Arabische Welt | 19.09.2012

Die Hauptverwaltung der Weltbank in Washington D.C.
Foto: Dodo, flickr | CC-BY 2.0
Nur starke Investitionen im privaten Sektor würden nachhaltiges Wirtschaftswachstum mit sich bringen, heißt es in dem Bericht zur Überwachung der palästinensischen Wirtschaft. Dieser erscheint zweimal im Jahr und soll Geldgebern einen Überblick über die wirtschaftliche und finanzielle Lage in den Autonomiegebieten verschaffen.
Die Weltbank kritisierte die „geographische Zerissenheit“ im Westjordanland. Diese wirke sich schädigend auf die palästinensische Wirtschaft aus. Besonders bedeutend sei der Grund in Zone C, die vollständig von Israel kontrolliert wird. Dort befänden sich das meiste landwirtschaftlich nutzbare Land und die meisten natürlichen Ressourcen. „Zugang zu Zone C hat das Potential, eine zentrale Rolle, bei der Entwicklung von Unternehmen in den Bereichen Bau, Telekommunikation, Landwirtschaft und Tourismus zu spielen“, heißt es in dem Bericht.
Das Westjordanland ist in drei Zonen aufgeteilt: A-Zone, unter alleiniger palästinensischer Sicherheitskontrolle und Zivilverwaltung, B-Zone, palästinensische Zivilverwaltung, aber israelische Sicherheitskontrolle, und C-Zone, alleinige israelische Sicherheitskontrolle und Zivilverwaltung.
Mariam Sherman, die für die palästinensischen Gebiete zuständige Landesdirektorin der Weltbank, forderte Geldgeber der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zum sofortigen Handeln auf. Sie betonte: „Aber selbst mit dieser finanziellen Hilfe kann nachhaltiges Wirtschaftswachstum nicht erreicht werden, ohne dass die Barrieren entfernt werden, die die Entwicklungen im privaten Sektor verhindern. Vor allem in der Zone C.“
Haushaltsdefizit von 1,5 Milliarden Dollar
Der Bericht prognostiziert der PA zum Ende dieses Jahres ein Haushaltsdefizit von 1,5 Milliarden Dollar. Bislang gebe es Zusagen von Spendern über rund 1,1 Milliarden Dollar. Die Gebernationen, die sich am kommenden Sonntag auf einer Spendenkonferenz in New York versammeln, seien aufgefordert, weitere 400 Millionen Dollar zu spenden.
Israelischer Sprecher: Araber müssen mehr helfen
Jigal Palmor, ein Sprecher des israelischen Außenministeriums, wies anlässlich des Berichts darauf hin, dass Israel bereits zahlreiche Straßensperren im Westjordanland entfernt und zusätzliche Arbeitsgenehmigungen für Palästinenser ausgestellt habe, die in Israel arbeiten wollen. Der Tageszeitung „Jerusalem Post“ zufolge forderte er arabische Länder wie Katar und Saudi-Arabien dazu auf, die Palästinenser finanziell mehr zu unterstützen und nicht nur „leere Stellungnahmen“ zu veröffentlichen.
Der gesamte Bericht der Weltbank findet sich unter www.worldbank.org/we.
2 Kommentare
Also Punkt eins: dass Israel die arabischen Ländern auffordert mehr palästina zu unterstützen stehe ich voll hinter. Aber was passiert wenn die Araber oder die Welt spendet: Israel nimmt alles zu sich ohne mit der Wimper zu zucken. Alleine der Spruch: , dass Israel bereits zahlreiche Straßensperren im Westjordanland entfernt und zusätzliche Arbeitsgenehmigungen für Palästinenser ausgestellt habe, die in Israel arbeiten wollen. Hahaha danke!!! Die Palästina müssen Tunnel bauen um zu essen zu kriegen, die Israelis hingegen werden mit Samthandschuh angefasst, weil damals hitler sie und auch darunter deutsche, Russen und und und vergast und erschossen hat. Nicht nur die Juden wurden gefoltert auch sie foltern ohne Rücksicht. Sobald man den Juden nein sagt, zeigen sie ihre Tränen und vergleichen alles mit der zeit von hitler, nur waren wir nicht die folterer. In Kuba wurden auch viele misshandelt bekriegt und und und aber wer denkt an die??? Keiner und trotzdem lachen die Fröhlich weiter.
Alle gegen Israel,also ICH UND VIELE MEINER GLAUBENSGESCHWISTER LIEBEN , UNTERSTÜTZEN UND BETEN FÜR EUCH:
SHALOM;SHALOM:
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