Ehre zu verteidigen, also ist er gegen den Siedler getreten und hat ihn getötet. Gesegnet sei die Brust, die Salam al-Saghal gestillt hat.“</p>
<p>Ein Video von Al-Eineins Rede, mit englischen Untertiteln, ist hier zu sehen: www.youtube.com/watch?&amp;v=ure4tcWHyGU</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Arabische Welt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Palästinensische Initiative plädiert für einen einzigen Staat</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//arabische-welt/detailansicht/aktuell/palaestinensische-initiative-plaediert-fuer-einen-einzigen-staat/</link>
			<description>RAMALLAH (inn) – Etwa 20 Palästinenser haben am Mittwoch im Westjordanland eine Initiative für eine Einstaatlösung verabschiedet. Die meisten Unterzeichner sind ranghohe Mitglieder der Fatah. Sie werfen Israel vor, durch „rassistische Politik“ eine Zweistaatenlösung unmöglich gemacht zu haben.</description>
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			RAMALLAH (inn) – Etwa 20 Palästinenser haben am Mittwoch im Westjordanland eine Initiative für eine Einstaatlösung verabschiedet. Die meisten Unterzeichner sind ranghohe Mitglieder der Fatah. Sie werfen Israel vor, durch „rassistische Politik“ eine Zweistaatenlösung unmöglich gemacht zu haben.
			<p>Das Dokument ruft zur Gründung eines einzigen demokratischen Staates im Raum zwischen Mittelmeer und Jordan auf. Es wurde nach zwei Jahren Diskussion am 65. Jahrestag der „Nakba“ unterzeichnet – damit bezeichnen Palästinenser die Flucht und Vertreibung von Arabern infolge der israelischen Staatsgründung. Die Initiatoren trafen sich in der Stadtverwaltung von El-Bireh bei Ramallah, wie die Tageszeitung „Ha‘aretz“ berichtet.</p>
<p>Die Initiative nennt sich „Die Volksbewegung für einen demokratischen Staat im historischen Palästina“. Ihre Verfasser sind der Ansicht, „die rassistische israelische Politik der Trennung und Absonderung“ habe die Zweistaatenlösung unrealistisch gemacht. Deshalb sei für die Palästinenser die wünschenswerteste Option, die auch ein Rückkehrrecht gewähren würde: „ein demokratischer Staat für alle seine Bürger, der auf einer demokratischen Verfassung und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte basiert und Freiheit und gleiche Rechte garantiert“. Dies müsse geschehen „ohne Diskriminierung auf Grundlage von Volkszugehörigkeit, Religion, Geschlecht, Hautfarbe, Sprache, Nationalität, politischer Meinung, sozialer Herkunft und Geburtsort“.</p>
<p>Zu den Unterzeichnern gehören zwei Frauen. Neben der Fatah sind weitere Gruppierungen der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) vertreten. Wie genau ein solcher Staat aussehen soll, wollen die Aktivisten nach eigener Aussage noch klären.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Arabische Welt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kanadas Premier beklagt mangelnde Unterstützung für Israel</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//aussenpolitik/detailansicht/aktuell/kanadas-premier-beklagt-mangelnde-unterstuetzung-fuer-israel/</link>
			<description>NEW YORK (inn) – Der kanadische Premierminister Stephen Harper hat eine schwindende Unterstützung des Westens für Israel bemängelt. Er äußerte sich dazu am Donnerstag in New York vor dem „Rat für auswärtige Beziehungen“, einer amerikanischen Denkfabrik.</description>
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			NEW YORK (inn) – Der kanadische Premierminister Stephen Harper hat eine schwindende Unterstützung des Westens für Israel bemängelt. Er äußerte sich dazu am Donnerstag in New York vor dem „Rat für auswärtige Beziehungen“, einer amerikanischen Denkfabrik.
			<p>„Es gibt in unserer Zeit nichts Kurzsichtigeres in den westlichen Hauptstädten als die abschwächende Unterstützung für Israel.“ Israel „ist der eine starke, stabile, demokratische westliche Verbündete“, den wir im Nahen Osten haben, so Harper laut eines Berichts der internationalen englischsprachigen Tageszeitung „Wall Street Journal“.</p>
<p>Harper warnte zudem vor Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen. Es sei „extrem riskant“, unbekannte Menschen zu bewaffnen, „deren Kampfziele wir nicht verstehen“.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Außenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 11:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Wir wollen das Hotel der Israelis bomben”</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//kultur/detailansicht/aktuell/wir-wollen-das-hotel-der-israelis-bomben/</link>
			<description>MALMÖ (inn) – Israel hat das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in der schwedischen Stadt Malmö verpasst. Überschattet wurde der musikalische Wettbewerb durch einen anti-israelischen Vorfall.</description>
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			MALMÖ (inn) – Israel hat das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in der schwedischen Stadt Malmö verpasst. Überschattet wurde der musikalische Wettbewerb durch einen anti-israelischen Vorfall.
			<p>Die israelische Sängerin Moran Mazor trat beim ESC mit dem Lied “Rak Bishvilo“ (Nur für ihn) an. Am Donnerstagabend schied sie im zweiten Halbfinale aus. Von 39 Ländern nehmen insgesamt 26 am Finale des Wettbewerbs am Samstag teil. Ein Video von Mazors Auftritt findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=rYuSe5h-rrg</p>
<p>Bereits am Dienstag wurden drei Mitglieder der israelischen Delegation in Malmö auf der Straße von mehreren Männern angesprochen: “Wo ist das Hotel der Israelis? Wir wollen es bomben.” Einer der Israelis, Alon Amir, gab sich nach eigenen Angaben als Zypriote aus. Gegenüber dem schwedischen Sender „Sveriges Radio“ betonte er: “Das war kein Witz.” Das berichtet die israelische Tageszeitung „Ha‘aretz.“</p>
<p>Etwa 30 Prozent der Einwohner von Malmö sind Muslime. Daniel Sestrajcic, Vorsitzender des Kulturkomitees der Stadt, forderte unterdessen am Mittwoch, Israel zu boykottieren. „Israel kann zurückkehren, wenn Palästina frei ist“, rief er bei einer „Nakba“-Demonstration. Damit gedenken Araber der „Katastrophe“ von Flucht und Vertreibung infolge der israelischen Staatsgründung vor 65 Jahren.</p>
<p>Der schwedische Abgeordnete Rolf K. Nilsson verurteilte Sestrajcic, der auf diese Weise Malmö in den Ruf einer “antisemitischen, antijüdischen und anti-israelischen Stadt“ bringe. Im vergangenen Jahr wurde eine Bombe beim jüdischen Gemeindezentrum gezündet und das Gebäude verwüstet. Niemand wurde verhaftet und die Polizei erklärte, dass es kein Hassverbrechen gewesen sei. </p>
			]]></content:encoded>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Russland bleibt bei Waffenlieferung für Syrien</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//aussenpolitik/detailansicht/aktuell/russland-bleibt-bei-waffenlieferung-fuer-syrien/</link>
			<description>JERUSALEM / MOSKAU (inn) – Russland hält an seinem Rüstungshandel mit Syrien fest – trotz Bitten von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, die Lieferung abzusagen. Unterdessen ist der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, in Israel eingetroffen, um dort über die Lage in Syrien zu sprechen.</description>
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			JERUSALEM / MOSKAU (inn) – Russland hält an seinem Rüstungshandel mit Syrien fest – trotz Bitten von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, die Lieferung abzusagen. Unterdessen ist der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, in Israel eingetroffen, um dort über die Lage in Syrien zu sprechen.
			<p>Russlands Außenminister Sergej Lawrow teilte am Donnerstag mit, sein Land werde an dem bereits unterzeichneten Waffenhandel mit der syrischen Regierung festhalten. Dabei gehe es um die Lieferung von Luftwaffen zur Verteidigung. Das meldet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Russland wolle keine internationalen Gesetze brechen, aber auch nicht seinen guten Ruf als Waffenlieferant verlieren, sagte Lawrow weiter. Er betonte, sein Land werde jedoch keinen neuen Waffenhandel mit Syrien abschließen.</p>
<p>Netanjahu hatte sich am Dienstag mit Präsident Wladimir Putin in Russland getroffen (Israelnetz berichtete). Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz hatte Putin ohne nähere Erläuterungen erklärt, im Blick auf die Lage in Syrien müssten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.</p>
<p>Unterdessen ist CIA-Direktor Brennan kurzfristig in Israel eingetroffen. Am Donnerstag traf er sich in Tel Aviv mit Verteidigungsminister Mosche Ja‘alon, um mit diesem vor allem über die Lage in Syrien zu sprechen. Dabei ging es um die Möglichkeit, dass chemische Waffen aus Syrien in die Hände der schiitischen Hisbollah-Miliz und anderer Gruppen gelangen könnten. </p>
			]]></content:encoded>
			<category>Außenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ultra-Orthodoxe demonstrieren gegen Einberufung</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//gesellschaft/detailansicht/aktuell/ultra-orthodoxe-demonstrieren-gegen-einberufung/</link>
			<description>JERUSALEM (inn) – Rund 30.000 Israelis haben am Donnerstag in Jerusalem gegen die geplante Rekrutierung ultra-orthodoxer Juden protestiert. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden elf Menschen verletzt.</description>
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			JERUSALEM (inn) – Rund 30.000 Israelis haben am Donnerstag in Jerusalem gegen die geplante Rekrutierung ultra-orthodoxer Juden protestiert. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden elf Menschen verletzt.
			<p>Die Initiative für die Protestwache gegen das „Einberufungsedikt“ vor dem Rekrutierungsbüro kam von der ultra-orthodoxen Gruppierung „Eda Haredit“. „Wir sagen ‚nein‘ zur Einberufung von Jeschiva-Studenten, selbst wenn wir alle gezwungen werden, massenweise ins Gefängnis zu gehen“, sagte der Sprecher der Demonstration, Pini Rosenberg, laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“. „Wir haben 2.000 Jahre lang überlebt und werden auch diese geistige Zerstörung überleben.“ Auf der anderen Straßenseite veranstalteten einige ultra-orthodoxe Soldaten eine Gegendemonstration.</p>
<p>Über Megaphone und Flugblätter riefen die Organisatoren die Demonstranten auf, sich jeglicher Provokation zu enthalten. Dennoch gab es gewaltsame Auseinandersetzungen. Sechs Beamte und fünf Demonstranten erlitten Verletzungen. Acht Personen wurden festgenommen.</p>
<p>„Es ist uns allen klar, dass dies nur eine kleine Zahl Demonstranten ist im Vergleich zu den Zehntausenden gottesfürchtigen Demonstranten“, kommentierte Rosenberg die Gewalt. „Wir haben keine Kontrolle über die Jugend.“ </p>
<p>Der 15-jährige Jeschiva-Student Zvi machte die Sicherheitskräfte mit für die Eskalation verantwortlich: „Es wäre hier viel ruhiger, wenn die Polizei überhaupt nicht aufgetaucht wäre. Die Steine wurden von etwa 20 gelangweilten Typen geworfen. Nichtsdestotrotz war es blasphemisch.“</p>
<p>Der Protest steht unter der Überschrift „Versammlung der Zehntausenden“ – obwohl er nur für 5.000 Teilnehmer genehmigt wurde. Die „Eda Haredit“ wirft der Regierung vor, gezielt „Edikte“ gegen die ultra-orthodoxe Bevölkerung zu erlassen.</p>
			]]></content:encoded>
			<category>Gesellschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kommentar: Israel droht mit Sturz Assads</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//aussenpolitik/detailansicht/aktuell/kommentar-israel-droht-mit-sturz-assads/</link>
			<description>JERUSALEM / DAMASKUS (inn) – Ein „hoher israelischer Offizieller“ habe mit einem Eingreifen in Syrien und einem Sturz des Präsidenten Baschar al-Assad gedroht, falls dieser auf die Luftangriffe gegen Ziele bei Damaskus reagieren sollte. Das berichtet die „New York Times“, ohne den Namen des Israelis zu nennen. Der habe sich selber an die Zeitung gewandt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
			JERUSALEM / DAMASKUS (inn) – Ein „hoher israelischer Offizieller“ habe mit einem Eingreifen in Syrien und einem Sturz des Präsidenten Baschar al-Assad gedroht, falls dieser auf die Luftangriffe gegen Ziele bei Damaskus reagieren sollte. Das berichtet die „New York Times“, ohne den Namen des Israelis zu nennen. Der habe sich selber an die Zeitung gewandt.
			<p><p>“Israel wird weiterhin den Transfer moderner Waffen an die Hisbollah verhindern. Eine Übergabe solcher Waffen an die Hisbollah könnte die ganze Region destabilisieren und gefährden”, habe der Unbekannte gesagt. Diese anonyme direkte Warnung Israels an die Syrer wurde von den israelischen Medien aufgegriffen und prominent als Aufmacher während des Schavuot-Festes (Wochenfest) verbreitet.</p>
<p>“Sollte der syrische Präsident Assad mit einem Angriff auf Israel reagieren oder seine terroristischen Verbündeten zu einem Schlag gegen Israel auffordern, würde Assad sein Regime aufs Spiel setzen. Denn Israel wird zurückschlagen.” Weiter soll der Offizielle erklärt haben, dass Israel sich bisher aus dem syrischen Bürgerkrieg herausgehalten habe. Doch das könnte sich ändern.</p>
<p>Die „New York Times“ nennt ihre Quelle nicht. Deshalb lässt sich nicht nachprüfen, wie echt diese erstmalige israelische Warnung seit Ausbruch des „arabischen Frühlings“ ist, Partei zu ergreifen und aktiv den Sturz eines arabischen Diktators zu betreiben.</p><h4>Bislang keine konkrete Reaktion auf Angriffe</h4><p>Es hat in den vergangenen Wochen drei mysteriöse Luftangriffe in Syrien und nahe der syrischen Grenze im Libanon gegeben. Israel hat offiziell nicht bestätigt, die Luftangriffe durchgeführt zu haben. Neben einem „Forschungszentrum“ nahe Damaskus, wo angeblich hochmoderne Raketen an die Hisbollah-Miliz im Libanon übergeben worden seien, sollen israelische Kampfflugzeuge auch Lagerräume am Flughafen von Damaskus und einen unbekannten Ort im Libanon angegriffen haben.</p>
<p>Außer verbalen Beschuldigungen, wonach Israel für die weithin in der syrischen Hauptstadt sichtbaren Explosionen bei Damaskus verantwortlich gewesen sei, kam aus Syrien keine konkrete Reaktion. Assad habe den Palästinensern in Syrien freigestellt, künftig entlang der seit 40 Jahren weitgehend ruhigen Grenze auf den Golanhöhen israelische Stellungen anzugreifen. Doch dem Aufruf folgten noch keine Taten.</p>
<p>Gleichwohl schlagen immer häufiger auf israelischem Gebiet Granaten aus Syrien ein, so auch am Mittwoch am Hermonberg. Die Granaten und Raketen sowie Schüsse aus Syrien haben bisher keinen ernsthaften Schaden angerichtet. Die Israelis beschwerten sich zwar bei der UNO über diese Grenzverletzungen, beeilten sich aber, sie als „Querschläger“ der innersyrischen Kämpfe zu bezeichnen. Sie wurden also nicht als gezielte Attacken auf Israel oder als Kriegserklärung interpretiert. Entsprechend gelten auch die israelischen Luftangriffe nicht als Kriegserklärung.</p>
<p>Die Luftangriffe gegen Einrichtungen der syrischen Regierung und Armee wurden innerhalb Syriens widersprüchlich interpretiert. Die syrische Regierung beschuldigte Israel, mit den „terroristischen Rebellen“ gemeinsame Sache gemacht zu haben. Propagandistisch fühlte sich Assad gestärkt, weil er Opfer des „zionistischen Feindes“ geworden sei. Umgekehrt jubelten die Rebellen, dass strategische Stellungen der Regierung getroffen und Assad geschwächt worden sei.</p><h4>Syrische Kämpfe längst international</h4><p>Weltweit wurden die angeblichen israelischen Angriffe verurteilt, weil sie den syrischen Bürgerkrieg „internationalisieren“ würden. Dabei wurde übersehen, dass der Libanon mehrfach von Syrien aus bombardiert worden ist, dass die Türkei mehrfach Opfer tödlicher Attacken geworden ist und dass jordanische Grenzposten von Syrien aus beschossen worden sind. Zudem bedeutet ein Strom von Hunderttausenden Flüchtlingen aus Syrien eine ernsthafte Gefahr für die Stabilität Jordaniens, des Libanon, des Irak und des Südens der Türkei. Kämpfer der Hisbollah aus dem Libanon und Revolutionäre Garden des Iran beteiligen sich nachweislich an den Kämpfen in Syrien. Eine „Internationalisierung“ ist längst Tatsache. Dazu gehört auch die Stationierung deutscher Patriot-Raketen im Süden der Türkei. </p>
<p>Politische Beobachter in Israel haben bisher einen Krieg zwischen Israel und Syrien ausgeschlossen. Das Assad-Regime könne derzeit keine Kräfte für eine Konfrontation mit Israel frei machen, solange seine Militärs gegen Rebellen im ganzen Land angehen.</p>
<p>Die Opposition in Syrien besteht aus unterschiedlichen Gruppierungen, wobei Al-Qaida und islamistische Organisationen schon Krieg gegen Israel angekündigt haben, sowie Assad gestürzt sei. Sie könnten versuchen, Israel zu provozieren. Genauso waren die bislang unbewiesenen Behauptungen über einen Einsatz von Giftgas durch Regierungstruppen ein Versuch, die Amerikaner in den Syrienkonflikt zu ziehen. Die Rebellen versprechen sich so einen schnelleren Sturz Assads.</p>
<p>Mit Giftgas sei eine „rote Linie“ überschritten, hatte US-Präsident Barack Obama verkündet. Doch Washington bleibt vorsichtig, solange nicht einwandfrei nachgewiesen ist, ob Sarin und anderes Giftgas gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt worden ist und wer es getan hat, die Regierung oder gar die Rebellen. </p></p>
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			<category>Außenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 12:57:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>See Genezareth leicht gestiegen</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//nachrichten/detailansicht/aktuell/see-genezareth-leicht-gestiegen/</link>
			<description>TIBERIAS (inn) – Außergewöhnlicher Monat: Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen ist der See Genezareth in einem Mai gestiegen. In der Gegend des Gewässers fielen am Mittwoch binnen weniger Stunden rund 30 Millimeter Regen.</description>
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			TIBERIAS (inn) – Außergewöhnlicher Monat: Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen ist der See Genezareth in einem Mai gestiegen. In der Gegend des Gewässers fielen am Mittwoch binnen weniger Stunden rund 30 Millimeter Regen.
			<p>Nach Angaben der israelischen Wasserbehörde war die größte Niederschlagsmenge am Berg Arbel nordwestlich von Tiberias zu verzeichnen. Dort wurden 33,6 Millimeter Regen gemessen. An der Jordanstation südlich des Sees Genezareth waren es 28,8 Millimeter. Durch die Niederschläge erhöhte sich der Pegel des Gewässers um zwei Zentimeter, sank aber bis zum Abend durch den Wasserverbrauch wieder um einen halben Zentimeter.</p>
<p>Im April hat in Israel die Trockenperiode begonnen. Regenfälle sind in dieser Zeit sehr selten. Bislang war der späteste Zeitpunkt nach Ende der Regenperiode, an dem der See stieg, der 29. April 2006. Dies berichtet der Radiosender „Galei Zahal“.</p>
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			<category>Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 12:15:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Antisemitische Geschwister</title>
			<link>http://www.israelnetz.com//hintergrund/detailansicht/aktuell/antisemitische-geschwister/</link>
			<description>Im Februar 1970 ereigneten sich in Deutschland eine Reihe von antisemitisch motivierten Terroraktionen mit 55 Todesopfern. Anders als der zwei Jahre später verübte Angriff auf die israelische Olympiamannschaft haben diese in der Erinnerung der Deutschen keinen Ort gefunden. Mit einem fesselnden Geschichtswerk wendet sich der Politologe Wolfgang Kraushaar gegen das Vergessen und verweist auf die Beteiligung deutscher linksradikaler Gruppen am Terror gegen Juden.</description>
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			Im Februar 1970 ereigneten sich in Deutschland eine Reihe von antisemitisch motivierten Terroraktionen mit 55 Todesopfern. Anders als der zwei Jahre später verübte Angriff auf die israelische Olympiamannschaft haben diese in der Erinnerung der Deutschen keinen Ort gefunden. Mit einem fesselnden Geschichtswerk wendet sich der Politologe Wolfgang Kraushaar gegen das Vergessen und verweist auf die Beteiligung deutscher linksradikaler Gruppen am Terror gegen Juden.
			<p><p>Die Terroraktionen, betont Kraushaar, seien allein schon aufgrund ihrer zeitlichen und örtlichen Dichte bemerkenswert. Sie alle fanden innerhalb von zwei Wochen in München statt oder wurden von dort aus koordiniert. Außerdem sei an ihnen eine, wenn auch lose, Zusammenarbeit zwischen palästinensischen Freischärlern und Linksradikalen aus Deutschland festzumachen. Dafür trägt Kraushaar eine Reihe von Indizien zusammen. Gemeinsamer Nenner sei eine Opferideologie, derzufolge der Staat Israel mit westlichen Verbündeten die Palästinenser entrechtet hat.</p>
<p>Bemerkenswert seien die Terroraktionen jedoch auch, weil sie eine „neue Eskalationsstufe“ im Terrorismus markierten: Mit der versuchten Entführung einer Maschine der israelischen Fluggesellschaft EL AL am 10. Februar 1970, die in einem tödlichen Handgemenge endete, war Deutschland zum ersten Mal Schauplatz des internationalen Terrorismus. Beim Brandanschlag auf ein Gebäude der Israelitischen Kultusgemeinde in München, vermutlich verübt durch Linksradikale, wurde zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg ein Holocaust-Überlebender auf deutschem Boden umgebracht. Bei zwei Paketbomben-Anschlägen am 21. Februar versuchten Terroristen, in diesem Fall Palästinenser, zum ersten Mal, Zivilflugzeuge zum Absturz zu bringen.</p><h4>Mangelhafte Aufklärung</h4><p>Dass die Palästinenser besonders seit Ende der 1960er Jahre zu terroristischen Mitteln greifen, weil sie der militärischen Überlegenheit Israels sonst nichts entgegenzusetzen haben, ist unbestritten. Kraushaar skizziert die Entwicklungsschritte, die dorthin führten. Der Fokus liegt dann aber auf den Ereignissen im Februar 1970, deren Hergang, Hintergrund und strafrechtlicher Aufbereitung. Letztere schätzt Kraushaar als „mehr als nur ernüchternd“ ein: Kein einziger der Täter musste sich vor Gericht verantworten, teils, weil die Ermittlungen ins Leere liefen, teils, weil die bereits Inhaftierten in arabische Länder abgeschoben wurden. „Mangelnder politischer Wille“ stehe dahinter: Die Bundesregierung unter Willy Brandt habe den als einseitig empfundenen pro-israelischen Kurs früherer Bundesregierungen überwinden und eine Annäherung an die Palästinenser in die Wege leiten wollen.</p>
<p>Kraushaar betont die Ironie dieses Gedankens angesichts des Ortes München, dessen Name für die Annäherung der Westmächte an die Nationalsozialisten im Jahr 1938 steht und der nun Ort neuer Gewalt gegen Juden wurde. Ironie liegt aber auch im Blick nach vorne: Nicht nur, dass sich 1970 bereits jene Lässigkeit ankündigte, die zwei Jahre später das Massaker gegen die israelische Olympiamannschaft erst ermöglichte. Hinzu kommt, dass bei beiden Ereignissen dieselben Personen für die Sicherheit verantwortlich waren.</p>
<p>Der Gang durch die fast 900 Seiten lohnt sich allein schon wegen des Verweises auf diese geschichtlichen Zusammenhänge. Hinzu kommt der flüssige Schreibstil Kraushaars, der die historischen Ereignisse gekonnt aufbereitet. Der Hamburger Politologe schildert die Vorgänge detailreich, vom Wetter jener Tage, den Faschings-Festivitäten, den Ermittlungen und Augenzeugen-Berichten bis hin zu den Reaktionen in den Medien. Sowohl das Buch als auch die Geschehnisse, von denen es erzählt, sind der Aufmerksamkeit wert.</p>
<p>Wolfgang Kraushaar, „Wann endlich beginnt bei euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?“, Rowohlt, 880 Seiten, 34,95 Euro, ISBN 978-3-498-03411-5</p></p>
			]]></content:encoded>
			<category>Hintergrund</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 12:02:00 +0200</pubDate>
			
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