Außenpolitik | 26.10.2012

Italiens Premier Mario Monti sieht Israel als Inspiration, wenn es um die Kooperation von Staaten geht.
Foto: Forum PA, flickr | CC-BY-NC 2.0
„Wir weisen Bedrohungen für die regionale Stabilität und die Leugnung des Holocaust absolut zurück“, betonte Monti mit Blick auf den Iran. Laut einer Mitteilung aus Netanjahus Büro fügte er hinzu, Italien sehe „Europas Sicherheit in Israels Sicherheit“. Als „Start-Up“-Nation, sei Israel ein Vorbild für die Welt. Bei der Zusammenarbeit zwischen Staaten sei es eine Inspiration.
Die Sanktionen gegen den Iran bezeichnete Monti effektiv. Er gehe davon aus, dass diese zu einer Änderung des iranischen Atomprogramms führen. Der italienische Premier zeigte sich zudem besorgt über den palästinensischen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Er drückte seine Solidarität mit den in Südisrael lebenden Menschen aus.
Monti war mit einer sechsköpfigen Delegation nach Israel gekommen. Beide Seiten unterzeichneten insgesamt fünf Abkommen, unter anderen in den Bereichen Sicherheit, Wirtschaft und Kultur.
1 Kommentar
Es tut gut, von einem Staatsmann derart eindeutige Aussagen zu hören.
Dass Herr Monti mit seiner Sicht der Lage nicht hinter dem Berg hält, auch nicht irgendwelche Beschwichtigungen anhängt, das freut mich herzlich.
Wäre es denkbar, dass Frau Ashton bei Herrn Monti "Nachhilfeunterricht " nehmen könnte ? ? ?
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