| 17.08.2012

Kanadas größte protestantische Kirche will künftig "Nein" zu so genannten Siedlungsprodukten sagen.
Foto: I am I.A.M. | CC-BY-NC 2.0
Bei der Versammlung am Mittwoch in Ottawa wurde mehr als sechs Stunden über das Für und Wider eines Boykotts diskutiert, berichtet der „Toronto Star“. Die Mitglieder des Kirchenrats hätten beide Seiten ausführlich zu Wort kommen lassen. Mit der Diskussion und anschließenden Abstimmung sei die Kirche der Empfehlung eines internen Berichts vom vergangenen Mai gefolgt, der nicht nur den Boykott fordert, sondern die „israelische Besatzung von palästinensischen Gebieten als die größte Herausforderung für eine Zweistaatenlösung im Nahen Osten“ bezeichnet.
Bruce Gregersen, Mitglied und Sprecher des Kirchenrates, bezeichnete die Entscheidung als einen „wichtigen Schritt“ und bekräftigte den Bericht vom Mai. „Der Rat hat sich seine eigene Meinung gebildet – trotz der Lobby, die gegen diesen Report mobil gemacht hat.“ Nach der Veröffentlichung hatten in den vergangenen Monaten Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft in Kanada gemeinsam mit neun konservativen und liberalen Senatoren, die der „United Church of Canada“ angehören, gegen den Bericht protestiert. Schimon Fogel, Leiter des Zentrums für israelische und jüdische Angelegenheiten, nannte das Papier der Kirche „empörend und einseitig“.
Ob der Boykottaufruf zu einer offiziellen und verbindlichen Kirchenpolitik werden soll, muss eine weitere Abstimmung am heutigen Freitag entscheiden. Dazu werden 350 Delegierte aus ganz Kanada erwartet.
4 Kommentare
Sehr geehrte Damen und Herren
Einmal mehr ist die christliche Religion den tückischen Verführungen vom Widersacher NICHT GEWACHSEN!
Sie können nicht einmal zwischen dem Gehorsam zur Bibel und dem modernen Missbrauch von Schlagworten, wie Humanität, Menschenrecht u.s.w. unterscheiden.
Doch der HERR hat uns durch den Apostel Paulus wissen lassen, dass ER GEWALTIGE IRRTÜMER in die Welt senden wird.
Auch die falsche Handhabung von "Humanität" ist so ein Irrtum, der heute überall praktiziert wird. Man kennt auch die Religion, woher dieses Gemisch von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit stammt.
Die Reformierten sollen nur noch mehr von der Bibel weg, mit Festen und Feiern, auf die Menschen schauen. Die Sache wird immer schlimmer. Doch der HERR, HERR wird an seiner Schrift KEIN Jota ändern. Somit werden diese "frommen" Leute eines Tages merken, wie weit sie von der biblischen Realität weg gekommen sind.
Zuletzt muss man wissen, dass sich an Israel und an der Bibel die Geister trennen werden – und das in großem Ausmaß.
Nur ist es ratsam, sich selber zu prüfen, auf welcher Seite man steht einen Mittelweg gibt es nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Nänny
Damit löst man nicht die Problematik, wo jemand wohnen, arbeiten, und ein Leben in Freiheit, Unabhängigkeit, verantwortlich leben will und kann. Man schadet dem Menschen. Kirchen sollten sich schämen derartige Beschlüsse zu fassen. Wer redet über die Feindseligkeit in den Herzen der Menschen, wo sind denn Maßnahmen, die die Feindseligkeit überwinden? Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen. Man gefährdet damit auch die Arbeitsplätze der "Palästinenser" und trägt nicht zur Verständigung bei. Kauft nicht bei Juden hatten wir schon und das war uns nicht zum Segen! Gruß Otto Pufe
Die, welche solch einen Entscheid treffen, können keine Christen sein, die die Bibel kennen. Sonst wüssten sie, dass die sogenannten Siedlungen den Israeli gehören.
Warum lasst ihr euch alle von den Medien verführen? Geht nach Israel und prüft die Situation. Schaut euch das Land an, die Wirtschaft , die Menschen. Und wenn ihr es nicht schafft, dort hin zu gehen, seid einfach ruhig!!!!!!!
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