Außenpolitik | 01.11.2012

Der UN-Sondergesandte Robert Serry (Archivbild) sicherte Israelis und Palästinensern Hilfe bei Friedensverhandlungen zu.

Der UN-Sondergesandte Robert Serry (Archivbild) sicherte Israelis und Palästinensern Hilfe bei Friedensverhandlungen zu.
Foto: UN Photo/Paulo Filgueiras

Peres empfängt UN-Gesandten Serry

JERUSALEM (inn) – Der UN-Sondergesandte für den Nahen Osten, Robert Serry, hat sich für weitere Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern ausgesprochen. Mittwochnacht kam er mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres zusammen.

Serry sagte bei dem Treffen, dass sich beide Seiten des israelisch-palästinensischen Konfliktes bewusst seien, wie sie einen Frieden erreichen könnten. Zudem blieben beide einer Zweistaatenlösung verpflichtet, fügte er laut der Zeitung „Jerusalem Post“ hinzu.

Peres und Serry waren sich darüber einig, dass es jetzt keinen Sinn habe, konkrete Schritte zu tätigen. Durch die bevorstehenden Wahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Israel sei die gegenwärtige Situation dafür ungeeignet.

Der israelische Staatspräsident möchte die Friedensverhandlungen dennoch nicht bis nach den beiden Wahlen, Mitte Januar 2013, auf Eis legen. „Wir können mit den Palästinensern keinen Frieden über Nacht erreichen, aber wir können die Verhandlungen aufnehmen“, betonte Peres. Allerdings habe er dem palästinensischen Präsidenten, Mahmud Abbas , geraten, seinen Antrag auf eine Aufwertung des Status bei der UN auf einen Termin nach den Wahlen zu vertagen.

Serry äußerte sich bei seinem Besuch in Israel über die „unruhigen Zeiten“, die Israelis und Palästinenser in der Zukunft erwarteten. Er hoffe, dass diese auf konstruktive Weise gelöst werden könnten. Beiden Seiten sicherte er die Hilfe der UN beim Aushandeln eines Friedens zu.

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