Arabische Welt | 17.08.2012

Das Mitführen von Sprengstoff wurde einem Palästinenser zum Verhängnis: Er verunglückte im Gazastreifen.

Das Mitführen von Sprengstoff wurde einem Palästinenser zum Verhängnis: Er verunglückte im Gazastreifen.
Foto: Torsten Henning / Wikipedia | gemeinfrei

Hamas-Mitglied stirbt bei ungewollter Explosion

GAZA (inn) – Ein Aktivist der Hamas hat sich am Donnerstag versehentlich in die Luft gesprengt. Bei dem Toten handelt sich um einen 40-jährigen Anhänger der Issadin al-Kassam-Brigaden, des militärischen Flügels der Hamas.

Der Unfall geschah in Dschabalija im nördlichen Gazastreifen. Einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ zufolge war der Mann in einem Fahrzeug unterwegs, als ein Sprengstoffpräparat ungewollt explodierte. Über den eigentlichen Verwendungszweck der Bombe gab es keine Verlautbarungen.

3 Kommentare

Carl Hohm | 20.08.2012 | 11:27

...hoffentlich reichte die Sprengkraft bis ins Paradies.

Jörg | 17.08.2012 | 21:45

Das wird wahrscheinlich als Arbeitsunfall anerkannt werden und dafür wird wohl auch eine Art "Versicherung" einspringen. Ich denke, auch hier wird wohl der wichtige Märtyrerstatus verliehen. Auch kleine Kinder, die von zu früh herunterfallenden, für israelische Zivilisten bestimmte, aus Gaza abgefeuerten Raketen tödlich getroffen werden, gelten ja als im "Kampf gegen Israel" gefallen. So zynisch und menschenverachtend sind eben diese Terroristen, mit denen es die Israelis täglich zu tun haben.

Divara | 17.08.2012 | 11:39

Tja, da fragt man sich: Ist er nun Märtyrer oder nicht?

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht auf unseren Webseiten veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten.
Die maximale Länge Ihres Kommentars beträgt 1.500 Zeichen.

Mit Abgabe des Kommentars erkennen
Sie die Nutzungsbedingungen an.

Anzeigen