Außenpolitik | 20.08.2012

Die "United Church of Canada" boykottiert künftig Produkte aus Siedlungen wie Givat Se'ev.

Die "United Church of Canada" boykottiert künftig Produkte aus Siedlungen wie Givat Se'ev.
Foto: Johannes Gerloff, Israelnetz

Offizielle Kirchenpolitik: Boykott von Produkten aus Siedlungsgebieten

OTTAWA (inn) – Die größte protestantische Gemeinschaft in Kanada, die „United Church of Canada“, hat den Boykott von Produkten aus israelischen Siedlungsgebieten am Wochenende offiziell anerkannt. Damit ist er Teil einer verbindlichen Kirchenpolitik.

Der Beschluss ruft alle Gemeindemitglieder auf, „jegliche Produkte, die aus den Siedlungsgebieten kommen“, zu vermeiden. Ferner fordert die Satzung die kanadische Regierung auf, „Produkte aus den Siedlungsgebieten als diese zu kennzeichnen und deutlich von den Produkten aus Israel abzugrenzen“. Wie genau der Boykott ablaufen soll, will die Gemeinschaft in den nächsten Wochen bekannt geben, berichtet die Tageszeitung „Ha‘aretz“.

Dem Beschluss war eine hitzige Debatte vorausgegangen (Israelnetz berichtete).

7 Kommentare

tomcat | 12.09.2012 | 23:14

Tip!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Geht bitte mal auf "Israelheute.com": www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/22377/Default.aspx

Dort gibt´s ein interessantes Wiederaufforstungsprojekt.

Nachdem vor ein paar Jahren ein schweres Feuer im Karmelgebirge viel Schaden angerichtet hat, kann man jetzt für 12.50E einen Baum für Israel kaufen.

Wär doch was nettes?!?!?!

Ott Joachim | 21.08.2012 | 16:55

Wie unsagbar traurig ist dies, dass "angebliche Christen" Gottes Volk so etwas antun. Jesus Christus war Jude, die gesamte Heilige Schrift ist eindeutig. Israel ist und bleibt Gottes auserwähltes Volk, wehe denen, die ihnen schaden wollen. Ein aus Gnade wiedergeborener Mensch liebt dieses Volk, denn es ist unser ersterwählter Bruder.

 

Schande über diese "abgefallene Christenheit", sehr, sehr traurig und beschämend, was denken denn da die lieben Israelis über uns, die wir uns auch so nennen. Es schmerzt sehr dieser tiefe Wandel. Der Ewige segne Sein Volk und Er hat und wird es auch weiter segnen und bewahren und über alle Völker erheben. Ich verschenke gerne Waren aus Israel, wie z.B. Obst, ja, in kleinen Mengen, doch auch so kann man seine Liebe zu Gottes Volk ausdrücken, oder indem wir uns um Holocaustopfer kümmern, nicht nur verbal, auch finanziell. Ich wünsche mir eine tiefe Buße der sogenannten Christenheit, doch es kommt, wie es geschrieben steht, "der große Abfall" ist mitten im Gange. Hoffentlich bleibt ein Großteil unseres deutschen Volkes Israel treu!

Tiqvah Bat Shalom | 21.08.2012 | 13:56

Möge der ALLMÄCHTIGE, der Himmel und Erde schuf und sich nennt: HERR ZEBAOT, der G"TT ISRAELS!, jedem geben wie er verdient, unabhängig von Wohnort, ob Christ, Buddhist, Muslim, Atheist usw. ER hat schon am Anfang gesagt wie ER die Menschen "sortieren" wird.... 1 Mose 12: "

3 Alle, die dir und deinen Nachkommen Gutes tun, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand euch Böses wünscht, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesonnen sind.«" Dies ist die Grundlage wie ER die Völker und jeden einzelnen bei SEINEM Gericht richten wird! So wollen wohl unsere Feinde an unserer Vernichtung arbeiten, doch bei jedem bösen Gedanken, hasserfülltem Gefühl das sie uns entgegenbringen - jedes böse Wort und jede böse Tat bringen sie ihrem Ende immer näher....!!!

Matthias Spilker | 20.08.2012 | 20:58

Die kanadische Kirche passt sich unser Evangelisch-Lutherischen Kirche an, aber es stand schon in der Offenbarung unter der Gemeinde Laodicea, dass die letzten Christen vor dem alles entscheidenden Ende lau sind und alles, was Gott vorhergesagt hat, wird eintreffen.Wir können nur beten, dass viele sich dieser Lauheit nicht annehmen sondern sich läutern lassen.

Arthur Klenk | 20.08.2012 | 18:40

Es ehrt eine Kirche, nach Gerechtigkeit zu streben. Allerdings. wer im Glashaus sitzt, sollte sich überlegen, ob er mit Steinen um sich wirft, und lieber erst vor der eigenen Haustüre kehren. Ob die Ureinwohner Kanadas immer gerecht behandelt wurden und ihnen Gerechtigkeit widerfuhr, das wäre auch etliche Fragen und einen Beschluss wert...

Patrik Greeven | 20.08.2012 | 18:25

Bereits im Juni diesen Jahres hat auch der propalästinensische Verein pax christi (www.paxchristi.de) zum Boykott bzw. zur gesonderten Kennzeichnung israelischer Produkte in Deutschland aufgefordert.

 

Es wird so langsam mal wieder Zeit für mich, mich als Deutscher für solche Vereine fremdzuschämen...

Andreas Schroth | 20.08.2012 | 16:37

Die Entscheidung der „United Church of Canada“ empfinde ich als Neuauflage der Nürnberger Gesetze. Es sind die Getauften, die diese Entscheidungen getroffen haben.

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