Arabische Welt | 31.08.2012

In der iranischen Hauptstadt Teheran hat sich Abbas zum ersten Mal in seiner Amtszeit mit Ahmadinedschad getroffen.

In der iranischen Hauptstadt Teheran hat sich Abbas zum ersten Mal in seiner Amtszeit mit Ahmadinedschad getroffen.
Foto: Mr.minoque / Wikipedia | CC-BY-SA 2.5

Abbas trifft Ahmadinedschad

TEHERAN (inn) – Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas ist am Donnerstag mit dem iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad zusammengetroffen. Anlass war das Gipfeltreffen der Blockfreien Staaten in der iranischen Hauptstadt Teheran.

Nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ war es das erste Treffen mit Ahmadinedschad seit Abbas‘ Amtsantritt. Die beiden Politiker sprachen über bilaterale Angelegenheiten und die Themen der Konferenz, an der 120 Nationen teilnehmen. Zur palästinensischen Delegation gehören auch der Geheimdienstchef Madsched Faradsch, Ratgeber, Botschafter und der Sprecher von Abbas .

Der Außenminister im Westjordanland, Riad al-Malki, beteiligt sich ebenfalls an dem Gipfeltreffen. Seine Ansprache am Dienstag hatte er für scharfe Kritik am israelischen Außenminister Avigdor Lieberman genutzt: „Neulich wurden wir Zeugen eines heftigen Angriffes durch die rechtsgerichtete Regierung und israelische Siedlungen gegen palästinensisches Land und Symbole, darunter auch Präsident Abu Masen ( Abbas ), durch direkte Aufhetzung zum Töten durch den Außenminister der Besatzung – den extremistischen Siedler Lieberman.“

Er beobachte eine „gefährliche Eskalation in der Siedlungsaktivität und der Judaisierung der besetzten palästinensischen Gebiete, vor allem in Ostjerusalem“, fügte Al-Malki laut der israelischen Tageszeitung „Yediot Aharonot“ an. Der palästinensische Politiker rief die Mitgliedstaaten auf, Lieberman zu boykottieren

Der israelische Außenminister verglich daraufhin am Donnerstag Al-Malki mit dem Reichspropagandaminister der Nazizeit, Joseph Goebbels. In der Universität Tel Aviv sagte Lieberman: „Wäre die Rede mit dem Namen Goebbels unterzeichnet worden, dann hätte niemand den Unterschied erkannt. Al-Malki beschuldigt Israel der systematischen ethnischen Säuberung.“

1 Kommentar

Matthias Spilker | 31.08.2012 | 21:32

Was toben die Heiden gegen G`tt und seinen Gesalbten und seinen Kindern. Sie werden doch scheitern.

Shalom, Amen, Halleluja.

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