Arabische Welt | 02.08.2012

Die Vereinigten Arabischen Emirate unterstützen die palästinensischen Flüchtlinge im Gazastreifen – hier die Hauptstadt Abu Dhabi.

Die Vereinigten Arabischen Emirate unterstützen die palästinensischen Flüchtlinge im Gazastreifen – hier die Hauptstadt Abu Dhabi.
Foto: Rüdiger Meier / Wikipedia | CC-BY-SA 3.0

Palästinensische Flüchtlinge bekommen Ramadan-Spende

ABU DHABI (inn) – Die Vereinigten Arabischen Emirate haben umgerechnet rund 220.000 Euro an das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) gespendet. Das Geld soll den palästinensischen Flüchtlingen in Gaza während des Fastenmonats Ramadan helfen.

Die Spende ermöglicht warme Mahlzeiten für 11.645 Familien im Gazastreifen, die unter Armut leiden. Zusätzlich soll sie den Flüchtlingen finanzielle Unterstützung bringen und Kleidung verschaffen, berichtet die UNRWA auf ihre Website.

Der UNRWA-Vertreter Peter Ford lobte die Emirate für ihre andauernde Hilfe: „Die Flüchtlinge sind auf unsere Essensausgabe angewiesen. Dieser Beitrag wird uns behilflich sein, den Bedarf der Bevölkerung während des Ramadan zu decken.“

In den vergangenen fünf Jahren hat der Golfstaat über fünf Millionen US-Dollar gespendet, um Nahrungsmittel für palästinensische Flüchtlinge zur Verfügung stellen zu können.

2 Kommentare

Ghaleb | 06.08.2012 | 13:11

@Rika, hast du dich auch mal gefragt ob die Enkel, Urenkel und Ururenkel woanders leben wollten, außer in Palästina??? Solange sie nicht freiwillig Palästina verlassen haben und gezwungenermaßen außerhalb ihres Landes leben und überleben müssen, sind sie Flüchtlinge!!!

Rika | 02.08.2012 | 20:47

Es ist natürlich sehr lobenswert, dass die Bewohner des Gazastreifens von ihren arabischen Brüdern unterstützt werden.

Weniger lobenswert finde ich es allerdings, dass immer noch von "Flüchtlingen" geredet wird und selbst "Israelnetz" sich dieses Terminus bedient. Man sollte doch meinen, dass die Enkel, Urenkel und Ururenkel derjenigen Gazabewohner, die ursprünglich im Britischen Mandatsgebiet Palästina an anderen Orten wohnten, inzwischen nicht mehr "Flüchtlinge" sind und als solche geführt werden, zumal sich die Welt doch dringend um "wirkliche Flüchtlinge" kümmern müsste und auch kümmert. Ich denke, auch die Begrifflichkeiten tragen dazu bei, die antiisraelische Propaganda zu verschärfen und meine, dass Israelnetz sich nicht an antiisraelischer Propaganda beteiligen sollte.

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht auf unseren Webseiten veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten.
Die maximale Länge Ihres Kommentars beträgt 1.500 Zeichen.

Mit Abgabe des Kommentars erkennen
Sie die Nutzungsbedingungen an.

Anzeigen